Nun ist auch noch das versprochene Filmchen vom testRIDE von der letzten Woche online. Das ganze ist eine Abfahrt von der Mittelstation Scharmoin bis runter zur Lenzerheide auf der Freeride-Strecke. Diesmal nicht mit meinem Nomad sondern einem geliehenen Rocky Mountain Flatline Worldcup, welches auch so einer Strecke richtig Spass macht. Und auch wenn es meine erste Ausfahrt mit einem richtigen Downhill-Bike war, bin ich doch recht gut damit zurecht gekommen und es hat auch Lust auf mehr gemacht.
Video: testRIDE Lenzerheide 2011
veröffentlicht: 30.09.11 23:42, von David Lienhard in Bike
, Videografie
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testRide Lenzerheide 2011
veröffentlicht: 25.09.11 23:59, von David Lienhard in Bike
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Dieses Wochenende hat in der Lenzerheide zum wiederholten mal der Testride stattgefunden. Im Gegensatz zum letzten mal nun aber bei bestem Wetter und dementsprechend auch sehr vielen Besuchern. Obwohl ich mit meinen beiden Bikes schon recht gut versorgt bin, wollte ich noch das eine oder andere Bike testfahren und diejenigen die ich wollte, konnte ich auch fahren. Zum einen wollte ich einmal ein 29er, ein Downhill-Bike, Stefans neues Big Mountain und das neue Santa Cruz Blur TRc fahren und das hat geklappt. Und natürlich war ich auch mit meinem Bike noch unterwegs.
Die folgenden Bikes bin ich gefahren und dazu gleich noch ein ganz kurzes Berichtchen.
Schlussendlich sind wir dann glücklich, aber mit schmerzenden Händen wieder zurück nach Hause gefahren.
Die folgenden Bikes bin ich gefahren und dazu gleich noch ein ganz kurzes Berichtchen.
- Transalpes 29er Hardtail
Mein erstes 29er und wie erwartet, ging das Bike sehr gut den Berg hoch. Bergab hatte ich vor allem mit der Geometrie, dem hohen Sattel und dem schmalen Lenker zu kämpfen, aber es ist halt ein Crosscountry-Bike und kein Enduro. Und dafür ist es erstaunlich gut bergab gegangen, aber ich habe hier auch kaum Vergleichsmöglichkeiten. - Santa Cruz Blur TRc
Das TRc ist seit diesem Jahr frisch auf dem Markt und ist ein schönes Trailbike. Vorne 140, hinten 127mm Federweg, einen flachen Lenkwinkel und ein tiefes Tretlager machen das Bike zu einer schönen Trailfräse. Ich habe das bike die Downhill-Piste von der Mittelstation runtergeprügelt und obwohl es recht wenig Federweg hat, hat es sich richtig gut geschlagen. Sicher kein Komfort-Bike, aber es kann doch tüchtig einstecken. Und das bei einem Rahmengewicht von 2.2 Kg mit Dämpfer! - Transalpes Big Mountain
Natürlich musste ich auch Stefans Big Mountain einmal fahren. Ich war mit der Version mit Luftfederung unterwegs und das hat schon richtig Spass gemacht. Vorne und hinten 160mm Federweg und das Hinterrad ist immer schön am Boden geblieben. Bergauf bin ich es nicht gefahren, aber ich denke, mit dem Mojo kommt man da auch gut den Berg hoch. - Rocky Mountain Flatline Worldcup
Nachdem ich am morgen mit mehreren eher kurzhubigen Bikes die Downhillpiste runter gefahren bin, habe ich dann noch zu etwas gröberem gegriffen. Ein Rocky Mountain Flatline, mit 200mm vorne und hinten, natürlich mit Stahlfeder und Doppelbrücke. Das ist das erste mal, dass ich mit so einem groben Geschütz unterwegs war und der Unterschied zu einem Enduro mit 160mm ist doch gewaltig. Die Räder kleben immer ab Boden und man kann es richtig laufen lassen, die Federelemente schlucken fast alles Weg. Ach die Bremswellen und Schlaglöcher, die es auf der Strecke hat, werden nahezu harmlos. Von der Abfahrt gibts dann noch ein kleines Filmchen.
