Der Thur entlang und auf den Irchel

Zwar war es heute wie schon immer in dieser Woche bedeckt, aber immerhin nicht mehr so kalt wie anfangs Woche. Als ich um viertel vor 12 das Haus verliess zeigte das Thermometer fast 10 Grad an.

So fuhr ich zuerst über den Taggenberg zur Chöpfi oberhalb von Wülflingen. Bei den beiden kurzen Anstiegen kam ich schon etwas ins Schwitzen, bergab, war es aber auch nicht kalt. Von der Chöpfi fuhr ich weiter am Schützenweiher vorbei nach Seuzach. Der nächste halt legte ich in der nähe der Mörsburg ein. Es war noch immer bedeckt, aber die Sonne drückte so langsam aber sich durch.



Weiter fuhr ich durch den Wald runter nach Welsikon und kam dann relativ schnell zum Gurisee. Wie schon überall auf dieser Touren waren die Blätter dort herrlich gelb und rot gefärbt. Wenn dann die Sonne noch etwas reinscheint, sieht das einfach herrlich aus.


Weiter gings durch Eschlikon. vorbei an Thalheim. Und so kam ich dann auch kurz vor Gütighausen an die Thur. Von dort fuhr ich immer auf den Linken Seite der Thur entlang. Mit einem Bike ist das wunderbar zum fahren. Meistens ein schmaler Weg, welcher aber doch noch oft Wurzeln und grössere Steine hat. Man kann nicht mit Vollgas durchfahren. Bei der Zubrücke bei Ossingen legte ich eine Kurze Photopause ein, fuhr dann aber bald weiter nach Andelfingen.


In Andelfingen wechselte ich auf die andere Flusseite und es ging ähnlich weiter wie vorher. Wieder ein schmaler Weg, nur kann man dort richtig Gas geben. Geschwindigkeiten von 30 Km/h sind keine Seltenheit. Es geht ja auch bergab, immer der Thur entlang. Natürlich muss man auch auf die Wanderer achten, aber glücklicherweise war heute nicht so viele unterwegs. Bei der Brücke bei Flaach musste ich wieder die Seite wechseln. So kam ich dann auch relativ schnell zum Thurspitz. Dort kommen Rhein und Thur zusammen.


Nach dem Thurspitz folgte ich der Thur noch kurz, machte mich dann aber auf den Weg richtung Irchel Hochwacht. Zuerst rauf zum Schützenhaus von Berg am Irchel und von dort dann ganz zur Hochwacht.


Auf dem Weg habe ich kam ich an einem Weg vorbei, den ich schon oft von unten gesehen habe. Bergab sieht er recht nett aus, aber bergauf. Da ich aber mal wissen wollte wo er anfängt, bliebt mir nichts anderes übrig, als mich den Weg rauf zu kämpfen. Jetzt weiss ich wo er anfängt und kann ihn das nächste mal, wenn ich dort bin herunterdüsen.
Als ich dann auf der Hochwacht war, zeigte sich die Sonne doch noch. Aber es war immer noch viel vom Hochnebel verdeckt. Der Irchel ist einfach zu niedrig. Ein 2000er in der nähe wäre halt schon nett.


Von der Hochwacht fuhr ich zuerst zum Rütelbuck und dann richtung Irchelturm. Ich verzichtete aber auf einen Besuch beim Turm und nahm auch gleich den Schnzentrail nach Dättlikon und von dort gings schnell zurück nach Hause.

Eine wirklich schöne Tour. Es kamen einige Kilometer zusammen, da es aber nicht so oft nach oben ging (704 Hm) war die Tour nicht mal so anstrengen.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 56.32Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.7Km/h
  • Zeit: 3:34:48
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 151 bpm
  • Höhenmeter: 704 M
  • Google-Earth Datei

Im Flachland

Als ich heute aufstand, sah es nach einem Indoor Tag aus. Der Himmel war grau, die Strasse nass. So bin ich wenig motiviert zum Biken. Als sich der Himmel am Nachmittag dann doch noch öffnete und die Sonne sich zeigte, entschied ich mich dafür, noch eine kleine Tour zu machen.
Zuerst fuhr ich mal auf den Taggenberg hoch. Das hört sich nun nach mehr an als es ist. In 10 Minuten ist man locker oben. Weiter gings dann dem Veloweg entlang Richtung Seuzach. Vorbei an Ohringen wo sie wieder mal am Polo spielen waren. Ich bog dann aber nach Hettlingen ab kam so an Welsikon vorbei. So landete ich beim Gurisee. See ist zwar etwas übertrieben, Teich trifft es eher. Ich legte dort eine erste Pause ein und genoss die inzwischen schon schönen Temperaturen. Weiter ging es dann an Thalheim vorbei nach Gütighausen, wo ich wieder eine Photopause machte. Die Auswirkungen des Hochwassers waren hier sehr gut zu sehen. Es machte mich auch nicht wirklich an, der Thur zu folgen. Das wäre wohl etwas zu schlammig. Stattdessen fuhr ich durch Burgdort und kam so nach Ossingen. Nach einigen Kilometern war ich auch schon in Andelfingen.Dort entschied ich nach Hause zu fahren. Und zwar den Weg, den ich meistens fahre wenn ich dort bin. Via Humlikon, Henggart und zum Schluss nochmals über den Taggenberg.
Eine nett kleine Tour mit wenigen Höhenmetern. Heute wäre ich mit meinem Wheeler einiges besser dran gewesen. 150 Milimeter Federweg auf Kiestrassen ist einfach ein Overkill. Aber Spass hatte es trotzdem gemacht.



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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 38.18Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.1Km/h
  • Zeit: 2:06:45
  • Höchstgeschwindigkeit: 48.6Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 150 bpm
  • Höhenmeter: 529 M
  • Google-Earth Datei