Herbsttour mit gebrochenem Kettenblatt

Eigentlich wollte ich diesen Artikel gestern schreiben, aber die Zeit hatte einfach nicht mehr gereicht. Ich bin von der Tour etwas später nach Hause gekommen als erwartet und dann musste ich gleich wieder weg.

Wie auch immer: Ich bin gestern kurz vor elf Uhr losgefahren. Die Route war eigentlich schon bekannt. Irchel, Tössegg, Eglisau und Glattfelden. Danach war improvisieren angesagt.
Bewaffnet mit einem Langarmtrikot und Beinlingen fuhr ich also los. Die Beinlinge konnte ich schon vor der ersten Steigung abziehen. Also gings das Tobel hoch zur Hueb und so zum Irchelturm. Ausser zwei Biker war sonst niemand unterwegs, sehr schön. Das Wetter ansich war nicht schlecht, zwar noch etwas bewölkt, aber nicht kalt und die ersten Stücke vom blauen Himmel zeigten sich auch schon. Nach einem kurzen Photo-Stop beim Turm fuhr ich weiter zum Rütelbuck, wo es auch wieder einen kurzen Photohalt gab.


Als fuhr ich weiter zur Hochwacht. Immer noch fast niemand unterwegs. Bei der Hochwacht waren noch zwei weitere Biker, aber sie waren auch die einzigen. Weiter fuhr ich runter zur Tössegg. Zuerst die Treppe runter und dann über den Kiesweg zum Parkplatz und so runter zur Tössegg. Dort hatte es dann schon einige Leute. Nicht weiter verwunderlich, man kann dort ja auch mit dem Auto hinfahren.


Da kaum Wanderer unterwegs wahren, war die fahrt nach Tössriederen und Eglisau umso angenehmer. man musste nicht alle 10 Meter wieder bremsen und Wanderer überholen. Von Eglisau fuhr ich weiter zum Bahnhof von Glattfelden, fuhr dann aber nicht direkt nach Bülach. Ich machte noch einen Besuch bei einem Kollegen, der neu in Glattfelden wohnt. Nach dem Hausbesuch gings wieder zurück zum Bahnhof und so über den herrlichen Trail nach Bülach. Über diesen Trail hat es ja schon seit längerem einen umgeknickten Baum unter dem man nicht durchfahren kann. Aber anscheinend stört das den Förster nicht.
Von Bülach gings mal wieder etwas in die Höhe und zwar via Nussbaumen auf den Eschenmoser hoch, wo ich mal eine längere Pause einlegte.



Nach der Pause düste ich den Wanderweg richtung Rorbas/Irchel runter, bog dann aber mal ab und kam so nach Embrach, wo ich einen schönen Weg nach Freienstein runter fand. Also auf der anderen Seite der Töss wieder rauf, eigentlich wollte ich noch auf den Irchel.
Aber noch beim Anstieg, passierte es dann. Relativ kleiner Gang und Wiegetritt. Und plötzlich der Tritt ins leere. F**k. Kette gerissen? Nein, alles noch ganz. Aber was ist denn mit dem Kettenblatt los? Bei näherem hinsehen sah ich, dass das kleine Kettenblatt vorne schön in vier Teile gerissen war. Ja toll. Mit dem mittleren und dem grössten Gang konnte ich dann wenigstens noch nach Hause fahren und mir die Sache genauer ansehen.

Das Kettenblatt ist schön viergeteilt. Die Schrauben, oder was auch immer sind Teilweise herausgerissen oder noch drin. Wie das passiert ist, ist mir echt unklar. Wenn sowas bei einem 10 jährigen Bike passiert, könnte ich ja verstehen. Aber ich habe mein Bike jetzt seit drei Monaten und drei Tagen und etwas mehr als 2200 KM drauf. Da darf so was doch nicht passieren.
Das Mail an den Velomech ist auf jeden Fall schon raus. Ich hätte das Bike für meine Ferien in der Lenzerheide schon recht gerne. Idealerweise mit allen drei Kettenblättern. Mal sehen, was da rauskommt.




Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 51.89Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 3:38:50
  • Höchstgeschwindigkeit: 62.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 958 M
  • Google-Earth Datei

Abwechslungsreiche Sonntagstour

Heute traf ich mich um 13 Uhr mit Steh. Wir hatten vor eine grössere Tour zu machen. Der Anfang war relativ klar, hoch zum Irchel und dann via Tössegg weiter nach Eglisau, wie es dort weitergeht wollten wir spontan entscheiden.
Also fuhren wir zuerst richtung Bebikon und kamen so von hinten zum Irchelturm. Dort waren wir dann beide erstaunt wieviele Leute schon dort waren. Keine einzige Bank war noch frei, darum fuhren wir auch gleich weiter zum Rütelbuck, wo kein Mensch war. Das ist oft so, dass es beim Rütelbuck keine Leute hat, wahrscheinlich weil dort kein Wanderweg durchführt (und weil man mit dem Auto nicht in die nähe fahren kann). Nach einer Pause gings weiter zur Hochwacht, wo es ähnlich aussah wie beim Irchelturm also fuhren wir gleich weiter durch Teufen runter zur Tössegg. Kaum verwunderlich, dass es auch dort extrem viele Leute hatten. Die Autos waren sogar an der Strasse parkiert und viele Leute sassen oder lagen in der Wiese. Wir nahmen dann auch etwas an der Völkerwanderung teil und fuhren nach Tössriederen, nahmen von dort aber die Asphaltstrasse nach Eglisau.
Dann gings auch schon wieder rauf und zwar richtung Buchberg. Dort hatte es dann glücklicherweise etwas weniger Fussgänger und wir kamen auch besser vom Fleck. Unter der Kirche von Buchberg legten wir noch eine Pause ein und genossen das herrliche Panorama von dort oben. Nach der Pause folgte der herrliche Downhill zum Rhein runter. Zuerst auf einem schmalen asphaltierten Weg, gefolgt von etwas Wiese und zum Schluss noch ein Weg mit einigen Tritten sehr schön zu fahren. Weiter ging es dem Rhein entlang bis zur Brücke bei Flaach wo wir abbogen und etwas durch den Wald fuhren. Wir wussten ab und zu auch nich so wirklich, wo wir waren, aber das machte die Sache ja auch noch recht lustig. So kamen wir in der Nähe von Marthalen vorbei und fanden dann auch noch den Weg nach Andelfingen. Von dort fuhren wir kurzen dem Veloweg entlang bogen dann aber ab und kamen so auf eine Kiesstrasse die oberhalb der Strasse nach Flaach entlang führte. So kamen wir bald nach Dorf und fanden auch einen weg nach Buch am Irchel. Von dort ging es dann über einen schönen Kiesweg zur Hueb und mit einem schönen Tempo das Tobel runter nach Neftenbach.
Eine schöne Tour mit viel Abwechslung bei angenehmen Temperaturen. Was will man mehr?






Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 56.95Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.5Km/h
  • Zeit: 3:51:18
  • Höchstgeschwindigkeit: 60.0Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 955 M
  • Google-Earth Datei

Es Herbstelt

Wie von Meteo vorhergesagt, war das Wetter heute morgen nicht so berauschend. Bewölkt und kühl, aber immerhin trocken. Als es dann am Mittag noch etwas aufmachte, entschied ich mich doch noch eine Biketour zu machen. Als ich abfuhr zeigte das Thermometer knapp 18 Grad an, ich zog deshalb noch meine Armlinge an. Zuerst fuhr ich nach Pfungen, wo ich die Armlinge dann auch schon abziehen musste, weil es wärmer war als ich dachte. Weiter gings dann dem Bahngleis entlang nach Embrach und dann über den Eschenmoser nach Bülach. Die Temperatur war sehr angenehm, bergauf kam ich natürlich ins schwitzen, aber es war nicht so brütend heiss wie im Hochsommer. Der Herbst hat heute ja auch offiziell begonnen.
Über den Hoh Chi Ming Trail gings dann nach Glattfelden und von dort weiter nach Eglisau. Direkt am Rhein legte ich eine kurze Pause ein. Ich realisierte dort auch, dass ich ja am tiefsten Punkt der heutigen Biketour war. Etwas unter 350 Meter über Meer. Und da ich noch vor hatte auf den Irchel zu fahren (immerhin 666 Meter über Meer) war das keine allzu motivierende Vorstellung. Aber ja, das habe ich bisher ja noch immer geschafft. Bevor es aber an die mehr als 300 Höhenmeter ging, fuhr ich dem Wanderweg entlang, schön paralel zum Rhein. So kam ich dann nach Tössriederen und später zur Tössegg, wo ich eine zweite Pause einlegte. Einfach etwas ausspannen, dem Schiff beim an- und ablegen zusehen.
Aber dann war die Schonfrist vorüber. Zuerst fuhr ich der Strasse nach nach Teufen, weiter zum Parkplatz und von dort zur Hochwacht hoch. Es sind ja kaum 3 Kilometer aber es sind wie schon erwähnt mehr als 300 Höhenmeter. In der Hochwacht legte ich nur eine kleine Verschnaufpause ein und fuhr weiter zum Forenichel. Dort war ich wie erwartet alleine und konnte so die Aussicht und die Ruhe geniessen. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Etwas später kamen dann noch zwei Wanderer mit einem Hund vorbei, welcher sich sehr über mich zu freuen schien. Kein Kläffen oder ähnliches, er strich aber um die Beine und freute sich als ich ihn streichelte. Den Wanderen konnte ich dann noch die Gegend erklären. Wenn man doch immer so wenige Probleme mit Wanderer und Hunden hätte.
Irgendwann musste ich dann aber doch noch zurück. Ich machte mich direkt zum Schanzentrail auf, da ich dort nach langem mal wieder runter wollte. Oben erstmal den Sattel etwas runter, mit dem Schnellspanner ja eine Sache von Sekunden. Der Regen der letzten Zeit hatte auch dort seine Spuren hinterlassen. Anfangs hatte es eine schöne Rinne und auch weiter unten hatte es grosse Schlammlöcher. Zudem hatte ich auch das Gefühl, dass die Erde zwischen den Wurzeln etwas weggewaschen oder weggefahren ist. Nun ja, die Abfahrt hatte trotzdem Spass gemacht und iahc machte mich via Schloss Warth auf den Weg zurück nach Neftenbach. Inzwischen war es auch schon recht kühl geworden.
Es Herbstelt.



Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.68Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 2:47:19
  • Höchstgeschwindigkeit: 45.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 147 bpm
  • Höhenmeter: 830 M
  • Google-Earth Datei



Biketour via Irchel, Augwil und Brütten

Heute zog es mich mal wieder auf den Irchel. Zuerst gings direkt durch das Tobel zur Hueb. Vor allem an der Sonne war es wieder sehr heiss. Via Irchelturm und Rütelbuck fuhr ich zur Hochwacht, wo ich eine kurze Pause einlegte und die schöne Aussicht genoss. Dann gings auch schon runter und zwar Richtung Teufen, allerdings bog ich beim Parkplatz nach links ab und kam so von oben an das Schloss Teufen. Weiter gings an der Ruine von Freienstein vorbei und dann runter an die Töss. Darauf folgte ein gemeiner Anstieg. Zuerst rauf nach Rorbas und dann noch weiter Richtung Nussbaumen auf die Höhe. Oben gabs dann erstmal eine kurze Verschnaufpause. Nun gings auf der Höhe weiter. Vorbei an Eschenmosen und oberhalb von Embrach und Lufingen durch nach Augwil. Dieser Weg war mir bisher nur auf die andere Seite bekannt, da ich ihn schon einige male auf dem Heimweg gefahren bin. Von Augwil fuhr ich nach Gerlisberg und dann runter ins Eigental und auf den anderen Seite wieder hoch nach Birchwil. Nun noch ohne grosse Umweg nach Brütten, wo dann die herrliche Abfahrt nach Dättnau folgte. Man merkt schon wie man es mit so einem Bike krachen lassen kann. Mit meinem Wheeler wäre ich wohl nie so dort heruntergefahren. Eine echte Spassmaschine. Schlussendlich fuhr ich über den Kamm des Beerenbergs zurück nach Wülflingen. Eine schöne Tour und vor allem die Abfahrten haben mir heute grausam Spass gemacht :)



Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 47.81Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.9Km/h
  • Zeit: 3:12:44
  • Höchstgeschwindigkeit: 54.6Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 134 bpm
  • Höhenmeter: 1064 M
  • Google-Earth Datei

Heimweg via Irchel

Als ich heute morgen wieder mit dem Bike zur Arbeit fuhr, war es angenehm kühl. Durch die klare Nacht hatte es endlich mal abgekühlt. Ich spürte meine Beine von gestern noch etwas, aber ich fuhr trotzdem mit viel Druck auf den Pedalen. Als ich beim Geschäft ankam, sah ich dann auch das Resultat. In weniger als 59 Minuten hatte ich den Arbeitsweg hinter mich gebracht. Mit dem Superstroke ist das ein neuer Rekord, mit dem Wheeler war ich schonmal eine Minute schneller. Aber das lässt sich schon noch toppen.
Auf dem Heimweg wollte ich das super Wetter noch etwas ausnutzen und machte einen grösseren Umweg. Anstelle von Gerlisberg ins Rumstal runter zu rumsen, fuhr ich weiter nach Augwil überquerte dann die Lufingerstrasse und blieb auf der Höhe. So fuhr ich oberhalb von Lufingen und Embrach durch. Vor dem Aussichtsturm auf dem Petersboden bog ich dann nach links ab und kam so nach Rorbas und dann nach Freienstein. Von Freienstein bis Teufen gabs eine kurze schonfrist und dann gings auch schon wieder hoch. Das Ziel war die Hochwacht. Auf dem Weg nach oben fragte ich mich einige male, warum ich mir so was antue, aber die Aussicht von oben beantwortete die Frage. Der Himmel war schön rot und die Sonne auch schon recht tief. Da es nun auch schon recht spät war verweilte ich nicht allzulange und fuhr zum Irchelturm, wo ich meine Sonnenbrille im Rucksack versorgte. Inzwischen war es so dunkel, dass ich auch ohne Sonnenbrille an einigen Orten nicht allzuviel sah. Aber ich bin doch noch heil nach Hause gekommen.


Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 61.56Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.5Km/h
  • Zeit: 3:55:03
  • Höchstgeschwindigkeit: 57.8Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 1039 M
  • Google-Earth Datei



Abendbiketour

Als ich heute morgen aufstand sah es immer noch gleich aus wie gestern Abend. Es regnete. Am Nachmittag hatte es dann aber aufgehört zu regnen und die Sonne zeugte sich je länger desto mehr. Um vier Uhr entschied ich mich, doch noch eine Runde mit dem Bike zu drehen. Zuerst zog es mich zum Irchel rauf und dann weiter zur Hochwacht. Die Wege waren grösstenteils noch feucht, aber nicht wirklich schlammig solange man nicht durch die Drecklöcher fuhr. Ich war auch nicht der einzige, der den sonnigen Nachmittag nutzte, es waren auch zahlreiche Sonntagswanderer unterwegs. Von der Hochwacht fuhr ich dann runter zur Tössegg. Der oberste Teil ist sehr steil und dank dem nassen Untergrund kam es zu schönen Rutschpartien, die mir das Adrenalin in das Blut pumpten. In der Tössegg war wie erwartet Hochbetrieb angesagt. Ich machte mich deshalb schnell wieder auf Richtung Eglisau und von dort über den Dachsberg nach Glattfelden. Über den Hoh Chi Ming Trail kam ich nach Bülach und fuhr von dort gleich wieder auf den Eschenmoser hoch. Auf dem weg dorthin bleib ich mit der Kamera noch an einem Sonnenblumenfeld hängen. Das Resultat sieht man ja unten. Schlussendlich fuhr ich runter nach Embrach und folgte dem Bahngleis nach Pfungen.





Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 45.30Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.9Km/h
  • Zeit: 2:50:25
  • Höchstgeschwindigkeit: 58.2Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 144 bpm
  • Höhenmeter: 846 M
  • Google-Earth Datei

An der Biketrophy mit dem Superstroke

Wie schon mehrmals erwähnt war heute die Biketrophy. Steh und ich waren natürlich auch dabei. Wir haben uns erst um 11:00 bei Steh verabredet, da er noch Arbeiten musste. Der Fluch eines Bäckers :) Ich war natürlich mit dem Superstroke dort und war auf das Verhalten des Bikes gespannt wie ein Bogen. Hier möchte ich aber noch nicht allzuviel über die einzelheiten des Bikes schreiben. Dafür gibt es wahrscheinlich morgen noch einen separaten Beitrag. Wir konnten es nicht lassen und fuhren schonmal über den Irchel nach Flaach. Zuerst das Tobel rauf zur Hueb und dann via Irchelturm, Rütelbuck undHochwacht nach Flaach. Ich war erstaunt, wie gut man mit dem Superstroke klettern kann. Wenn die Gabel abgesenkt und das Plattformsystem eingeschaltet ist, liegt es wohl nicht am Bike, wenn man irgendwo nicht hochkommt, sondern an den Waden des Fahrers, aber dazu komme ich noch. Gut eine Stunde nach der Abfahrt waren wir in Flaach und machten uns dann auch gleich auf den Weg, den schliesslich waren wir verhältnismässig spät dran. Die Trophy führte uns zuerst via Gräslikon rauf auf den Irchel. Und zwar einen steilen Weg. Hier machten sich die zusätzlichen Kilos des Superstroke schon bemerkbar. Allgemein bemerkte ich, dass der Puls immer etwas höher war als beim Wheeler, auf vergleichbaren Strecken. Die liegt möglicherweise aber auch an den Reifen, den diejenigen am Wheeler hatten kaum noch Profil. Langsam aber stetig erreichten wir die Höhe aber auch und fuhren dann wieder zum Rütelbuck. Dort gab es dann eine Pause und eine Fotosession. (Ich will euch ja auch was zeigen können). Wieder erholt fuhren wir zum zweiten mal am Irchelturm vorbei und folgten dann der Strecke um den Irchel herum. Dort war es ein stetiges auf und ab und ich war froh, dass ich die Gabel mit einem Hebel verstellen konnte. Zwischendurch hatte es auch einen kleinen Posten mit isotonischen Getränken. Aber sowas kommt mir nicht in den Camelbak. Nach einigen Kilometern kamen wir dann zum Schützenhaus von Berg am Irchel und dort ging es dann ganz runter an den Rhein. Diesem folgten wir bis zuim Thurspitz und hatten dann keine andere Wahl als der Thur zu folgen. Bei der ersten Brücke wechselte die Strecke auf die andere Seite. Dort durften wir das schmale Weglein der Thur entlang düsen. Hier machte sich der Dämpfer positiv bemerkbar. Ich konnte eigentlich immer sitzen bleiben, wo ich mit dem Wheeler aufstehen musste. Bei der Thurbrücke bei Alten welchselten wir wieder auf die andere Thurseite, fuhren dann aber flussabwärts, bis wir auf die Strasse von Flaach nach Andelfingen kamen. Dieser folgten wir einige Meter richtung Andelfingen, bogen dann aber bald ab. Dann folgte ein böser Anstieg. Sehr steil, schmal und mit Kies. Keine Chance für mich. Ich spürte meine Beine und auch mit dem Wheeler wäre ich wohl nicht raufgefahren. Möglich ist es aber, anscheinend. Zum Abchluss gings dann immer etwas rauf und runter Richtung Flaach und nach einer schön schnellen Abfahrt durch die Weinberge waren wir auch am Ziel.
Die Bratwurst die es dort gab, hatten wir nun wirklich verdient. Der Velocomputer zeigte dort schon 58 Km an. Keine schlechte Leistung, aber wir mussten dann ja auch noch zurück. Nach einiger Zeit und einigen Diskussionen mit anderen Biker brachen wir dann auf. Zuerst gings das Eigental rauf, dann durch Buch am Irchel und schlussendlich noch die Kiesstrasse hoch zum Irchelturm, wo wir dann zum dritten mal waren. Zum Schluss fuhren wir dort runter, wo wir schon heraufgekommen sind. Durch die mittlere Hueb und dann das Tobel runter.
Zuhause gabs dann ein wohlverdientes Glace und eine kalte Dusche.