Schlussendlich sind wir dann glücklich, aber mit schmerzenden Händen wieder zurück nach Hause gefahren.
testRide Lenzerheide 2010
veröffentlicht: 26.09.10 21:43, von David Lienhard in Bike
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Dieses Wochenende fand in der Lenzerheide in Churwalden wie jedes Jahr der testRide organisiert von Ride statt. Da die Rothonbahn dieses Jahr neu gebaut wird, wurde ver Ort von der Talstation der Rothornbahn zur Talstation Pradaschier verschoben. Da ich in naher zukunft beim BMC Rahmen mal ersetzen möchte und noch einen würdigen Nachfolger suche, musste ich dieses Jahr auch wieder gehen. Ich war letztes Jahr auch schon oben, dieses Jahr waren die Vorstellungen aber schon etwas konkreter.
Während der testRide letztes Jahr bei bester Wetter statgefunden und so auch unmengen von Fahrern angezogen hat, sah es dieses Wochenende etwas anders aus, es war Regen angesagt. Stee und ich hatten uns aber ein Zimmer in einem Hotel in Churwalden reserviert und fuhren so halt schon am Samstag Mittag bei strömendem Regen hoch. Oben angekommen konnten wir erstmal das zimmer beziehen und dann gings mal rüber ins Ausstellungsgelände, wo wegen (Schnee)Regen halt nicht wirklich viel los war, aber so konnte man sich die Bikes mal in aller Ruhe anschauen und natürlich statteten wir auch Stefan von Transalpes einen besuch ab. So haben wir uns auch mal Persönlich kennengelernt.
Etwas später entschieden wir uns doch noch die eine oder andere Runde mit einem Bike zu fahren und nachdem Regenjacke, -hosen und Schuhüberzüge montiert waren gings los. Ich schnappte mir erstmal ein Katz Alp, bei dem Wetter ja das ideale Bike. Leider war es dann schon 16 Uhr und die Händler verstauten die Bikes für heute, da wir aber schon draussen waren schnappten wir noch unsere eigenen Bikes die wir zum Glück dabei hatten und rutschen damit noch zwei Runden.
Am Sonntag sah es dann einiges besser aus. Zwar war es oben noch immer grau und an den Hängen konnten man auch Schnee sehen, es regnete aber nicht und so ging der grosse Testmarathon los. Ich wollte mich mal etwas durch die Enduros testen und da hatte es ja einige zur Auswahl. Insgesammt bin ich am Sonntag die folgenden Bikes gefahren:
Eigentlich wollte ich noch einige andere Bikes testen, dafür hat es aber leider nicht mehr gereicht. Zum einen das Specialized Enduro, das Trek Scrach (gibt es aber sowieso nur als Komplettbike) und ein 29er (Santa Cruz Tallbox in orange ist herumgefahren).
Mein Favorit ist Schlussendlich das Santa Cruz Nomad in Carbon in der Grösse M geblieben. Mit einem Rahmengewicht von 2.7 KG mit Dämpfer und vielen netten extras wie Zughalterung für die Remotestütze und Schmiernippel für den Lower-Link macht es auf dem Papier schon einen guten Eindruck und auf dem Trail geht es sowohl bergauf als auch bergab sehr gut vorwärts. Wirklich eine Spassmaschine. Nur der Preis...
Übers Wochenende habe ich aber leider kaum Fotos gemacht. Am Samstag war es mir einfach zu nass und am Sonntag bin ich neben dem Test-Marathon kaum dazugekommen, darum hier zwei Handy-Bilder. Einsa vom Superstroke am Samstag und eins vom Nomad am Sonntag.
Vielleicht bringt Vazifar ja noch das eine oder andere schöne Bild, denn ihn haben wir dort auch noch angetroffen.
