Adieu BMC Superstroke!

Heute Abend war es nun soweit, nach fast 3.5 Jahren hat mein BMC Superstroke nun das Zeitliche gesegnet. Das Nomad wird das BMC ersetzen und gewisse Teile wandern nun auch an der Nomad und so habe ich das BMC heute Abend zerlegt und nun liegt es in Einzelteilen in einer Kiste neben mir. Ich muss zugeben, etwas wehmütig war ich schon, schliesslich hat mich das Bike lange Zeit begleit und mir sehr oft ein Lachen ins Gesicht gezeichnet.
Am 05.07.07 hat alles begonnen und inzwischen haben sich viele Dinge verändert, aber nun ist es Zeit für eine Wachtablösung.

Nach 445 Touren, 14451.24 KM und 269538.9 Hm darf das BMC nun in den wohlverdienten Ruhestand treten. Vielen Dank für alles!


Neuer Vorderreifen: Maxxis Highroller 2.5

Als es im Juni immer so nass war und ich beim Biken auch das eine oder andere mal wegen dem fehlenden Gripp am Vorderrad gestürzt bin, habe ich den Entschluss gefasst, dass früher oder später mal ein neuer Vorderreifen her muss. An und für sich finde ich den Ardent einen sehr guten Reifen mit einer guten Mischung aus Kurvengripp und Rollwiderstand. Die hohe Lauffläche in der sorgt für den guten Rollwiderstand, sobald etwas aber etwas schlammig ist, setzten sich die Stollen aber schnell zu, da die Abstände dazwischen einfach zu klein sind. Am Hinterrad ist das weniger ein Problem, aber am Vorderrad kann es halt schnell zu einem Sturz führen.
Nun habe ich ich mich wieder für einen Maxxis Reifen entschieden, diesmal aber für den Highroller in der 1-Ply 2.5, 42a Version. Der Reifen hat ähnliche Abmessungen wie der Ardent, aber ein etwas offeneres Profil und mit der Super Tacky Mischung einen weicheren Gummi, welcher für besseren Gripp auf Wurzeln sorgen soll. Ich hatte den Reifen nicht auf der Wage, aber er ist etwas schwerer als der Ardent.
Heute Abend habe ich den Reifen am Fully montiert und morgen gehts damit ab an die Irchel Biketrophy, dann sieht der Highroller wohl auch nicht mehr ganz so sauber aus.

Geburtstagstour mit dem Superstroke

Nun ist es also schon soweit. Mein BMC Superstroke feiert heute seinen dritten Geburtstag. Da hielt mich auch der Montag und die Arbeit nicht davon ab eine Jubiläumstour mit dem Bike zu fahren, wenn auch "nur" ins Geschäft und zurück. Morgens war es mit 18 Grad zwar noch nicht wirklich heiss, aber eine Erfrischung war es auch nicht, wohl auch wegen der sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Es war sehr schwül und recht unangenehm.
Abends war es dann einiges wärmer, aber nicht mehr ganz so schwül. Ich entschied dann noch einen Umweg zur Kyburg zu machen, wenn das Wetter schon so gut und es noch lange hell ist. Ich fuhr erstmal den üblichen Weg nach Bassersdorf, von dort via Nürensdorf, Taggelswangen und Effretikon nach Kempttahl und von dort dann steil hoch nach Chämleten. Danach noch etwas weiter und oberhalb der Kyburg machte ich noch eine Fotopause.


Zum Schluss fuhr ich runter an die Töss und folgte dieser bis nach Wülflingen. Den Beerenberg lies ich heute aus, dafür war ich etwas zu müde und hungrig.

An dieser Stelle möchte ich aber noch einige Worte zum Superstroke verlieren. Das Bike begleitet mich nun wie schon gesagt genau drei Jahre sehr zuverlässig bei meinen Biketouren. Inzwischen bin ich damit 13354.34 Km und über 24000 Hm gefahren und es macht noch immer richtig Spass. Die Geometrie des Bikes ist etwas speziell denn sogar bei der Grösse L ist der Radstand und das Oberrohr des Bikes kürzer als vergleichbare Bikes in der Grösse M. Mit dem Originalzustand hat das Bike aber auch nicht mehr so viel zu tun. Abgesehen vom Rahmen, den Rädern, Federelementen und dem Steuersatz ist nichts mehr so wie es Original war, ich habe das Bike halt meinen Vorlieben angepasst.
Wie es in der Zukunft aussieht weiss ich noch nicht genau, ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass ich das Bike keine drei Jahre mehr fahren werde. Früher oder später muss halt mal wieder etwas neues her.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 56.84Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.4Km/h
  • Zeit: 03:09:25
  • Höchstgeschwindigkeit: 42.3 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 133 bpm
  • Höhenmeter: 787.6 Hm
  • Hm pro Km: 13.85
  • Bike: BMC Superstroke 01

