Lockere Samstagstour

Heute Morgen war das Wetter noch nicht so toll, kalt und bewölkt. Als ich mich aber kurz nach 1 Uhr auf das Bike schwang, machte es aber doch noch auf und die Sonne zeigte sich. Mit Temperaturen um die 4 Grad war es aber immer noch recht kalt.
Heute wollte ich eine lockere Tour fahren, nicht so viele Höhenmeter und in eine angenehmen Tempo. So gings zuerst über den Taggenberg zur Chöpfi, vorbei um Schützenweiher nach Seuzach. Dort stand der nächste kurze anstieg an, und zwar hoch zur Mörsburg.


Von der Mörsburg fuhr ich runter nach Dinhard, durch Rickenbach und so etwas durchs Zeug zur Thur. Die Wege waren von den letzten Regengüssen teilweise immer noch sehr schlammig und ab und zu recht mühsam zu fahren.



Von Feldi, wo ich an die Thur kam folgte ich alles dem Fluss und kam so auch zur Eisenbahnbrücke bei Ossingen. Dort gab es natürlich einige Fotos.



Und weiter ging es der Thur entlang bis nach Andelfingen. Zwischendurch legte ich nochmals eine kurze Verplegungs- und Fotopause ein.



Von Andelfingen wählte ich den Weg über Humlikon, Henggart und den Taggenberg nach Hause. So sind knapp 600 Höhenmeter zusammengekommen, mit einem Schnitt von 16.7 war ich aber verhältnismässig schnell, was mich eigentlich etwas verwunderte.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 45.56Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.7Km/h
  • Zeit: 2:44:10
  • Höchstgeschwindigkeit: 46.9Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 141 bpm
  • Höhenmeter: 639.7 M
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Sonntagstour

Nachdem ich gestern anstelle einer Biketour eine Führung durch das KKL teilnehmen konnte, gings heute wieder auf zwei Rädern durch die Gegend.

Das Wetter war ja bekanntlich nicht so toll, Hochnebel, Temperaturen um die 3 Grad und nasse Wege von gestrigen Regen. Eigentlich hatte ich vor so ca um halb 12 abzufahren, allerdings erreichte mich um 11 Uhr ein Telefon von einem Mitarbeiter, welcher Pikett hatte, mit der Nachricht, dass unser Server nicht läuft. Na toll. Also erst mal mit versuchen das Problem über VPN zu lösen, was leider fehlgeschlagen ist. Also rein ins Auto und ab nach Wallisellen, immerhin ist man beim Sonntagsverkehr relativ zügig dort. Glücklicherweise konnte ich das Problem dort relativ rasch beheben und dann auch gleich wieder nach Hause fahren.

So musste ich die Biketour etwas verspätet um 13:40 starten. Zuerst fuhr ich, wie so oft in der letzten Zeit durch das Tobel rauf zum Irchel und von dort auch gleich weiter via Rütelbuck zur Hochwacht. Wie erwartet waren die Wege recht nass und zudem teilweise noch stark mit Laub bedeckt, was ein vorsichtiges Fahren verlangte. Von der Hochwacht fuhr ich via Teufen runter an die Tössegg, wo es mehr Tiere (Schwäne, Enten usw.) als Menschen hatte. Normalerweise ist es dort ja umgekehrt.


Nach einer kurzen Pause machte ich mich wieder auf den Weg dem Rhein entlang, durch Tössriederen bis nach Eglisau. Von dort folgte ich dem Bahngleis am Bahnhof Glattfelden vorbei bis nach Bülach. Nun folgte der Aufstieg zum Eschenmoser, das Wetter war nicht so wahnsinnig motivierend und dementsprechend war ich auch relativ langsam unterwegs, aber immerhin entschädigte die Abfahrt nach Embrach den Aufstieg wieder. Von Embrach folgte ich wieder dem Bahngleis bis nach Pfungen. Zum Schluss ging es noch etwas der Töss entlang, bis ich dann kurz vor 17 Uhr zu Hause war.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 43.42Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.7Km/h
  • Zeit: 2:56:40
  • Höchstgeschwindigkeit: 49.5Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 649.8 M
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Biketour zum Irchel, Flaach und Andelfingen

