Alte Dateien mit delage32 löschen

Wir haben bei uns im Geschäft auf dem Server einen Share, welcher als temporäre Dateiablage gedacht ist. Anstatt sich intern grosse Files zuzusenden, kann man die Datei dort ablegen und die andere Person kann sie dort holen. Wie das halt so ist sind die Dateien dort dann aber nicht temporär sonder bleiben einfach dort liegen, weil sie niemand löscht.
Ich habe nun ein kleines Script gemacht, welches Dateien, die älter als 7 Tage sind automatisch löscht. Das Script wird jeden Abend als automatischen Task gestartet. Das Script basiert auf dem Tool delage32 von Horst Schäffer. Damit kann man recht simpel alte Daten löschen.
Meine datei sieht nun so aus:
@echo off
delage32 "D:\GROUP\TEMP\*" 7 /created /includeH /includeRO /recurse /rd

Das funktioniert ganz gut, hat aber leider ein Problem. Wenn eine Datei auf den Share verschoben wird, bleiben die Timestamps vom created und modified gleich wie zuvor. Wenn ich also eine Datei, die ich vor 2 Wochen erstellt habe auf den Share verschiebe, wird sie gleich beim nächsten Start des Scripts gelöscht und nicht nach sieben Tagen, wie es sein sollte. Dagagen kann man aber leider nichts machen und wenn man eine Datei kopiert funktioniert es wieder.

Webcam als Überwachungskamera mit Motion

Da mein neues Notebook nun eine integrierte Webcam hat, ich die ab nicht wirklich zum Chatten usw. brauche habe ich mich mich im Internet mal nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten ungesehen.
Eine Möglichkeit ist das verwenden der Webcam als Überwachungskamera/Bewegungsmelder. Das Programm Motion kann so konfiguriert werden, dass es sobald sich etwas bewegt einen Film und/oder Bilder macht und diese auf der Festplatte ablegt. Mit einer integrierten Webcam macht das leider wenig Sinn, aber mit einer externen kann man sicher noch "interessante" Dinge anstellen.
Motion ist beim Ubuntu 8.10 schon im Repository dabei und kann so über apt installiert werden.
sudo apt-get install motion

Standardmässig nutzt Motion die Konfigurationsdate motion.conf im Ordner /etc/motion. Diese Datei ist für den Anfang schon recht gut und muss nicht mal gross abgeändert werden. Ich wollte zum Testen, dass Motion bei Bewegungen Fotos macht und diese auf der Festplatte ablegt, einen Film benötige ich nicht.

Darum habe ich in der motion.conf die folgenden Parameter angepasst:

Die Breite und Höhe der Webcam angeben:
width 480
height 320

Damit kein Foto geschossen wird, wenn das Licht ein- oder ausgeschaltet wird.
lightswitch 50

Videoaufnahme deaktivieren
ffmpeg_cap_new off

Den Pfad anpassen
target_dir /home/david/Motion


Gestartet wird nun mit dem Befehl motion in der Shell. Sobald das Programm läuft und man sich vor der Kamera bewegt, werden schon Bilder gespeichert:
[1] File of type 1 saved to: /home/david/Motion/01-20090119210732-00.jpg


Eine weitere praktische Sache ist, dass Motion standardmässig einen HTTP Server auf dem Port 8081 startet, auf dem man die Wercam beobachten kann. Aus Sicherheitsgründen kann man standardmässig aber nur vom Localhost darauf zugreifen.

Google Chrome

http://images.t-error.ch/blog/794/chrome.jpg

Googles neuster Wurf macht einen guten ersten Eindruck. Er läuft schnell und bisher ohne grosse Macken. Der RAM-Verbrach liegt schon etwas unter dem vom Firefox, wobei natürlich noch keine Plugins installiert sind.
Aus den Socken hat es ich bisher noch nicht gehauen, aber bisher sieht es sehr interessant aus, mal sehen, wie es weiter geht und wann die Linux Variante des Browsers folgt.

Netzwerkgeschwindigkeit mit NetIO messen

Wenn man in einem Netzwerk performace Probleme hat, ist es oft interessant zu wissen, ob diese Probleme an der Soft-, oder an der Hardware im Netzwerk liegt. Mit dem Opensource Programm NetIO kann man den Durchsatz von einem Netzwerk messen. NetIO ist für Linux, Windows, OS2 und Solaris verfügbar und besteht aus einer einzigen ausführbaren Datei. Die aktuelle Version ist 1.26.