Sattelstütze fürs Fully: KS i900R

Seit einem Jahr fahre ich am Chameleon nun schon eine absenkbare Sattelstütze und seither nerve ich mich jedes mal, wenn ich mit dem Superstroke unterwegs bin, dass ich dort keine dran habe. Das ganze hat nun ein Ende, denn seit Samstag morgen habe ich auch am Superstroke eine absenkbare Sattelstütze. Diesmal habe ich aber zur KS i900R, also zur Version mit Fernbedienung gegriffen. Inzwischen gibt es von Kindshock zwar schon eine neuere Version, die KS i950, allerdings hat die keinen Versatz und mein Bike ist auch so schon kurz genug.

Die Installation der Stütze ist sehr simpel und nur für die Montage des Hebels am Lenker wird ein Imbus benötigt, sonst geht alles ohne Werkzeug. Sattelstütze rein und noch das "Kabel" einhängen. Fertig.
Der komplizierteste Teil ist wohl eine vernünftige Verlegung für das Kabel zu finden, da nur wenige Bikes schon dafür vorgesehen sind. Da ich den Remote-Hebel aber auf der rechten Lenkerseite habe, konnte ich das Kabel gleich mit der Bremsleitung nach hinten ziehen, simpel und recht hübsch.
Die grössten Nachteile die ich sehe sind zum einen das Gewicht und die Tatsache, dass das Kabel vorne an der Stütze befestigt werden muss und nicht wie bei der neuen Version hinten, das wäre noch etwas schöner.

Am Samstag und Sonntag habe ich die Stütze nun getestet und ich bin begeistert. Die Remote bring gleich nochmals etwas mehr Komfort denn schliesslich kann man die Sattelstütze auch absenken, wenn man noch beide Hände am Lenker haben muss.



TestRide Lenzerheide: Bericht

Gestern habe iuch ja bereits kurz etwas darüber geschrieben und hier möchte ich noch etwas ausführlicher darauf eingehen. Dieses Wochenende fand in der Lenzerheide der TestRide statt. Dieser Event wurde von Ride organisiert und bot jedem Biker die Möglichkeit gratis Bikes zu testen. Die Lenzerheide ist natürlich auch ein idealer Ort um Bikes zu testen und der Gelände lag zudem gleich unterhalb der Rothornbahn.
Da die Wettervorhersage für das Wochenende noch gut war, packten Stee und ich die Gelegenheit beim Schopf, reservierten ein Doppelzimmer im Dieschen und packten unsere Bikes und die ganze Ausrüstung gestern ins Auto.

In diesen zwei Tagen habe ich insgesamt fünf Bikes im Enduro-Bereich getestet. Klar kann man nach einer Stunde (inkl. Bahnfahrt nach oben) keinen genauen Review schreiben, aber einige Worte möchte ich noch zu den Bikes verlieren. Was man natürlich auch beachten muss, dass das Fahrwerk natürlich nicht genau auf das Körpergewicht eingestellt wurde. Der Luftdruck wurde jeweils schon angepasst und der Sag wurde überprüft, aber um das Fahrwerk wirklich richtig einzustellen, benötigt man halt etwas mehr als 2 Minuten.

BMC Supertrail

Das BMC bin ich als erstes gefahren. Ausgerüstet ist es mit einer FOX 36 Talas an der Front und eine FOX RP 3 Dämpfer. Verbaut war eine SLX-Schaltung, welcher mich nicht so ganz überzeugen wollte. Die Talas finde ich allerdings die beste Gabel mit 160 mm die momentan auf der Markt verfügbar ist. Mit einer kleinen Umdrehung, kann man die Gabel von 160 auf 130 oder 100 mm absenken. Und die Arbeitet natürlich Tadellos. Der Rahmen war mir etwas gross, obwohl ich das Superstroke auch als L fahr und mir das super passt. Bergab hat allerdings das extreme schlagen der Kette genervt. Aber mit einer Kettenführung wäre das wohl noch etwas besser.


Santa Cruz Blur LT

Als nächstes gings an den Santa Cruz Stand, wo ich mir das Blur LT schnappen konnte. Hinten 140 mm, vorne allerdings mit einer Rock Shox Lyrik 2-Step mit 160 mm ausgerüstet. Die Absenkung der Gabel funktioniert ähnlich wie bei der Talas. Ein Rädchen drehen, etwas Gewicht auf die Gabel geben und sie senkt sich automatisch ab. Allerdings nur auf 115 mm. Hinten war ein DHX-Air verbaut, welcher super mit dem Hinterbau zusammenarbeitete. Bergab standen die 140 mm den 160 vom Supertrail in nichts nach. Bergab machte das Bike jede Menge Spass und es war sehr wendig, was wohl auch daran lag, dass der Rahmen ein M war. Bergauf kam ich mir darauf vor wie auf einem Kinderbike und bin mit dem Knie am Lenker angestanden.


Giant Reign

Weiter gings mit einem Giant Reign in L, während sich Stee gleich das Reign in M schnappte. Beide mit 150 mm Federweg. Vorne mit einer FOX Float, welche nicht absenkbar ist, während hinten wieder ein DHX-Air die Arbeit verrichtete. Hier war mir das L wieder etwas zu lang. Bergauf hat das zwar nicht wirklich gestört, aber bergab hätte es doch noch etwas kürzer sein dürften. Da habe ich mich auf dem M wohler gefühlt. Ein Nachteil an diesem Bike ist auch, dass man die Sattelstütze nicht ganz absenken kann. Wenn man gross ist und kurze Rahmen bevorzugt, kommt man so schnell an die grenzen.


Santa Cruz Nomad

Für dem Sonntag morgen konnte ich mir dann meinen Favorit sichern. Ein Santa Cruz Nomad in L. Optisch für mich ein Traum, auch wenn mir das Weiss nicht gefällt. Das Nomad hat 160 mm Federweg, vorne mit einer Lyrik 2-Step und hinten mit einem Fox DHX-Air. So habe ich das Nomad gleich mal auf das Rothorn gegondelt und bin damit runtergefahren. Anfangs habe ich mich noch etwas über die zu harte Gabel geärgert, aber nachdem ich die High-Speed Druckstufe etwas weicher eingestellt hatte war es ein Traum. Die 160 mm bügelten viel weg und die Grösse hat mit einem 50 mm Vorbau sehr gut gepasst. Ein Nomad in M konnte ich leider nicht fahren.
Das wäre in (sehr) ferner Zukunft wohl ein würdiger Nachfolger für mein Superstroke. Je nach Aufbau kann man damit ein gutes Enduro mit ca 14 Kg aufbauen. Also gut 2.5 Kg leichter als mein Superstroke.


Bionicon Supershuttle

Zum Schluss habe ich noch ein Bionicon Supershuttle in L mit 150 mm Federweg getestet. Bionicon ist ja vor allem für die extreme Flexibilität bekannt.So musste ich das Bike auch noch etwas bergauf fahren. Einfach den orangen Knopf drücken und das Gewicht nach vorne verlagern oder etwas bremsen. Nun senkt sich die Gabel vorne ab (ist ja nichts neues) und dazu erhöht sich das Heck. Dadurch kommt das Tretlager nicht so nahe an den Boden und man steht nicht so schnell mit der Kurbel an und natürlich kann man mit dieser Geometrie überall hochfahren, solange die Beine und die Reifen mitmachen. Ein steigendes Vorderrad gibt es kaum. Dafür habe ich ein starkes Wippen im Wiegetritt festgestellt, was wohl am Eingelenker-Hinterbau liegt. Bergab machte das Bike auch viel Spass, wobei ich mich dort etwas darüber ärgerte, dass die Bremse so eingestellt war, dass man mit zwei Fingern bremsen musste. Zwar ein kleines Detail, aber auf einem Trail mit vielen Bremswellen und Steinen etwas mühsam.