Während der testRide letztes Jahr bei bester Wetter statgefunden und so auch unmengen von Fahrern angezogen hat, sah es dieses Wochenende etwas anders aus, es war Regen angesagt. Stee und ich hatten uns aber ein Zimmer in einem Hotel in Churwalden reserviert und fuhren so halt schon am Samstag Mittag bei strömendem Regen hoch. Oben angekommen konnten wir erstmal das zimmer beziehen und dann gings mal rüber ins Ausstellungsgelände, wo wegen (Schnee)Regen halt nicht wirklich viel los war, aber so konnte man sich die Bikes mal in aller Ruhe anschauen und natürlich statteten wir auch Stefan von Transalpes einen besuch ab. So haben wir uns auch mal Persönlich kennengelernt.
Etwas später entschieden wir uns doch noch die eine oder andere Runde mit einem Bike zu fahren und nachdem Regenjacke, -hosen und Schuhüberzüge montiert waren gings los. Ich schnappte mir erstmal ein Katz Alp, bei dem Wetter ja das ideale Bike. Leider war es dann schon 16 Uhr und die Händler verstauten die Bikes für heute, da wir aber schon draussen waren schnappten wir noch unsere eigenen Bikes die wir zum Glück dabei hatten und rutschen damit noch zwei Runden.
Am Sonntag sah es dann einiges besser aus. Zwar war es oben noch immer grau und an den Hängen konnten man auch Schnee sehen, es regnete aber nicht und so ging der grosse Testmarathon los. Ich wollte mich mal etwas durch die Enduros testen und da hatte es ja einige zur Auswahl. Insgesammt bin ich am Sonntag die folgenden Bikes gefahren:
- Santa Cruz Nomad Carbon, Grösse L
- Santa Cruz Nomad Carbon, Grösse M
- Santa Cruz Butcher
- Stefans Transalpes All Mountain
- Mondraker Zenith
- Rocky Mountain Slayer
- Yeti ASR-7
- Giant Reign X
- Santa Cruz Nickel
Eigentlich wollte ich noch einige andere Bikes testen, dafür hat es aber leider nicht mehr gereicht. Zum einen das Specialized Enduro, das Trek Scrach (gibt es aber sowieso nur als Komplettbike) und ein 29er (Santa Cruz Tallbox in orange ist herumgefahren).
Mein Favorit ist Schlussendlich das Santa Cruz Nomad in Carbon in der Grösse M geblieben. Mit einem Rahmengewicht von 2.7 KG mit Dämpfer und vielen netten extras wie Zughalterung für die Remotestütze und Schmiernippel für den Lower-Link macht es auf dem Papier schon einen guten Eindruck und auf dem Trail geht es sowohl bergauf als auch bergab sehr gut vorwärts. Wirklich eine Spassmaschine. Nur der Preis...
Übers Wochenende habe ich aber leider kaum Fotos gemacht. Am Samstag war es mir einfach zu nass und am Sonntag bin ich neben dem Test-Marathon kaum dazugekommen, darum hier zwei Handy-Bilder. Einsa vom Superstroke am Samstag und eins vom Nomad am Sonntag.
Vielleicht bringt Vazifar ja noch das eine oder andere schöne Bild, denn ihn haben wir dort auch noch angetroffen.
TestRide Lenzerheide: Bericht
veröffentlicht: 27.09.09 22:31, von David Lienhard in Bike
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Gestern habe iuch ja bereits kurz etwas darüber geschrieben und hier möchte ich noch etwas ausführlicher darauf eingehen. Dieses Wochenende fand in der Lenzerheide der TestRide statt. Dieser Event wurde von Ride organisiert und bot jedem Biker die Möglichkeit gratis Bikes zu testen. Die Lenzerheide ist natürlich auch ein idealer Ort um Bikes zu testen und der Gelände lag zudem gleich unterhalb der Rothornbahn.
Da die Wettervorhersage für das Wochenende noch gut war, packten Stee und ich die Gelegenheit beim Schopf, reservierten ein Doppelzimmer im Dieschen und packten unsere Bikes und die ganze Ausrüstung gestern ins Auto.
In diesen zwei Tagen habe ich insgesamt fünf Bikes im Enduro-Bereich getestet. Klar kann man nach einer Stunde (inkl. Bahnfahrt nach oben) keinen genauen Review schreiben, aber einige Worte möchte ich noch zu den Bikes verlieren. Was man natürlich auch beachten muss, dass das Fahrwerk natürlich nicht genau auf das Körpergewicht eingestellt wurde. Der Luftdruck wurde jeweils schon angepasst und der Sag wurde überprüft, aber um das Fahrwerk wirklich richtig einzustellen, benötigt man halt etwas mehr als 2 Minuten.
Das wäre in (sehr) ferner Zukunft wohl ein würdiger Nachfolger für mein Superstroke. Je nach Aufbau kann man damit ein gutes Enduro mit ca 14 Kg aufbauen. Also gut 2.5 Kg leichter als mein Superstroke.
Das Bike schlägt sich bergab sehr gut. Das Fahrwerk schluckt die meisten Schläge und obwohl es ein L ist, ist es immer noch sehr wenig. Wendiger als die meisten L die ich gefahren bin. Mit meinem Bike hatte ich wohl am meisten Spass, aber wie gesagt: Mit einem Nomad oder Reign oder, oder.. das auf meine Bedürfnisse angepasst wäre, hätte ich wohl noch etwas mehr Spass. Wegen dem geringeren Gewicht dann wohl auch bergauf.
Das einzige was mich heute wieder genervt hatte, war die Gabel. Trotz einigen groben Schlägen und harten Landungen habe ich die letzten 2 cm nicht ausgenutzt. Was bringt mir eine Gabel mit 150 mm, wenn ich nur 130 nutzen kann? Früher oder später muss da eine neue rein. Will mir jemand eine Talas schenken?
Alles in allem war das Wochenende aber genial. Wir konnten neue Bikes testen, viel fahren und hatten jede menge Spass. Die Trails waren meist leicht feucht und sehr griffig. Das Wetter hat auch mitgemacht und die wenigen Regenschauer habend das ganze noch etwas spannender gemacht.
Leider sind wir nicht ganz schadlos durchgekommen. Einen Platten hatten wir zwar nicht, aber bei Stees Bike hatte das Schaltwerk mal einen ungewollten Kontakt mit den Speichen. Das Fazit: geschrottetes Schaltwerg und ein verbogenes Schaltauge. Der Velomech im Dorf konnte das ganze wenigstens grob Reparieren.
Zudem haben wir dort Oliver und sein Kollege Jens getroffen die dort mit gemieteten Downhill Bikes unterwegs waren und für eine gemeinsame Abfahrt hat es sogar noch gereicht. Jetzt warte ich noch auf einige Bilder aus dem Geschicklichkeits-Parcours und die kommen dann auch noch hier rein.
Da die Wettervorhersage für das Wochenende noch gut war, packten Stee und ich die Gelegenheit beim Schopf, reservierten ein Doppelzimmer im Dieschen und packten unsere Bikes und die ganze Ausrüstung gestern ins Auto.
In diesen zwei Tagen habe ich insgesamt fünf Bikes im Enduro-Bereich getestet. Klar kann man nach einer Stunde (inkl. Bahnfahrt nach oben) keinen genauen Review schreiben, aber einige Worte möchte ich noch zu den Bikes verlieren. Was man natürlich auch beachten muss, dass das Fahrwerk natürlich nicht genau auf das Körpergewicht eingestellt wurde. Der Luftdruck wurde jeweils schon angepasst und der Sag wurde überprüft, aber um das Fahrwerk wirklich richtig einzustellen, benötigt man halt etwas mehr als 2 Minuten.
BMC Supertrail
Das BMC bin ich als erstes gefahren. Ausgerüstet ist es mit einer FOX 36 Talas an der Front und eine FOX RP 3 Dämpfer. Verbaut war eine SLX-Schaltung, welcher mich nicht so ganz überzeugen wollte. Die Talas finde ich allerdings die beste Gabel mit 160 mm die momentan auf der Markt verfügbar ist. Mit einer kleinen Umdrehung, kann man die Gabel von 160 auf 130 oder 100 mm absenken. Und die Arbeitet natürlich Tadellos. Der Rahmen war mir etwas gross, obwohl ich das Superstroke auch als L fahr und mir das super passt. Bergab hat allerdings das extreme schlagen der Kette genervt. Aber mit einer Kettenführung wäre das wohl noch etwas besser.Santa Cruz Blur LT
Als nächstes gings an den Santa Cruz Stand, wo ich mir das Blur LT schnappen konnte. Hinten 140 mm, vorne allerdings mit einer Rock Shox Lyrik 2-Step mit 160 mm ausgerüstet. Die Absenkung der Gabel funktioniert ähnlich wie bei der Talas. Ein Rädchen drehen, etwas Gewicht auf die Gabel geben und sie senkt sich automatisch ab. Allerdings nur auf 115 mm. Hinten war ein DHX-Air verbaut, welcher super mit dem Hinterbau zusammenarbeitete. Bergab standen die 140 mm den 160 vom Supertrail in nichts nach. Bergab machte das Bike jede Menge Spass und es war sehr wendig, was wohl auch daran lag, dass der Rahmen ein M war. Bergauf kam ich mir darauf vor wie auf einem Kinderbike und bin mit dem Knie am Lenker angestanden.Giant Reign
Weiter gings mit einem Giant Reign in L, während sich Stee gleich das Reign in M schnappte. Beide mit 150 mm Federweg. Vorne mit einer FOX Float, welche nicht absenkbar ist, während hinten wieder ein DHX-Air die Arbeit verrichtete. Hier war mir das L wieder etwas zu lang. Bergauf hat das zwar nicht wirklich gestört, aber bergab hätte es doch noch etwas kürzer sein dürften. Da habe ich mich auf dem M wohler gefühlt. Ein Nachteil an diesem Bike ist auch, dass man die Sattelstütze nicht ganz absenken kann. Wenn man gross ist und kurze Rahmen bevorzugt, kommt man so schnell an die grenzen.Santa Cruz Nomad
Für dem Sonntag morgen konnte ich mir dann meinen Favorit sichern. Ein Santa Cruz Nomad in L. Optisch für mich ein Traum, auch wenn mir das Weiss nicht gefällt. Das Nomad hat 160 mm Federweg, vorne mit einer Lyrik 2-Step und hinten mit einem Fox DHX-Air. So habe ich das Nomad gleich mal auf das Rothorn gegondelt und bin damit runtergefahren. Anfangs habe ich mich noch etwas über die zu harte Gabel geärgert, aber nachdem ich die High-Speed Druckstufe etwas weicher eingestellt hatte war es ein Traum. Die 160 mm bügelten viel weg und die Grösse hat mit einem 50 mm Vorbau sehr gut gepasst. Ein Nomad in M konnte ich leider nicht fahren.Das wäre in (sehr) ferner Zukunft wohl ein würdiger Nachfolger für mein Superstroke. Je nach Aufbau kann man damit ein gutes Enduro mit ca 14 Kg aufbauen. Also gut 2.5 Kg leichter als mein Superstroke.
Bionicon Supershuttle
Zum Schluss habe ich noch ein Bionicon Supershuttle in L mit 150 mm Federweg getestet. Bionicon ist ja vor allem für die extreme Flexibilität bekannt.So musste ich das Bike auch noch etwas bergauf fahren. Einfach den orangen Knopf drücken und das Gewicht nach vorne verlagern oder etwas bremsen. Nun senkt sich die Gabel vorne ab (ist ja nichts neues) und dazu erhöht sich das Heck. Dadurch kommt das Tretlager nicht so nahe an den Boden und man steht nicht so schnell mit der Kurbel an und natürlich kann man mit dieser Geometrie überall hochfahren, solange die Beine und die Reifen mitmachen. Ein steigendes Vorderrad gibt es kaum. Dafür habe ich ein starkes Wippen im Wiegetritt festgestellt, was wohl am Eingelenker-Hinterbau liegt. Bergab machte das Bike auch viel Spass, wobei ich mich dort etwas darüber ärgerte, dass die Bremse so eingestellt war, dass man mit zwei Fingern bremsen musste. Zwar ein kleines Detail, aber auf einem Trail mit vielen Bremswellen und Steinen etwas mühsam.BMC Superstroke
Das Superstroke habe ich natürlich nicht getestet sondern von zuhause mitgenommen und damit bin ich auch einige male runtergefahren. Und da ich schon so im Review schreiben bin, hier auch ein kleiner Vergleich mit den gute 3 Jahre neueren Bikes. Hierzu muss ich natürlich sagen, dass das Bike inzwischen sehr gut auf meine Bedürfnisse angepasst ist. (Fahrwerk, Lenker, Vorbau usw.) von dem her wohl kein so fairer Vergleich.Das Bike schlägt sich bergab sehr gut. Das Fahrwerk schluckt die meisten Schläge und obwohl es ein L ist, ist es immer noch sehr wenig. Wendiger als die meisten L die ich gefahren bin. Mit meinem Bike hatte ich wohl am meisten Spass, aber wie gesagt: Mit einem Nomad oder Reign oder, oder.. das auf meine Bedürfnisse angepasst wäre, hätte ich wohl noch etwas mehr Spass. Wegen dem geringeren Gewicht dann wohl auch bergauf.
Das einzige was mich heute wieder genervt hatte, war die Gabel. Trotz einigen groben Schlägen und harten Landungen habe ich die letzten 2 cm nicht ausgenutzt. Was bringt mir eine Gabel mit 150 mm, wenn ich nur 130 nutzen kann? Früher oder später muss da eine neue rein. Will mir jemand eine Talas schenken?
Alles in allem war das Wochenende aber genial. Wir konnten neue Bikes testen, viel fahren und hatten jede menge Spass. Die Trails waren meist leicht feucht und sehr griffig. Das Wetter hat auch mitgemacht und die wenigen Regenschauer habend das ganze noch etwas spannender gemacht.
Leider sind wir nicht ganz schadlos durchgekommen. Einen Platten hatten wir zwar nicht, aber bei Stees Bike hatte das Schaltwerk mal einen ungewollten Kontakt mit den Speichen. Das Fazit: geschrottetes Schaltwerg und ein verbogenes Schaltauge. Der Velomech im Dorf konnte das ganze wenigstens grob Reparieren.
Zudem haben wir dort Oliver und sein Kollege Jens getroffen die dort mit gemieteten Downhill Bikes unterwegs waren und für eine gemeinsame Abfahrt hat es sogar noch gereicht. Jetzt warte ich noch auf einige Bilder aus dem Geschicklichkeits-Parcours und die kommen dann auch noch hier rein.
Superstroke testfahrt
veröffentlicht: 07.04.07 16:58, von David Lienhard in Bike
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Tags: avid, bike, bmc, bmcsuperstroke, fourstroke, marzocchi, superstroke, testride, weight
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Heute morgen konnte ich mit dem Superstroke mal eine Testfahrt machen. Nicht über Stock und Stein, das Bike will ja noch verkauft werden. Als wenn man drauf sitzt fällt zuerst mal die aufrechte Position auf. Vor allem, da ich mich an die Geometrie eine Racebikes gewöhnt bin. Die Position ist aber sehr bequem.
Die Gabel lässt sich mit einem Griff und einmaligem Einfedern absenken. Ich bin mir nicht sicher ab die Gabel auf 120 oder 140 mm abgesenkt wird. Marzocchi schreibt 120 und BMC 140. Es sah aber eher nach 120 aus.
Was mich am meisten interessierte, war die Steigfähigkeit. Das man mit dem Superstroke gut bergab fahren kann, ist mir klar. Beim Bergsteigenbin war ich mir da nicht so sicher. Die Gabel lässt sich, wie schon erwäht, absenken. Dadurch hat man eine bessere Geometrie und das Vorderrad kommt nicht so schnell in die Luft. Zudem taucht die Gabel im wiegetritt auch nicht so fest ein. Hinten ist das Bike mit dem VPS (Vitual Pivot System) ausgerüstet und das merkt man. Wenn man sitzt, spührt man hinten kein Wippen, also auch kein Kraftverlust. Anders sieht es aus, wenn man aufsteht. Hinten ist deutlich ein Wippen zu spühren und auch die Gabel taucht ein. Allerdings habe ich da auch nichts anderes erwartet und bei Bikes dieser Bauart ist dies wohl auch nicht ungewöhnlich. Bei meinem Wheeler kann man auch im Wiegetritt noch Vollgas geben, aber das ist halt ein ganz anderes Bike. Die Bremsen ziehen wie erwartet fürchterlich. Es sind vorne und hinten 185er Scheiben drauf und die passen auch zum Bike.
Zum Schalten wird die Sram X-7 Gruppe verwendet. Man schaltet nur noch mit den Daumen, sich wieder eine umgewöhnung, aber das soll super funktionieren.
Alles in allem ein schönes Bike, welches beim hinauffahren durch das hohe Gewicht und den riesen Federweg sicher nicht an mein Wheeler rankommt. Diese Schwächen macht es auf dem runterweg sicher wieder wett. Der kurze Radstand bietet eine hohe Wenigkeit und eine angenehme Sitzposition. Würde mir passen. Mal sehen obs dem Portemannaie auch passt :)
Zum vergleich konnte ich noch ein Fourstroke 02 fahren. Das erinnerte mich allerdings sehr an mein Wheeler. Eine flache Sitzposition und ähnlich viel Federweg, auch wenn die verbaute Technik auf heutigem Niveau und das Gewicht mit 11.3 Kg einiges leichter ist. Allerdings kostet dieses Bike auch gut 7000 Fr.
Hier noch einige Bilder zum Superstroke.
Die Gabel lässt sich mit einem Griff und einmaligem Einfedern absenken. Ich bin mir nicht sicher ab die Gabel auf 120 oder 140 mm abgesenkt wird. Marzocchi schreibt 120 und BMC 140. Es sah aber eher nach 120 aus.
Was mich am meisten interessierte, war die Steigfähigkeit. Das man mit dem Superstroke gut bergab fahren kann, ist mir klar. Beim Bergsteigen
Zum Schalten wird die Sram X-7 Gruppe verwendet. Man schaltet nur noch mit den Daumen, sich wieder eine umgewöhnung, aber das soll super funktionieren.
Alles in allem ein schönes Bike, welches beim hinauffahren durch das hohe Gewicht und den riesen Federweg sicher nicht an mein Wheeler rankommt. Diese Schwächen macht es auf dem runterweg sicher wieder wett. Der kurze Radstand bietet eine hohe Wenigkeit und eine angenehme Sitzposition. Würde mir passen. Mal sehen obs dem Portemannaie auch passt :)
Zum vergleich konnte ich noch ein Fourstroke 02 fahren. Das erinnerte mich allerdings sehr an mein Wheeler. Eine flache Sitzposition und ähnlich viel Federweg, auch wenn die verbaute Technik auf heutigem Niveau und das Gewicht mit 11.3 Kg einiges leichter ist. Allerdings kostet dieses Bike auch gut 7000 Fr.
Hier noch einige Bilder zum Superstroke.