Bei dem herrlichen Wetter heute musste ich natürlich auch nach draussen. Das Thermometer zeigte etwas um die 10 Grad an. Für einen Novembertag eigentlich recht warm.
Als erstes ging es auf den Irchel. Zuerst das Tobel rauf und dann über die Hueb zum Irchelturm. Von dort fuhr ich über den Rütelbuck weiter zur Hochwacht. Einige Strassen waren völlig mit Laub bedeckt, was ich sehr schön finde. Ich mag das Rascheln unter den Rädern. Nur muss man halt aufpassen, das es auch mal eine versteckte Wurzel haben kann.


Nach einer kurzen Pause bei der Hochwacht gings auch schon bald weiter richtung Berg am Irchel. Ich wählte den Weg, den ich am letzten Sonntag heruntergefahren bin. Bergab ist er doch einiges angenehmer. So kam ich auf die Strasse die von Freienstein um den Irchel nach Berg führt.


Von dort fuhr ich auf einem Kiesweg nach Berg und so runter nach Flaach. Es ging etwas durch Flaach und dann durch die Weinberge nach oben. So folgte ich dem "Volkemer Chiile Weg" richtung Andelfingen. Wie überall waren die Bäume schön farbig, vor allem wenn die Sonne noch etwas reinschien. Einfach schön.




Ich fuhr aber nicht ganz nach Andelfingen, sondern überquerte bei Alten die Thur und fuhr noch etwas richtung Marthalen, bog dann aber richtung Westen ab. So kam ich dann aber auch relativ schnell wieder nach Andelfingen.


Da ich mich nicht so fit fühlte, entschied ich mich den kurzen Weg nach Hause zu fahren. Zuerst nach Humlikon und von dort über Henggart nach Hause.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 44.75Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.5Km/h
  • Zeit: 3:05:23
  • Höchstgeschwindigkeit: 37.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 137 bpm
  • Höhenmeter: 630.4 M
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Der Thur entlang und auf den Irchel

Zwar war es heute wie schon immer in dieser Woche bedeckt, aber immerhin nicht mehr so kalt wie anfangs Woche. Als ich um viertel vor 12 das Haus verliess zeigte das Thermometer fast 10 Grad an.

So fuhr ich zuerst über den Taggenberg zur Chöpfi oberhalb von Wülflingen. Bei den beiden kurzen Anstiegen kam ich schon etwas ins Schwitzen, bergab, war es aber auch nicht kalt. Von der Chöpfi fuhr ich weiter am Schützenweiher vorbei nach Seuzach. Der nächste halt legte ich in der nähe der Mörsburg ein. Es war noch immer bedeckt, aber die Sonne drückte so langsam aber sich durch.



Weiter fuhr ich durch den Wald runter nach Welsikon und kam dann relativ schnell zum Gurisee. Wie schon überall auf dieser Touren waren die Blätter dort herrlich gelb und rot gefärbt. Wenn dann die Sonne noch etwas reinscheint, sieht das einfach herrlich aus.


Weiter gings durch Eschlikon. vorbei an Thalheim. Und so kam ich dann auch kurz vor Gütighausen an die Thur. Von dort fuhr ich immer auf den Linken Seite der Thur entlang. Mit einem Bike ist das wunderbar zum fahren. Meistens ein schmaler Weg, welcher aber doch noch oft Wurzeln und grössere Steine hat. Man kann nicht mit Vollgas durchfahren. Bei der Zubrücke bei Ossingen legte ich eine Kurze Photopause ein, fuhr dann aber bald weiter nach Andelfingen.


