Mit Marcus auf den Wildspitz

Mitte dieser Woche hat mich Marcus angefragt, ob ich diesen Samstag Zeit und Lust für eine gemeinsame Biketour habe. Ich kenne Marcus vom IBC, Blog, Facebook, bike-channel, Testride usw aber Biken waren wir noch nie zusammen und da der Wetterbericht gut war habe ich zugesagt. Als Ziel hatten wir uns, bzw hatte Marcus den Wildspitz ausgesucht, auf dem ich noch nie und er nur mal in der Nacht war, aber mit GPS sollte das ja kein Problem sein. So gings am Samstag morgen also los nach Sattel, wo wir parkierten und dann schon kurz nach 9 Uhr los fuhren.
Nach einem kurzen Stück auf der Hauptstrasse gings dann auf eine schmalere Strasse die uns hoch zum Wildspitz führte. Die Strasse ist komplett asphaltiert und hat eine gute Steigung, so dass wir bergauf auch gut miteinander reden und über dieses und jenes fachsimpeln konnten.



Oben angekommen genossen wir zuerst mal die schöne Rundumsicht welche bei guter Fernsicht wohl noch einiges imposanter wäre. Auf der Platte auf welcher die verschieden Berge eingezeichnet sind ist auf jeden Fall der Piz Nair markiert, welcher ja nicht gerade in der Nähe ist. Danach gabs im Restaurant eine kleine Suppe und etwas zu trinken und das mit der schönen Aussicht auch dem Veloparkplatz direkt vor den Augen. Der Wildspitz scheint bei Bikern ja wirklich beliebt zu sein, denn teilweise standen dort bis zu 15 Bikes.



Nach dem Mittag haben wir aber erstmal etwas diskutiert wo wir eigentlich durchfahren möchten. Marcus hatte auf dem GPS ein Track, bei welchem es richtung Osten runter ging, allerdings hatten wir von einigen anderen gehört, dass die Abfahrt richtung Goldau super sein soll. Und so haben wir und schlussendlich auch für die entschieden und Unterwegs halt etwas improvisiert. So gings zuerst mal zum Gnipen von wo man eine super Aussicht auf die Rigi hat und das haben wir auch für einige Fotos genutzt.



Die Abfahrt runter nach Goldau war dann aber wirklich vom feinsten. Nicht wirklich flowig wie erwartet aber meistens steil, mit engen kurven, vielen Wurzeln und anspruchsvoll zu fahren. Also genau so wie es sein soll. Wir brauchten so runter nach Goldau mehr Zeit als am Anfang auf den Wildspitz hoch, dafür aber viel mehr Spass.



Schlussendlich spuckte uns der Trail in Goldau unten aus und dummerweise mussten wir dann wieder hoch nach Sattel und das war dann der eher unangenehmere Teil. Zum einen weil es wieder hoch ging und zum andern auch weil wir alles der Strasse entlang fuhren, was nicht gerade schön ist. Schlussendlich haben wir es dann aber doch noch hoch nach Sattel und zum Auto geschafft und genossen dort zuerst mal das wohlverdiente Glace.

Obwohl es nur 25 Km waren, war das wirklich eine super Tour mit genialen Trails. Vielen dank an Marcus für den Vorschlag mit dem Wildspitz und das mitkommen. (Und natürlich das Guiden ;) )

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 25.68Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 8.9Km/h
  • Zeit: 02:53:47
  • Höchstgeschwindigkeit: 43.8 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 139 bpm
  • Höhenmeter: 1225.1 Hm
  • Hm pro Km: 47.71
  • Bike: Santa Cruz Nomad Carbon

Nomad: der Sattel

Der Sattel ist momentan das letzte Teil vom Nomad das ich hier vorstellen kann, denn der Rest wurde leider immer noch nicht geliefert.
Bei der Frage nach dem Sattel scheiden sich die Geister ja etwas, aber schlussendlich muss der Sattel auch auf längeren Touren bequem sein. Die Optik und das Gewicht ist dabei eher sekundär. Ich fahre meine Bikes schon seit einiger Zeit mit einem Selle Italia SLR Gelflow und bin damit sehr zufrieden und auch nach längeren Touren konnte ich noch immer bequem darauf sitzen. Der Sattel vom BMC hat inzwischen schon den einen oder anderen Sturz und schon viele Kilometer mitgemacht und darum sieht er auch etwas mitgenommen aus, aber bequem ist er immer noch und das ist das wichtigste.