Schlussendlich habe ich noch die Daten vom Velocomputer ausgewertet. Das Höhenprofil sieht nicht schlecht aus. Es gab ja auch 1283 Hm.
http://images.t-error.ch/news/383/hoehenprofil.jpg

Als ich die Daten dann noch in meiner Tourenliste eingetragen habe, habe ich auch nicht schlecht gestaunt:
http://images.t-error.ch/news/383/2000.jpg
Ich habe heute meinen 2000sten Kilometer gemacht. Und das gleich mit einem neuen Bike. Herrlich.

Nun bin ich auch ziemlich "auf der Fresse". 70 Kilometer mit einem 15 Kilo schweren Halbpanzer sind doch noch anstrengend. Aber es hat wahnsinnig Spass gemacht und das ist ja das Wichtigste.

Nun noch einige Fotos:



Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 71.07km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.6Km/h
  • Zeit: 04:51:52
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 154 bpm
  • Höhenmeter: 1283 M
  • Google-Earth Datei

Herrliche Feierabendrunde

Bei dem herrlichen Wetter gestern konnte ich einfach nich widerstehen. Ich ging schon um 10 vor sechs aus dem Büro, obwohl ich noch viel länger hätte Arbeiten können. Aber bei den Wetteraussichten, wollte ich das schöne Wetter noch nutzen.
Um 10 nach sieben schwang ich mich dann aufs Bike und fuhr los. Ich hatte vor den gleichen weg wie bei der letzten Feierabendtour zu fahren. Also zuerst zum Irchelturm hoch und so via Rütelbuck und Hochwacht runter zur Tössegg. Es waen kaum Wanderer unterwegs, allerdings noch einige Biker, die wohl dieselbe Idee wie ich hatten. Die Temperatur war sehr angenehm. Zumindest als ich auf dem Irchel war. Auf den Irchel rauf kam ich ganz schön ins Schwitzen, vor allem an der Sonne.
Von der Tössegg gings dann dem Rhein entlang nach Eglisau und dann weiter via Bahnhof Glattfelden über den Hoh Chi Ming Trail nach Bülach. Schlussendlich über den Eschmoser nach Embrach und dann den Geleisen entlang nach Pfungen.
Gegen ende wurde es dann langsam Dunkel. Das Problem war vor allem wieder die Sonnenbrille. Mit der Brille habe ich kaum etwas gesehen und ohne hatte ich Mücken in den Augen. Eine hässliche Sache. Ich brauche wohl mal eine Brille mit austauschbaren Gläsern.


Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 39.91km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.5Km/h
  • Zeit: 2:25:14
  • Höchstgeschwindigkeit: 55.1Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 150 bpm
  • Höhenmeter: 648 M
  • Google-Earth Datei

Biketour zum Irchel, Tössegg, Bülach

Als ich heute Nachmittag mit dem Bike los fuhr, war ich nicht so sicher, ob es nunzu Regnen beginnt oder nicht. Die Digicam und das Handy waren Wasserdicht eingepackt und die Regenjacke hatte ich auch dabei. Es wäre also nicht so schlimm gewesen. Ich fuhr zuerst mal zum Irchelturm hoch. Auf dem Weg dort hin stürmte es recht und es vielen auch einige wenige Tropfen. Vom Irchelturm fuhr ich weiter via Rütelbuck zur Hochwacht. Dort sah es dann wieder etwas freundlicher aus und so entschied ich mich weiter zur Tössegg zu fahren. Dort waren wieder viele Fussgänger unterwegs. Ich fuhr dann weiter dem Rhein entlang nach Tössriederen, folgte drt dann aber dem Veloweg nach Eglisau. Bei Eglisau folgte ich den Bahngeleisen zum Bahnhof von Glattfelden und düste dann über Hoh Chi Ming Trail nach Bülach. Dort gings dann runter an die Glatt und so wieder nach Bülach rauf. In Bülach musste ich etwas den Asphalstrassen folgen, aber ich kam dann noch auf Kiesstrassen auf den Eschenmoser rauf. Von dort fuhr ich dann runter nach Embrach und folgte wieder den Bahngeleisen bis nach Pfungen. Von dort wars dann noch ein Katzensprung bis nach Hause.



Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 44.29Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.3Km/h
  • Zeit: 2:32:30
  • Höchstgeschwindigkeit: 55.7Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 138 bpm
  • Höhenmeter: 136 M
  • Google-Earth Datei

Feierabentour

Da ich heute an der Orbit war, kam ich etwas früher nach Hause. Noch ins Geschäft zu gehen hätte sich nicht wirklich gelohnt. Zuhause schwang ich mich dann noch aufs Bike. Das es sehr heiss war, muss ich wohl nicht erwähnen. So kam auch mein Ärmelloses Trikot dieses Jahr zum ersten mal zum Einsatz. So werden vieleicht auch meine Oberarme etwas braun.
Ich fuhr zuerst mal zum Irchelturm hoch und kam so schön ins Schwitzen. Sogar auf dem Weg zur Hochwacht via Rütelbuck war es sehr heiss. Und das im Wald. Gopf.
Von der Hochwacht gings dann runter zur Tössegg. Da kam endlich etwas Abkühlung ins Spiel. Bei der Tössegg wagten sich zwei Mädels schon in den Rhein. Es sah aber recht kühl aus. Ich machte mich dann aber auf den Weg nach Eglisau. Alles dem Rhein entlang. Sehr schön zu fahren, auch wenn es immer wieder etwas rauf und runter geht. Von Eglisau gings dann den Bahngleisen entlang zum Bahnhof Glattfelden und dann zügig über den Hoh Chi Ming Trail nach Bülach. Dann folgte wieder eine schöne Steigung. Und zwar via Nussbaumen zum Eschenmoser hoch. Alles Asphalt und kaum Schatten. Vom Eschenmoser düste ich dann runter nach Embrach und folgte wieder den Geleisen nach Pfungen. Dort dann noch über die Töss und ab nach Hause.

Diese Tour war sehr schön zu fahren. Vor allem hatte es kaum Fussgänger unterwegs auf die man achten musste. Das könnte noch meine Standard-Feierabendtour werden. Ich muss die Tour mal fahren, wenn ich um die normale Zeit nach Hause komme. Dann könnte es noch knapp werden mit dem Licht, aber für etwas habe ich ja eine Lampe. Zudem muss ich mir von Bülach zum Eschenmoser hoch noch einen besseren Weg suchen. Ich fahre nicht gerne an der Sonne auf Asphalt. Das ist einfach zu heiss.


Für eine grössere Ansicht auf ein Bild klicken

Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 43.51Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.0Km/h
  • Zeit: 2:28:51
  • Höchstgeschwindigkeit: 62.1Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 142 bpm
  • Höhenmeter: 743 M
  • Google-Earth Datei