Wird netio ohne Parameter ausgeführt, wir eine Hilfe mit allen möglichen Parametern angezeigt. Die Bedienung ist recht simpel.

Bevor man mit einer Messung beginnnen kann, muss man auf einem Computer den Server starten. Dies macht man mit dem Parameter -s. Optional kann man das Protokoll angeben, zur Auswahl stehen TCP, UPD und NetBIOS. Einen reinen TCP-Server startet man wie folgt. Standardmässig wird der Port 18767 verwendet.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.

Nun kann man von einem anderen Computer die Messung starten.
./netio -t serv01

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  10087 KByte/s Tx,  8841 KByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  10547 KByte/s Tx,  9822 KByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:   9514 KByte/s Tx,  10129 KByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  10444 KByte/s Tx,  10481 KByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  10922 KByte/s Tx,  10897 KByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  10218 KByte/s Tx,  10211 KByte/s Rx.
Done.

Auch auf dem Server wird der Status der Messung angezeigt.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.
TCP connection established ...
Receiving from client, packet size  1k ...
Sending to client, packet size  1k ...
Receiving from client, packet size  2k ...
Sending to client, packet size  2k ...
Receiving from client, packet size  4k ...
Sending to client, packet size  4k ...
Receiving from client, packet size  8k ...
Sending to client, packet size  8k ...
Receiving from client, packet size 16k ...
Sending to client, packet size 16k ...
Receiving from client, packet size 32k ...
Sending to client, packet size 32k ...
Done.
TCP server listening.


Zu beachten ist, dass die Resultate in KByte/s und nicht MBit/s angegeben werden. Man muss also noch mal 8 und 1024 rechnen. So kommt man auf den oben angezeigten Daten auf eine Geschwindigkeit von ungefähr 85 MBit/s.

Firefox 3 Download Day

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Seit heute kann man den neuen Mozilla Firefox 3. Mozilla möchte dabei einen neuen Rekord aufstellen. Also mitmachen und die neue Version herunterladen.


Dunst mit Gimp entfernen

Welcher Fotograf kennt das Problem nicht. Man will ein Foto von einem Objekt aus grosser Entfernung Fotografieren, packt dafür ein Zoomobjektiv aus. Das Resultat ist aber alles andere als gut. Flaue Farben, man kann den Dunst und den Schmutz in der Luft förmlich sehen. Dank der Digitalen Fotobearbeitung ist das heutzutage aber kein Grund mehr um das Foto zu löschen. Hier möchte cih beschreiben, wie man so ein Foto mit wenigen Schritten im Opensource Programm GIMP verbessern kann.

Ich hatte genau das Problem am letzten Montag als ich von der Hochwacht ein Foto von Eglisau und dem Viadukt gemacht habe. Mit der EOS 400D und dem 300MM Tele sah das Foto so aus:

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Als erstes kann man hier die Farbwerte des Bildes bearbeiten. Dazu klickt man beim Bild auf Ebene -> Farben -> Werte. Bei der unteren Grenze kann man nun den gewünschten Wert angeben. Je nach Bild kann dieser Unterschied natürlich anders sein, bei meinem Bild fand ich den Wert 60 ideal.
http://images.t-error.ch/blog/702/farbwerte.jpg


Und so sieht das Bild nach dem ersten Schritt aus.

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Beim nächsten Schritt wendet man den Filter unscharf Maskieren aus. Dieser ist unter [Filter -> Verbessern -> Unscharf Maskieren zu finden. Auch hier ist es am besten, wenn man an den Werten etwas herumschraubt. Ich habe hier bei Radius 60 und bei Menge 0.4 gewählt.
http://images.t-error.ch/blog/702/unscharf_maskieren.jpg


Und so sieht das Bild nach dem letzten Schritt aus. Nicht schlecht, oder?

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Und damit man die Verbesserung etwas besser sieht, habe ich links die originale, blasse Version und rechts die Bearbeitete. Natürlich kann man da noch viel mehr machen, aber so kann man immerhin mit wenigen Schritten ein gutes Ergebnis erzielen.

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Arbeitsgruppenvorlagen im Word 2007 einrichten

Das im neuen 2007 MS Office alles etwas anders aussieht ist ja bekannt. Heute war ich wieder mal auf der Suche nach einer Einstellung. Und zwar wollte ich den Speicherort für Arbeitsgruppenvorlagen anpassen. Nach mehreren Minuten intensiver Suche habe ich die Einstellung auch gefunden. Recht einfach, wenn man weiss wo. Und für alle, die nicht wissen wo suchen:
Zuerst klickt man auf den Office Button links oben. Nun wählt man Word-Optionen und dann Erweitert an.


Im diesem Fenster findet man ganz unten den Button Dateispeicherorte. Mit einem Klick auf diesen Button öffnet sich dasselbe Fenster, dass man schon aus vergangenen Office Versionen kennt und dort kann man nun die Vorlagen angeben.
http://images.t-error.ch/blog/617/speicherort.jpg

Exif Daten im Firefox mit FxIF anzeigen

Heute bin ich per Zufall auf ein nützliches Addon für den Firefox gestossen. Es nennt sich FxIF und es zeigt in den Eigenschaften eines Bildes die Exif Daten an. Das heisst man kann ein Bild im Firefox rechtsklicken und dann Eigenschaften anwählen. Im nun geöffneten Fenster werden nun zusätzlich noch die Exif Daten des Bildes angezeigt, sofern vorhanden. Ich finde das eine wirklich praktische Sache, denn ich bin schon ab und zu über ein Bild gestolpert bei dem ich mich gefragt habe, wie lange hier die Belichtungszeit war, oder welche Brennweite benutzt wurde.
Und so sieht das dann aus:
http://images.t-error.ch/blog/611/exif.jpg

Ordnergrösse unter Windows anzeigen

http://images.t-error.ch/blog/599/ordnergroesse_01.jpgStandardässig zeigt der Windowsexplorer in der Detailansicht nur die Grösse von einzelnen Dateien an. Wenn man die Grösse von einem Ordner haben will, muss man diesen mit der rechten Maustaste anklicken und dann noch Eigenschaften anwählen. Wenn man zum Beispiel wissen will, welcher Ordner der grösste ist, kann das so recht aufwändig werden.
Abhilfe schafft hier das Opensource Programm Foldersize. Das Programm, welches unter Windows 2000 und XP läuft, zeigt in der Detailansicht die Grösse von Ordnern an. Die Installation ist sehr einfach, man muss nur die MSI Datei ausführen und den Anweisungen folgen. Wenn man das Programm installiert hat, muss man der Ansicht noch angeben, dass die Ordnergrösse angegeben wird. Also alle Explorer Fenster schliessen, ein neues öffnen und dann mit der rechten Maustaste auf die Spaltenbeschriftung, dort Grösse deaktivieren und Ordnergrösse aktivieren.

Nun wird in der Detailansicht auch die Grösse der Ordner angezeigt. Das ganze funktioniert auf lokalen- und Netzlaufwerken. Auf Shares klappt es nicht.
http://images.t-error.ch/blog/599/ordnergroesse_02.jpg

RAW Dateien unter Linux bearbeiten

Mit meiner EOS 400D kann man, wie mit den meisten DSLR Kameras, Fotos im RAW Format aufnehmen. Dies hat den Vorteil, dass man da noch viel mehr Möglichkeiten zur Nachbearbeitung am Computer hat, da das Bild von der Kamera noch nicht bearbeitet wurde, sondern einfach so wie vom Sensor aufgenommen (Roh) abgespeichert werden.
Allerdings werden diese Dateien von jedem Hersteller in einem anderen Format abgespeichert, die Daten sind also nicht standardisiert. Damit man diese Dateien im Gnome in der Vorschau ansehen und auch im Gimp öffnen kann, müssen zwei Pakete installiert werden. Dies sind die Pakete gimp-ufraw und gnome-raw-thumbnailer, welche man einfach über Synaptic installieren kann.
http://images.t-error.ch/blog/589/synaptic.jpg


Das Paket gnome-raw-thumbnailer sorgt dafür, dass die RAW Dateien auch in der Vorschau schon angezeigt werden. Wenn man nur RAW Fotos schiesst bringt das einen riesen Vorteil, wenn man wie ich JPG und RAW Dateien schiesst ist es aber immer noch praktisch.
http://images.t-error.ch/blog/589/raw_thumbnailer.jpg


gimp-ufraw hingegen ist ein Plugin für den Gimp, welcher die RAW Dateien sonst nicht öffnen kann. Mit dem Installierten Paket kann man die RAW Dateien einfach im Gimp öffnen. ES öffnet sich dabei ein neues Fenster, in dem man nun den Weissabgleich und noch einige andere Dinge einstellen kann. Auch ein Live histogramm steht zur Verfügung. Da ich Photoshop und co. nicht wirklich kenne, kann ich hier keinen Vergleich machen, für meine Bedürfnisse reicht das aber völlig aus.