Die Wage sagt 217 g

Chameleon Review: Diverse Teile

Alle Teile des Reviews findest du unter dem Tag chameleon review

In diesem Beitrag möchte ich noch auf einige Teile am Bike eingehen, die zwar auch wichtig sind, aber über die ich nicht genug schreiben kann, damit sie einen ganzen Beitrag füllen.

Steuersatz

Definitiv DIE Referenz in Sachen Steuersatz. Der Chris King NoThreadset. Ein Klassiker, schön und Zeitlos und gemacht für die Ewigkeit. Bisher auffällig unauffällig und ich denke, das wird noch lange so bleiben. Viel muss ich wohl nicht mehr dazu schreiben.

Kurbel & Lager

Die Wahl der Kurbel war nicht ganz so einfach wie die des Steuersatzes. Zum einen musste sie schwarz sein (soll ja auch gut aussehen), wenn möglich für ein Kettenblatt geeignet sein und nicht so extrem schwer sein. Die meisten Shimano Kurbeln fallen da schon mal weg, weil es zum Beispiel die XT nur in Silber gibt. Schlussendlich ist meine Wahl auf eine Truvativ Stylo OCT 1.1 gefallen. Geliefert wurde die 175 mm lange Kurbel mit einem 32 er Kettenblatt, einem Bashring und dem Lager dazu. Kettenblatt und Bashring wurde gleich entfernt und nur ein 40er Truvativ Kettenblatt montiert. Wenn die Kette sowieso immer auf dem grössten Kettenblatt ist, kann ich auch auf den Bashring verzichten.
Die Kurbel hat sich bisher ganz gut geschlagen und auch das Lager hat die ersten 2000 Km ohne weiteres überstanden. Wobei man von den Truvativ Lagern nicht viel gutes liest. Zum einen recht schwer und nicht lange haltbar. Mal sehen wie lange meins noch hält. Der grösste Nachteil ist in meiner Meinung, dass die Truvativ Kurbeln nicht mit dem Hollowtech 2 Standard von Shimano, FSA usw. Kompatibel sind, sondern mit dem GXP einen eigenen Standard haben. Sonst wären die nächsten Innenlager wohl auch von Chris King gekommen.

Vorbau & Lenker

Während es beim Steuersatz nur ein Chris King sein kann, muss es beim Vorbau ein Thomson sein. In meinem Fall ein X4 mit 50 mm und einer Klemmung von 31.6. In meiner Meinung der schönste Vorbau den es gibt und dazu fast unzerstörbar. Ein Meisterwerk der Frästechnik.
Beim Lenker wollte ich einen etwas breiteren als vorher und habe mich nach langem hin und her für eine Truvativ Holzfeller entschieden. Dieser kommt im schönen schwarz mit einem roten Karo-Muster daher. Mit einer Breite von 700 mm war breiter als der Easton am Superstroke aber noch schmal genug um zwischen den (meisten) Bäumen durch zu passen.