In Andelfingen wechselte ich auf die andere Flusseite und es ging ähnlich weiter wie vorher. Wieder ein schmaler Weg, nur kann man dort richtig Gas geben. Geschwindigkeiten von 30 Km/h sind keine Seltenheit. Es geht ja auch bergab, immer der Thur entlang. Natürlich muss man auch auf die Wanderer achten, aber glücklicherweise war heute nicht so viele unterwegs. Bei der Brücke bei Flaach musste ich wieder die Seite wechseln. So kam ich dann auch relativ schnell zum Thurspitz. Dort kommen Rhein und Thur zusammen.


Nach dem Thurspitz folgte ich der Thur noch kurz, machte mich dann aber auf den Weg richtung Irchel Hochwacht. Zuerst rauf zum Schützenhaus von Berg am Irchel und von dort dann ganz zur Hochwacht.


Auf dem Weg habe ich kam ich an einem Weg vorbei, den ich schon oft von unten gesehen habe. Bergab sieht er recht nett aus, aber bergauf. Da ich aber mal wissen wollte wo er anfängt, bliebt mir nichts anderes übrig, als mich den Weg rauf zu kämpfen. Jetzt weiss ich wo er anfängt und kann ihn das nächste mal, wenn ich dort bin herunterdüsen.
Als ich dann auf der Hochwacht war, zeigte sich die Sonne doch noch. Aber es war immer noch viel vom Hochnebel verdeckt. Der Irchel ist einfach zu niedrig. Ein 2000er in der nähe wäre halt schon nett.


Von der Hochwacht fuhr ich zuerst zum Rütelbuck und dann richtung Irchelturm. Ich verzichtete aber auf einen Besuch beim Turm und nahm auch gleich den Schnzentrail nach Dättlikon und von dort gings schnell zurück nach Hause.

Eine wirklich schöne Tour. Es kamen einige Kilometer zusammen, da es aber nicht so oft nach oben ging (704 Hm) war die Tour nicht mal so anstrengen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 56.32Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.7Km/h
  • Zeit: 3:34:48
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 151 bpm
  • Höhenmeter: 704 M
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Biketour nach Flaach

Eigentlich machte es mich heute nicht wirklich an, eine Runde mit dem Bike zu drehen. Es war kalt (um die 4 Grad) und bewölkt. Da ich ober noch einige Dinge vom Bikemech brauchte, schwang ich mich dennoch aufs Bike.

Zuerst fuhr ich das Tobel rauf zu Hueb und so weiter zum Irchelturm. Ausser einem anderen Biker und einem Pfert mit Reiterin war niemand unterwegs. Kaum verwunderlich bei diesem Wetter. Ohne Pause mein Irchelturm fuhr ich weiter zum Rütelbuck, wo es einige Photos gab. Eine herrliche Aussicht gab es zu geniessen. Man konnte immerhin Berg am Irchel noch mehr oder weniger sehen.


Vom Rütelbuack also weiter zur Hochwacht. Ohne einen einzigen Fussgänger, das dürfte auch bei schönem Wetter so sein.


Von der Hochwacht fuhr ich runter nach Berg am Irchel und von dort nach Flaach. Eigentlich ein schöner Downhill, nur war es mir heute etwas zu kalt. Vor allem wieder an den Füssen. Beim Velomech gabs dann eine neu Glocke, da sich die alte auf dem Rothorn verabschiedet hatte und neue Bremsklötze für mein Stadtvelo. Zudem haben wir noch etwas über GPS gefachsimpelt. Ach ja: Gruss an Marcel, falls du das liest :)

Für einen grossen Umweg war es mir dann doch zu kalt und ich fuhr mehr oder weniger den direkten Weg nach Hause. Den Umweg über die Hueb und durch das Tobel, konnte ich aber doch nicht lassen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 27.79Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.5Km/h
  • Zeit: 2:03:34
  • Höchstgeschwindigkeit: 41.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 136 bpm
  • Höhenmeter: 567.1 M
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Herbsttour mit gebrochenem Kettenblatt

Eigentlich wollte ich diesen Artikel gestern schreiben, aber die Zeit hatte einfach nicht mehr gereicht. Ich bin von der Tour etwas später nach Hause gekommen als erwartet und dann musste ich gleich wieder weg.

Wie auch immer: Ich bin gestern kurz vor elf Uhr losgefahren. Die Route war eigentlich schon bekannt. Irchel, Tössegg, Eglisau und Glattfelden. Danach war improvisieren angesagt.
Bewaffnet mit einem Langarmtrikot und Beinlingen fuhr ich also los. Die Beinlinge konnte ich schon vor der ersten Steigung abziehen. Also gings das Tobel hoch zur Hueb und so zum Irchelturm. Ausser zwei Biker war sonst niemand unterwegs, sehr schön. Das Wetter ansich war nicht schlecht, zwar noch etwas bewölkt, aber nicht kalt und die ersten Stücke vom blauen Himmel zeigten sich auch schon. Nach einem kurzen Photo-Stop beim Turm fuhr ich weiter zum Rütelbuck, wo es auch wieder einen kurzen Photohalt gab.


Als fuhr ich weiter zur Hochwacht. Immer noch fast niemand unterwegs. Bei der Hochwacht waren noch zwei weitere Biker, aber sie waren auch die einzigen. Weiter fuhr ich runter zur Tössegg. Zuerst die Treppe runter und dann über den Kiesweg zum Parkplatz und so runter zur Tössegg. Dort hatte es dann schon einige Leute. Nicht weiter verwunderlich, man kann dort ja auch mit dem Auto hinfahren.


Da kaum Wanderer unterwegs wahren, war die fahrt nach Tössriederen und Eglisau umso angenehmer. man musste nicht alle 10 Meter wieder bremsen und Wanderer überholen. Von Eglisau fuhr ich weiter zum Bahnhof von Glattfelden, fuhr dann aber nicht direkt nach Bülach. Ich machte noch einen Besuch bei einem Kollegen, der neu in Glattfelden wohnt. Nach dem Hausbesuch gings wieder zurück zum Bahnhof und so über den herrlichen Trail nach Bülach. Über diesen Trail hat es ja schon seit längerem einen umgeknickten Baum unter dem man nicht durchfahren kann. Aber anscheinend stört das den Förster nicht.
Von Bülach gings mal wieder etwas in die Höhe und zwar via Nussbaumen auf den Eschenmoser hoch, wo ich mal eine längere Pause einlegte.



Nach der Pause düste ich den Wanderweg richtung Rorbas/Irchel runter, bog dann aber mal ab und kam so nach Embrach, wo ich einen schönen Weg nach Freienstein runter fand. Also auf der anderen Seite der Töss wieder rauf, eigentlich wollte ich noch auf den Irchel.
Aber noch beim Anstieg, passierte es dann. Relativ kleiner Gang und Wiegetritt. Und plötzlich der Tritt ins leere. F**k. Kette gerissen? Nein, alles noch ganz. Aber was ist denn mit dem Kettenblatt los? Bei näherem hinsehen sah ich, dass das kleine Kettenblatt vorne schön in vier Teile gerissen war. Ja toll. Mit dem mittleren und dem grössten Gang konnte ich dann wenigstens noch nach Hause fahren und mir die Sache genauer ansehen.

Das Kettenblatt ist schön viergeteilt. Die Schrauben, oder was auch immer sind Teilweise herausgerissen oder noch drin. Wie das passiert ist, ist mir echt unklar. Wenn sowas bei einem 10 jährigen Bike passiert, könnte ich ja verstehen. Aber ich habe mein Bike jetzt seit drei Monaten und drei Tagen und etwas mehr als 2200 KM drauf. Da darf so was doch nicht passieren.
Das Mail an den Velomech ist auf jeden Fall schon raus. Ich hätte das Bike für meine Ferien in der Lenzerheide schon recht gerne. Idealerweise mit allen drei Kettenblättern. Mal sehen, was da rauskommt.




Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 51.89Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 3:38:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 62.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 958 M
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Schöne Herbsttour

Das heutige Wetter war ja noch besser als von Meteo angekündigt. Als ich kurz nach elf Uhr abfuhr, war am Himmel keine Wolke zu sehen, allerdings war es noch recht kühl. Ich fuhr demensprechend mit Arm- und Beinlingen los. So war es, zumindest am Anfang sehr angenehm.

Das erste Ziel war heute mal wieder der Irchel. Also zuerst das Tobel hoch, der Weg war immer noch Nass. Vor allem der letzte, sehr steile Teil, war mir etwas zu nass und rutschig um ihn zu fahren. Wie ich bei der Hueb feststellen durfte war es heute sehr klar und die Aussicht auf Winterthur nicht mal so schlecht. Auf den Wegen hatte es wohl wegen den Regengüssen in der letzten Ziel viel Laub. Mir gefällt das sehr, vor allem das Rascheln uter den Rädern. Allerdings muss man da auch vorsichtig sein, da feuchtes Laub sehr rutschig ist. Die erste Pause legte ich dann beim Rütelbuck ein, wo ich die schöne Aussicht richtung Norden geniessen konnte.




Weiter ging es bei angenehmen Temperaturen zur Hochwacht. Auch hier hatte es wieder viel Laub auf den Wegen. Glücklicherweise hatte es aber kaum Fussgänger, ich hätte erwartet, dass es bei diesem Wetter mehr Leute unterwegs hätte.



Von der Hochwacht fuhr ich runter richtung Teufen. Zuerst die Treppe runter und so dem Wanderweg entlang, fast bis zum Parkplatz oberhalb von Teufen. Allerdings fuhr ich von dort nicht runter nach Teufen, sondern fuhr um den Irchel und kam so in der Nähe von Berg am Irchel auf die Asphaltstrasse. Dieser folgte ich für eine kurze Zeit und düste dann einen kleinen Weg runter zum Schwimmbad von Flaach. Dort folgte ich dem Rhein, bis ich zum Thurspitz kam. Da es inzwischen schon etwas wärmer geworden war und es von nun an immer etwas rauf ging, zog ich mal meine Beinlinge ab.



Nun folgte ich der Thur, bis zur Brücke bei Flaach. Dort überquerte ich die Thur und folgte ihr einfach auf der anderen Seite. Der Weg dort ist schön schmal und sehr spannend zum Fahren. Egal in welche richtung. Allerdings muss man dort immer auf die Fussgänger aufpassen, nur waren heute kaum Wanderer unterwegs. So konnte ich mit einem schönen Tempo diesen Weg fahren. An einem Ort rächte es sich noch, dass ich die Beinlinge abgezogen habe. Brennnesseln auf beiden Seiten. Uaaaa. Sehr unangenehm. Der nächste halt legte ich kurz vor Andelfingen ein.



Von dort machte ich mich auf den Weg zum Husemersee. Schon in Andelfingen war ein Wegweiser damit beschriftet. Dementsprechend war es keine grosse Kunst den Weg dorthin zu finden. Der Weg führte hauptsächlich über breite Kieswege ohne grosse Höhenunterschiede. Einfach die Beine arbeiten und den Blick schweifen lassen. Am Husemersee angekommen machte ich wieder eine kurze Pause. Etwas essen und die nervigen Mücken von mir fernhalten. Auch eine Art von Sport :)



Ohne ein wirkliches Ziel fuhr ich immer richtung Osten. Manchmal ohne zu Wissen wo ich eigentlich bin. Das mache ich noch gerne, an jeder Kreuzung spontan entscheiden wo es weitergeht. So findet man immer wieder neue und auch schon bekannte Wege und Orte. Bei dem heutigen Wetter musste ich bei jeder zweiten Ecke anhalten um ein Foto zu machen, vor allem mit den sich verfärbenden Bäumen sieht das ganze sehr schön aus. So kam ich an Truttikon und Gisenhard vorbei und landete schliesslich in Waltalingen. Die haben noch eine schöne Burg, wie heute feststellen konnte.



Nun war es an der Zeit wieder mal richtung Heimat zu fahren. Der Wanderweg richtung Hettlingen war dazu sehr gut geeignet. So kam ich an einem weiteren See Weiher vorbei und dort war noch jemand am Schwimmen. Brrr... Das wäre mir viel zu kalt, aber jedem das seine. Ich fuhr weiter, an Ossingen vorbei, durch Burghof und kam so wieder an die Thur. Leider ist die Thur relativ weit unten und darum durfte ich wieder einige Höhenmeter erkämpfen. Also hoch durch Gütighausen und Oberwil. Dann hatte ich die Höhe auch und der Weg führte mich an Däggerlen vorbei bis nach Hettlingen. Schon fast zuhause gings zum Schluss noch über den Taggenberg.



Bei diesem Wetter macht Biken einfach Spass. Angenehme Temperaturen, schöne Wälder und Laub auf den Strassen. Da verwundert es mich schon etwas, wenn man dann von überall hört, dass nun der Herbst kommt und das schöne Wetter vorbei ist.

Herzliche Gratulation, du hast bis hier gelesen. Hätte ich nicht erwartet ;)

Nun noch die Daten der Tour:
  • Distanz: 63.17Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.5Km/h
  • Zeit: 4:17:42
  • Höchstgeschwindigkeit: 52.9Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 144 bpm
  • Höhenmeter: 916 M
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Grosse Samstagstour

Gestern hatte ich ja schon erwähnt, dass ich heute etwas früher aus den Federn musste. Denn ich musste um 08:00 wieder im Geschäft stehen, da der Elektriker bei uns einige Leitungen ziehen und dazu teilweise den Strom abschalten musste. Und wie das so ist, muss da jemand dort sein, am besten halt der Informatiker. Dummerweise bin das halt ich. Obwohl es früh war, machte ich mich wieder mit dem Bike ins Geschäft auf. Ich hätte zwar fast verschlafen, aber so knapp schaffte ich es doch noch. Mit einer Zeit von 1:04 war ich nicht mal so langsam wie auch schon.

Um 10 Uhr waren die Arbeiten dann abgeschlossen und ich konnte mich auf den Weg machen. Ich hatte grosses vor. Grob gesagt, Lägeren, Kaiserstuhl, Irchel. Erstes Ziel also Lägeren. Zuerst fuhr ich zum Hardwald hoch und folgte dort mehr oder weniger dem Wanderweg nach Kloten. So kam ich dann auch bei Schluefweg raus und kämpfte mich irgendwie durch Kloten. Per Zufall fand ich den Veloweg richtung Rümlang, diesem folgte ich auch und kam so am Hohlberg und am Flughafen vorbei. Weiter ging es immer der Glatt entlang. So kam ich durch Rümlang, Ober- und Niederglatt und schliesslich auch noch irgendwie nach Dielsdorf. Wenn ich mir so die Karte ansehe, war das sicher nicht der idealste Weg, aber immerhin habe ich so einen Weg nach Dielsdorf gefunden. Nach mehreren angenehmen Kilometern der Glatt entlang gings in Dielsdorf wieder nach oben. Und zuerst nach Regensberg. Das Wetter war heute ja herrlich und dementsprechend kam ich auch schön ins Schwitzen. Meine Beine wurden in Regensberg nicht geschont, denn Regensberg war ja nicht das erste Ziel, sondern die Lägeren Hochwacht und die liegt ja noch etwas höher. Also fuhr ich die Kiesstrasse nach oben, anfangs sehr steil und anstrengend, gegen das Ende wurde es aber angenehmer und ich konnte auch oft in einen höheren Gang schalten. Oben angekommen konnte ich die schöne Aussicht gen Süden geniessen. Auf der Plattform waren erstaunlich wenige Leute, einige Wanderer und einige Biker.

Nach dem ich meinen Beinen eine Pause gegönnt und mich auch verpflegt hatte ging es weiter. Da ich ja ganz oben war, konnte es nur nach unten gehen. Ich wählte den Weg zur Lägerenweid, also nach Norden. Anfangs ist der weg etwas knifflig, da die Steine rutschig sind und man aufpassen muss, dass man sich die Reifen nicht aufschlitzt. Später kann man aber recht schnell runter fahren und wenn keine Wanderer unterwegs sind, liegen auch einige Sprünge drin. Von der Lägerenweid fuhr ich noch etwas richtung Westen und folgte dann dem Wanderweg nach Niederweningen. Fast alles auf Kieswegen, aber mit dem entsprechenden Tempo macht das auch Spass. Von Niederweningen gings weiter richtung Norden, durch Schneisingen und so in den Wald hoch. So kam ich zu dem Punkt an dem wir mit dem Militär mal biwakierten. Mit dem Bike ist es doch etwas angenehmer, als zu Fuss in grün. Wie auch immer, ich fuhr weiter durch den Wald immer in richtung Norden. Das GPS war wieder mal ein guter Helfer. Ab uns zu führte halt keine Strasse nach Norden, dann fuhr ich wenn möglich richtung Osten. Irgendwann kam ich dann in ein Dorf, welches sich später als Siglistorf (AG) herausstellte. Also durch das Kaff Dorf und wieder in die Höhe. Nach einigen Kurven und verfahrern war ich in Fisibach und bald darauf in Kaiserstuhl.

Von dort wollte ich eigentlich dem Rheinufer entlang nach Eglisau fahren, allerdings ist dort Fahrverbot. Mit einem extra Veloverbotsschild und das wollte ich dann nicht wagen. Etwas enttäuscht begnügte ich mich halt mit dem Veloweg der Strasse entlang. So war ich wohl etwas schneller, aber der Weg dem Rhein entlang hätte wohl etwas mehr Spass gemacht. So kam ich dann nach Eglisau und folgte dort dem Rhein nach Tössriederen und weiter zur Tössegg. Dort hatte es heute nicht mal so viele Leute und so kannte ich mich noch etwas entspannen, bevor ich mich an das letzte Ziel machte.

Wie gesagt, war das letzte Ziel der Irchel. Nach dem Motto "für den Irchel hats noch immer gereicht" machte ich mich an den Aufstieg. Das trotz den schon fast 90 Kilometern auf dem Tacho. Wie erwartet musste ich schon etwas leiden, aber mit einigen Pausen und viel Schweiss schaffte ich es doch noch zur Hochwacht. Weiter fuhr ich zum Rütelbuck und zum Irchelturm. Und schon konnte ich mich an die letzte Abfahrt machen. Zuerst zur Hueb und so das Tobel runter nach Neftenbach.

Ausser etwas schweren Beinen und einer verspannten Schulter geht es mir momentan sehr gut. Mal sehen, wie das morgen aussieht. :)

Ach ja: Zu den Kilometern. Ich hatte nie vor genau 99.99 Kilometer zu machen und bin dafür auch keinen grossen Umweg gefahren. Ich habe nur kurz einen Schwenk zur Nachbarin gemacht damit ich nicht 99.97 oder 99.98 Km habe. 99.99 sieht halt schon besser aus. :) Aber nun genug geschrieben. Anbei die gefahrene Tour und viele Bilder. (Ich hatte 137 zur Auswahl)











http://images.t-error.ch/blog/470/hoehenprofil.jpg
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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 99.99Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.2Km/h
  • Zeit: 6:10:01
  • Höchstgeschwindigkeit: 61.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1712 M
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Abwechslungsreiche Sonntagstour

Heute traf ich mich um 13 Uhr mit Steh. Wir hatten vor eine grössere Tour zu machen. Der Anfang war relativ klar, hoch zum Irchel und dann via Tössegg weiter nach Eglisau, wie es dort weitergeht wollten wir spontan entscheiden.
Also fuhren wir zuerst richtung Bebikon und kamen so von hinten zum Irchelturm. Dort waren wir dann beide erstaunt wieviele Leute schon dort waren. Keine einzige Bank war noch frei, darum fuhren wir auch gleich weiter zum Rütelbuck, wo kein Mensch war. Das ist oft so, dass es beim Rütelbuck keine Leute hat, wahrscheinlich weil dort kein Wanderweg durchführt (und weil man mit dem Auto nicht in die nähe fahren kann). Nach einer Pause gings weiter zur Hochwacht, wo es ähnlich aussah wie beim Irchelturm also fuhren wir gleich weiter durch Teufen runter zur Tössegg. Kaum verwunderlich, dass es auch dort extrem viele Leute hatten. Die Autos waren sogar an der Strasse parkiert und viele Leute sassen oder lagen in der Wiese. Wir nahmen dann auch etwas an der Völkerwanderung teil und fuhren nach Tössriederen, nahmen von dort aber die Asphaltstrasse nach Eglisau.
Dann gings auch schon wieder rauf und zwar richtung Buchberg. Dort hatte es dann glücklicherweise etwas weniger Fussgänger und wir kamen auch besser vom Fleck. Unter der Kirche von Buchberg legten wir noch eine Pause ein und genossen das herrliche Panorama von dort oben. Nach der Pause folgte der herrliche Downhill zum Rhein runter. Zuerst auf einem schmalen asphaltierten Weg, gefolgt von etwas Wiese und zum Schluss noch ein Weg mit einigen Tritten sehr schön zu fahren. Weiter ging es dem Rhein entlang bis zur Brücke bei Flaach wo wir abbogen und etwas durch den Wald fuhren. Wir wussten ab und zu auch nich so wirklich, wo wir waren, aber das machte die Sache ja auch noch recht lustig. So kamen wir in der Nähe von Marthalen vorbei und fanden dann auch noch den Weg nach Andelfingen. Von dort fuhren wir kurzen dem Veloweg entlang bogen dann aber ab und kamen so auf eine Kiesstrasse die oberhalb der Strasse nach Flaach entlang führte. So kamen wir bald nach Dorf und fanden auch einen weg nach Buch am Irchel. Von dort ging es dann über einen schönen Kiesweg zur Hueb und mit einem schönen Tempo das Tobel runter nach Neftenbach.
Eine schöne Tour mit viel Abwechslung bei angenehmen Temperaturen. Was will man mehr?






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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 56.95Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.5Km/h
  • Zeit: 3:51:18
  • Höchstgeschwindigkeit: 60.0Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 955 M
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Kurze Samstagmorgentour

Da meine Grossmutter heute Nachmittag ihren Geburtstag feierte, musste ich meine heutige Biketour auf den Morgen beschränken. Und so konnte ich die Tour auch gleich mit einem Besuch beim Velomech verbinden, denn dort konnte ich noch ein Schutzblech abholen. Mehr dazu aber später.
Als machte ich mich zuerst zum Irchel auf. Zuerst rauf zur Hueb und zum Irchelturm. Weiter gings via Rütelbuck zur Hochwacht, wo ich eine kurze Pause einlegte. Schlussendlich stand noch die Abfahrt nach Berg am Irchel und weiter nach Flaach an. Dort konnte ich das Schutzblech auch gleich montieren.
Da ich um 11:45 in Seuzach sein musste (geduscht, versteht sich) und es inzwischen auch schon 10:30 war, musste ich den direkten Weg nach Hause fahren, zuerst auf Kieswegen, dann aber auf Asphaltstrasse. Mit viel Druck auf der Pedale und einem dementsprechend hohen Puls gings wieder zur Hueb hoch und von dort dann mit eine schönen Tempo durch das Tobel runter nach Neftenbach. So kamen fast 30 Kilometer zusammen und nun habe ich in diesem Monat schon 400 zusammen. Nicht schlecht, wie ich finde

http://images.t-error.ch/news/461/buchberg.jpg


Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 28.21Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.4Km/h
  • Zeit: 1:43:00
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.5Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 146 bpm
  • Höhenmeter: 630 M
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