BMC Superstroke

Das Superstroke habe ich natürlich nicht getestet sondern von zuhause mitgenommen und damit bin ich auch einige male runtergefahren. Und da ich schon so im Review schreiben bin, hier auch ein kleiner Vergleich mit den gute 3 Jahre neueren Bikes. Hierzu muss ich natürlich sagen, dass das Bike inzwischen sehr gut auf meine Bedürfnisse angepasst ist. (Fahrwerk, Lenker, Vorbau usw.) von dem her wohl kein so fairer Vergleich.
Das Bike schlägt sich bergab sehr gut. Das Fahrwerk schluckt die meisten Schläge und obwohl es ein L ist, ist es immer noch sehr wenig. Wendiger als die meisten L die ich gefahren bin. Mit meinem Bike hatte ich wohl am meisten Spass, aber wie gesagt: Mit einem Nomad oder Reign oder, oder.. das auf meine Bedürfnisse angepasst wäre, hätte ich wohl noch etwas mehr Spass. Wegen dem geringeren Gewicht dann wohl auch bergauf.
Das einzige was mich heute wieder genervt hatte, war die Gabel. Trotz einigen groben Schlägen und harten Landungen habe ich die letzten 2 cm nicht ausgenutzt. Was bringt mir eine Gabel mit 150 mm, wenn ich nur 130 nutzen kann? Früher oder später muss da eine neue rein. Will mir jemand eine Talas schenken?



Alles in allem war das Wochenende aber genial. Wir konnten neue Bikes testen, viel fahren und hatten jede menge Spass. Die Trails waren meist leicht feucht und sehr griffig. Das Wetter hat auch mitgemacht und die wenigen Regenschauer habend das ganze noch etwas spannender gemacht.
Leider sind wir nicht ganz schadlos durchgekommen. Einen Platten hatten wir zwar nicht, aber bei Stees Bike hatte das Schaltwerk mal einen ungewollten Kontakt mit den Speichen. Das Fazit: geschrottetes Schaltwerg und ein verbogenes Schaltauge. Der Velomech im Dorf konnte das ganze wenigstens grob Reparieren.
Zudem haben wir dort Oliver und sein Kollege Jens getroffen die dort mit gemieteten Downhill Bikes unterwegs waren und für eine gemeinsame Abfahrt hat es sogar noch gereicht. Jetzt warte ich noch auf einige Bilder aus dem Geschicklichkeits-Parcours und die kommen dann auch noch hier rein.

Abendliches Fotoshooting

Da ich heute Abend noch etwas Zeit und Lust hatte und sowieso neue Fotos von meinen beiden Orangen brauchte, habe ich noch ein kleines Fotoshooting gemacht. Hier mal die üblichen "Seitenansichten". Zudem hats meine "Stadtschlampe" nun auch mal auf die Homepage geschafft.

BMC Superstroke 01


Santa Cruz Chameleon


KTM


Blackspire Kettenführung fürs Superstroke

Heute war wieder mal etwas Schrauben angesagt. Zwar habe ich am Superstroke eine Kettenführung montiert, dies weil ich mich über die ewige springende und schlagende Kette genervt habe. Ich denke, die Kettenführung wird da Abhilfe schaffen, oder das ganze zumindest etwas verbessern.
Gekauft habe ich eine Blackspire Stinger zweifach Kettenführung, einen Blackspire Cç Bashring und ein Shimano XT 36 Zähne Kettenblatt. Auf einer kleinen Testfahrt hat das ganze gut funktioniert, ins Gelände gehts damit aber wohl erst am Mittwoch. Ich bin gespannt.

Geburtstagstour mit dem Superstroke

Heute vor zwei Jahren konnte ich das BMC Superstroke mein eigen nennen. Inzwischen bin ich mit ihm 10750.98 Km und 193493.9 Hm gefahren, also doch jede Menge. Dazu habe ich auch einige Veränderungen am Bike vorgenommen und viele werden auch noch kommen. Da ist noch einiges geplant.
Glücklicherweise zeigte sich das Wetter heute von der besseren Seite und so stand einer schönen Geburtstagstour nichts im Weg. Kur nach halb 1 fuhr ich nach Wülflingen los. Von dort gings hoch nach Neuburg und weiter nach Brütten, wo ich die erste Fotopause machte.


Mit Schwung fuhr ich den Trail nach Dättnau runter. Da merkt man die 150 mm am Hinterrad deutlich und es ist so einiges angenehmer als mit dem Chameleon. Dafür hatte ich immer wieder Angst, dass mir die Kette bald um die Uhren fliegt. Aber in der Richtung ist was geplant. Von Dättnau fuhr ich via Rossberg nach First und so weiter nach Weisslingen und nach Lendikon, wo mein Lieblings-Bänklein glücklicherweise noch frei war.


Von Lendikon fuhr ich nach Neschwil und durch das Tobel nach Wildberg, wo ich eine weitere Fotopause machte.


Nun stand der Trail nach Turbenthal an, welcher wegen dem Gebüsch noch etwas tricky zu fahren war, aber mit dem Superstroke konnte ich das alles fahren. Nun folgte ich der Töss bis nach Rikon, von wo ich noch einen kleinen Umweg via Unterlangenhard einlegte.


Bei Kollbrunn kam ich erneut an die Töss und dieser folgte ich dann auch bis nach Wülflingen.
Für eine Geburtstagsreinigung des Bikes hats nicht mehr gereicht, aber Spass macht das Bike auf jeden Fall noch. Ich freue mich schon auf viele schöne Km mit diesem Bike

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 53.91Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13Km/h
  • Zeit: 04:09:02
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.4 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 130 bpm
  • Höhenmeter: 968 Hm
  • Hm pro Km: 17.96
  • Bike: BMC Superstroke 01
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Neues Cockpit fürs Superstroke

Wie schon erwähnt habe ich gestern noch einen kurzen halt beim Velomech gemacht und konnte dort einen neuen Lenker und Vorbaus fürs Superstroke abholen. Nachdem ich einige Zeit mit dem Holzfeller am Santa Cruz unterwegs war, war der "schmale" am Superstroke recht unangenehm. So stand die Entscheidung auch bald fest und eben gestern konnte ich Lenker und Vorbau abholen. Die Wahl fiel wieder auf einen 700 mm breiten Holzfeller Lenker und einen 70 mm Thomson X4 Vorbau. Heute habe ich die beiden neuen Teile montiert und gleichzeitig die vordere Bremsleitung noch etwas anders verlegt. Während ich mit der Bremsleitung noch nicht ganz zufrieden bin, machen sich Vorbau und Lenker super. Mal sehen, wie nach der ersten längeren Ausfahrt aussieht. Nun noch einige Bilder:



Abendrunde mit dem Fully

Nach den 87 Kilometern von gestern, wollte ich es heute etwas lockerer angehen. So habe ich mich erst heute Abend noch kurz aufs Bike geschwungen. Nach 8 Touren mit 426.28 KM und 8378.4 Hm habe ich heute wieder mal zum Superstroke gegriffen und so konnte ich doch einige Unterschiede zwischen meinen Bikes feststellen, diese habe ich weiter unten aufgeführt. Nun aber zur Biketour.
Ich bin zuerst über den Taggenberg nach Ried gefahren und danach vorbei an Aesch und Hünikon nach Buch am Irchel. Von dort gings die Treppe hoch zum Irchelturm, wo ich erstmal eine kurze Verschnaufpause machen musste. Der Schweiss lief in strömen, schliesslich war es mit gut 28 Grad immer noch sehr heiss, auch am Schatten. Danach gings weiter zum Rütelbuck, wo ich die erste Fotopause machte, diesmal hatte ich die Speicherkarte dabei.


Weiter gings zur Hochwacht und ausser einem andern Biker war anscheinend niemand mehr auf dem Irchel unterwegs.


Von der Hochwacht fuhr ich wieder zurück, bog dann zum Forenirchel ab und machte dort eine letzte Pause. Zum Schluss gings wieder in richtung Irchelturm und über den Schanzentrail runter nach Dättlikon und so nach Hause.

Nun die grössten Unterschiede zwischen dem Superstroke und dem Chameleon:
  • Der Lenker vom Superstroke ist unangenehm schmal
  • Im Gegensatz zur Pike spricht die Marzocchi All Mountain an wie ein Stück Holz.
  • Anfangs das Federn des Hinterbaus wieder recht ungewohnt
  • Bergab hatte ich das Gefühl, dass mit die Kette bald um die Ohren fliegt
  • Bergab (vor allem über die Wurzeln) war ich allerdings wieder froh um die 150 mm Federweg am Hinterrad.

Obwohl es anfangs sehr ungewohnt war hat es schlussendlich doch noch viel Spass gemacht, aber ich denke, einige Dinge werde ich doch noch ändern müssen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 30.7Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.7Km/h
  • Zeit: 02:14:09
  • Höchstgeschwindigkeit: 43.6 Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 128 bpm
  • Höhenmeter: 598.3 Hm
  • Hm pro Km: 19.49
  • Bike: BMC Superstroke 01
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