LRS & Reifen

Bei der Laufrädern habe ich bis auf die Rohloff auf schon bekanntes zurückgegriffen. Die Felgen sind DT Swiss 5.1 und damit dieselben die schon am Superstroke problemlos den Dienst verrichten. Die Speichen und Nippel kommen auch von DT Swiss. Wie schon erwähnt dreht sich das Hinterrad um die Rohloff, während vorne eine DT Swiss 440 FR Nabel den Mittelpunkt spielt. Die Nabe ist natürlich für eine 20 mm Steckachse ausgelegt.
Auch bei den Reifen habe ich den Maxxis Ardent gewählt, mit welchem ich auch mit dem Superstroke schon unterwegs war. Auch hier wieder mit Schläuchen und ohne ein Tubeless-Experiment.

Pedalen

Inzwischen bin ich ja von den Klickpedalen abgekommen und die Shimano-Pedalen die ich Anfangs noch am Chameleon hatte mussten inzwischen den NC 7 Sudpin III S-Pro weichen. Diese Bärentatzenpedalen sind mit 385 g schön leicht, mit 15mm schön dünn und dazu noch schön schwarz. Die recht langen und gut verschraubten Pins graben sich die in die Sohle der Schuhe ein und bieten damit einen Grip, der fast so gut ist, wie der von Klickpedalen. Nur bei wirklich groben Wurzelpisten bin ich mit den Schuhen etwas gerutscht. Aber mit einem Hardtail rüttelt es über Wurzeln einfach recht schnell mal. Über die Haltbarkeit kann ich bisher noch nichts schlechtes sagen. Nach den wohl noch nicht ganz 2000 Km verrichten sie ihren Dienst immer noch perfekt und Pins sind auch noch keine ausgefallen.

Sattel

Der Sattel ist ja immer so eine Sache. In erster Priorität muss er gut zum Allerwertesten Passen und dann sollte er auch noch gut aussehen und leicht sein. Dass der Selle Itala SLR Gelflow für mich bequem ist, weiss ich ja schon seit einiger Zeit, da ich ihn schon am Superstroke fahre. Da er auch noch schön und leicht ist, viel mir die Sattelwahl gar nicht schwer und so thront nun wieder ein SLR Gelflow auf meinem Chameleon.

Sattel: Selle Italia SLR Gelflow

Bei Sattel für das Chameleon setzte ich auf bewährtes. Wie am Superstroke kommt an das Chameleon ein SLR Gelflow von Selle Italia. Am Superstroke fahre ich den Sattel nun schon seit bald einem Jahr und er passt je länger desto besser. Zudem sieht er noch super schön aus ist auch noch sehr leicht.

Kalt

Nur so nebenbei bemerkt:
Wenn der Gel-Sattel von meinem Stadtvelo am Bahnhof gefriert und dann steinhart ist, ist es wirklich kalt.

Bikeshopping

Heute morgen war bei mir etwas "Bikeshopping" angesagt. Zuerst war ich beim Velomech um mein Wheeler abzuholen, welches wegen Federgabel und Dämpfer dort war. Dabei kaufte ich gleich drei Schläuche, da ich inzwischen keinen mehr als Reserve hatte und meinem Vater noch einen schuldete.

Danach gings nach Wetzikon zum Veloplus. Eigentlich bin ich sehr selten dort, da ich meist Online bestelle. Da ich heute aber einen neuen Sattel für das Superstroke kaufen wollte, ging ich vorbei, denn dort kann man die Sättel etwas testen. Schlussendlich entschied ich mich für einen SLR Gelflow von Selle Italia. Wie gut er wirklich ist, wird sich erst auf längeren Touren zeigen, aber bei Veloplus kann manden Sattel innerhalb von vier Wochen zurückgeben und erhält immer noch 80% vom Preis zurück, wenn er noch gut aussieht. Siehe Sattelrücknahmegarantie.
Dazu gabs noch neue Reifen, die ich montiere, wenn meine Conti Vertical Protection durch sind. Die neuen sind die Fat Albert 2.35 von Schwalbe.

Den Sattel werde ich bald montieren und mit den Reifen warte ich noch bis die alten durch sind. Bin gespannt wie gross der Unterschied ist.

Noch ein Foto von meinen heutigen Errungenschaften: