Avant Window Navigator

Am Donnerstag habe ich ja bereits erwähnt, dass ich den Avant Window Navigator installiert habe. Aufgrund des schlechten Wetters konnte ich AWN über das Wochenende nun etwas austesten und möchte hier etwas dazu schreiben.

Was ist der Avant Window Navigator?

Der Avant Window Navigator, kurz AWN, ist eine Dockähnliche Navigationsleiste für Linux. Damit ist es möglich Programme zu starten und die Übersicht über schon geöffnete Programme zu behalten. Mit sogenannten Lauchern kann man Programm über die Leiste starten. Applets sind kleine Programme, welche in der Leiste laufen und so einen Zusatznutzen bringen und mit den Themes kann man das Design der Leiste noch anpassen. Die Leiste sieht zum Beispiel so aus.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_example.jpg


Installation

Die Installation ist sehr simpel und auch gut beschrieben. Wer unter dem Feisty Compiz über das Repository installiert hat, hat auch AWN schon in den Quellen. Die anderen müssen noch die Quellen in die sources.list einfügen und apt mit sudo apt-get update aktualisieren.
Nun können die benötigten Pakete installiert werden:
sudo apt-get install avant-window-navigator awn-manager awn-core-applets python-libawn0

In der Dokumentation sind nur die ersten drei Packete angegeben. Das python-libawn0 Packtet musste ich aber auch installieren, da sonst einige Applets nicht funktionierten.

Der AWN Manager

Wenn AWN nun installiert ist, kann man es mit dem Befehl avant-window-navigator starten. AWN wird nun am unteren Bildschirmrand angezeigt. Konfiguriert wird AWN über den AWN Manager, welchen man über System -> Einstellungen oder mit dem Befehl awn-manager starten. Im Manager gibt es vier Teile. Zum einen General, die allgemeinen Einstellungen, Verhalten, Animationen usw. Und dazu die schon genannten Applets, Launchers und Themes.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_general_allgemein.jpg

Unter General kann man diverse Einstellungen machen. Zum Beispiel, ob die Leiste automatisch verschwinden soll, oder ob maximierte Fenster die Leiste überlappen dürfen. Die meisten Einträge sind selbsterklärend.

Applets

Die Applets sind kleine Hilfsprogramme, die in der Leiste laufen. Das wohl meistgebrauchte nennt sich Launcher/Taskmanager und zeigt alle geöffneten Programme an. Also eigentlich die Taskleiste. Andere Applets zeigen zum Beispiel das Wetter an, oder ermöglicht das Umschalten auf die anderen Arbeitsflächen. Die Auswahl an Applets ist noch recht dürftig, aber ich denke, da werden noch einige dazukommen. Eine Übersicht über die Applets gibt es in der Applet Gallery.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_applets.jpg


Hier möchte ich noch zwei Applets kurz beschreiben.
Zum einen wäre das der BlingSwitcher, mit welchem man auf die anderen Arbeitsflächen umschalten kann. Ein klick auf das Icon öffnet eine Leiste mit allen Arbeitsflächen. Der BlingSwitcher ist eigentlich eine alternative zum Workspace Switcher, aber der ist so hässlich, dass man den lieber sein lässt.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_applet_blingswitcher.jpg


Zum anderen hääten wir noch das AWN System Monitor Applet. Der Name erkärt recht genau was das Applet macht. In der Leiste wird die CPU-Auslastung angezeigt und mit einem klick darauf öffnet sich ein Fenster, welches die aktuellen Prozesse anzeigt. So findet man relativ schnell heraus, welcher Prozess das System gerade auslastet. Einen grafisches top, sozusagen.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_applet_sysmon.jpg


Launchers

Dann hätten wir noch die Launchers. Das ist nichts weiter als eine Verknüpfung zu einem Programm. Die Launchers sind ganz Links in der Leiste und werden immer angezeigt. Mit einem klick auf das Icon öffnet sich das Programm. Ist das Programm schon geöffnet wird das Programm in den Vordergrund geholt und wenn nötig noch zur richtigen Arbeitsfläche gewechselt.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_launchers.jpg


Themes

Zum Schluss noch die Themes, schliesslich soll so ein Programm ja auch optisch etwas hermachen. Auch die Auswahl an Themes ist noch nicht so berauschend, aber unter den bestehenden gibt es doch einige schöne. Die Installation ist recht simpel, einfach das Theme als .tar.gz oder .tgz herunterladen und dann im AWN Manager unter Themes -> Installieren diese Datei anwählen.
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_manager_themes.jpg


Hier noch einige Beispiele:
Carbonfire
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_theme_carbonfibre.jpg


Scaled Black
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_theme_scaledblack.jpg


Simple Glass
http://images.t-error.ch/blog/528/awn_theme_simpleglass.jpg


Fazit

Der Avant Window Navigator ist in meiner Meinung ein praktischer Ersatz für die Taskleiste. Nach einiger Umgewöhnungszeit kann man sehr gut damit Arbeiten und dank den Applets hat man einige Dinge wie Systemauslastung, Batteriestand oder auch das Wetter im Blick.
Leider läuft das Dings noch nicht so stabil, wie man sich das wünschen könnte. Manachmal wird bei mir das Theme nicht richtig geladen oder einige Applets funktionieren nicht. Ein neustart von AWN funktioniert dann meistens, aber leider auch nicht immer.

Linux Eyecandy

Während sich die Mac-Jünger über das neue OS X hermachen, erfreue ich mich immer mehr dem kostenlosen Linux. Nun habe ich zwei Programme installiert, die ich hier kurz erwähnen werde. Vielleicht werde ich noch mehr darüber schreiben, aber dazu möchte ich die Programme erst etwas testen.

Zum einen habe ich Avant Window Navigator (AWN) installiert. AWN ist ein Dock ähnliches Panel, mit welchem man Applikationen starten und die offenen Fenster verwalten kann. Sieht hübsch aus und ist nach einiger Eingewöhnung auch sehr praktisch. AWN ist eigentlich dazu gedacht, dass die anderen Panels nicht mehr gebracht werden, in der Praxis klappt das aber nicht. Ich möchte den Arbeitsflächenumschalter und die Menus im oberen Panel nicht mehr missen.
Und so sieht das aus:
http://images.t-error.ch/blog/527/awn.jpg


Das andere Programm, das ich installiert habe heisst Screenlets und ist eine alternative zu gDesklets. Damit lassen sich sogenannte Screenlets (Widgets/Gadgets) auf den Bildschirm installieren. Einige Screenlets werden schon mitgeliefert, andere kann man von Gnome-Look herunterladen. Ich habe mir eine Sidebar eingerichtet, mit einer Auflösung von 1600x1200 ist da ja auch genügend Platz vorhanden.
http://images.t-error.ch/blog/527/screenlets.jpg


Zusammen mit Compiz Fusion kann sich das schon sehen lassen. Nun möchte ich aber noch einige Screenshots zeigen.

Mein Desktop mit geöffnetem Firefox. Linux die Sidebar von Screenlets und unten der AWN,
http://images.t-error.ch/blog/527/desktop.jpg


Die Expose-Funktion von Compiz.
http://images.t-error.ch/blog/527/expose.jpg


Windowswitcher im Coverflowmodus.
http://images.t-error.ch/blog/527/coverflow.jpg


Die Scale-Funktion von Compiz, äusserst praktisch, wenn mehrere Fenster offen sind.
http://images.t-error.ch/blog/527/scale.jpg

Gutsy Gibbon ohne Compiz

Heute habe ich es gewagt und mein Ubuntu auf den mutigen Affen (Gutsy Gibbon) geupdatet. Das Update ist sehr einfach zu vollziehen. In der Aktualisierungsverwaltung wir man darauf hingewiesen, dass es eine neue Version von Ubuntu gibt.
http://images.t-error.ch/blog/508/neue_version.jpg


Mit einem klick auf Aktualisieren gehts los. Lizenzvereinbarung lesen und schon gehts los. Die Packetdepots werden angepasst und nach einem Hinweis, was alles heruntergeladen wird startet der Download auch. Nur ist der Hinweis nicht ganz optimal lokalisiert.
http://images.t-error.ch/blog/508/packages.jpg


Nach dem alle Packete heruntergeladen und installiert, bzw aktualisiert sind muss man den Computer auch neustarten. Kernel Updates gehe halt nicht ohne Neustart. Selbst unter Linux nicht.

Ausser neuen Software Packete (OpenOffice, Gimp...) und habe ich bisher noch keinen grossen Vorteil von Gutsy gesehen. Das meiste funktioniert wie vorher schon ohne Probleme. Ich kann weiterhin meine Fotos herunterladen, Mails schreiben, Surfen usw. Von dem her nichts neues.

Nur läuft mein Compiz nicht mehr. Und auf das möchte ich eigentlich nicht verzichten. Möglicherweise liegt es am Treiber für die Grafikkarte. Aber wenn ich den Treiber von Ati für meine Radeon Fire GL installiere habe ich nur noch eine Auflösung von maximal 800x600. Mit dem Vesa Treiber habe ich wieder meine 1600x1200, allerdings ohne Compiz. Weiss da jemand eine Lösung?

Zudem habe ich noch ein weiteres Problem. Beim Login ist mein Tastaturlayout auf US. Das hat natürlich ein Weilchen gedauert, bis ich bemerkt habe, dass das y und das z vertauscht sind. Später, im normalen Betrieb ist alles wieder OK, nur beim Login ist es falsch. An was könnte das liegen?

VirtualBox 1.5

Über VirtualBox habe ich ja schon mal berichtet. Nun ist schon seit längerem die neue Version 1.5 verfügbar. Und heutte habe ich mir vorgenommen auf die neue Version zu updaten. Das ganze geht relativ einfach von der Hand. Das Programm kann ganz einfach über apt-get geupdated werde. Dafür muss man allerdings noch eine neue Quelle für apt-get definieren, sofern das noch nicht passiert ist. Das ganze ist zudem noch auf der Homepage beschrieben.

Also erstmal die neue Quelle in der Datei /etc/apt/sources.list einfügen.
deb http://www.virtualbox.org/debian feisty non-free

Und dann noch den Schlüssel hinzufügen. Diesen kriegt man von http://www.virtualbox.org/debian/innotek.asc
apt-key add innotek.asc

Nun muss man apt noch mitteilen, dass eine neue Quelle verfügbar ist.
apt-get update

Jetzt ist die neue Version von VirtualBox verfügbar und kann entweder über Synaptic oder die Konsole installiert werden.

Bevor man VirtualBox nun wieder benutzen kann, muss man den Linux Computer erst noch neustarten, damit die neuen Kernelmodule geladen werden können. Nach dem Neustart kann man die virtuellen Maschinen wieder ohne Probleme starten. Damit nun aber alle neuen Funktionen verfügbar sind muss man die Guest Additions (Gasterweiterungen) nochmals installieren.
http://images.t-error.ch/blog/472/vbox_guestadditions.jpg


Neu ist in der neuen Version der so genannte Seamless Mode (Nahtloser Modus). Damit kann man Fenster von Windows direkt im Linux anzeigen lassen. Das ohne den Rahmen von VirtualBox. Nun ja, etwas schwierig zu erklären. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Der Internet Explorer unter Linux.

Momentan ist das einfach ein netter Effekt, aber wie sich das in der Praxis bewährt wird sich wohl noch zeigen. Alles in allem sieht es aber sehr viel versprechend aus.

Neuerdings funktioniert auch die Sache mit den Gemeinsamen Ordnern. Diese Funktion gab es auch in der älteren Version schon, allerdings hat sie bei mir nie so wirklich funktioniert. Nun kann man für eine virtuelle Maschine ganz einfach einen Ordner definieren, welcher im Windows dann als Netzlaufwerk angezeigt wird. Datentransfer leicht gemacht.
http://images.t-error.ch/blog/472/vbox_ordner.jpg


Wie gesagt kann ich momentan noch nicht allzuviel über den Nutzen von diesen Funktionen und die neue Version sagen, aber auf den ersten Blick sieht das schon sehr viel versprechend aus.

SMB Share mounten

Mal wieder etwas aus der Linuxecke. Und zwar habe ich heute versucht unter Ubuntu Linux einen SMB Share so zu mounten, dass es bei jedem Start immer gemountet ist. Auf einen SMB Share zugreifen ist unter Gnome ja herzlich einfach, entweder man gibt die Adresse in der Adresszeile ein, oder sucht den Share über den Netzwerkbrowser. Damit man einen SMB Share aber mounten kann muss smbfs installiert sein. Also machen wir das schnell:
sudo apt-get install smbfs

Nun kann man den Share schon manuell mounten. Entweder mit smbmount oder normal mit mount
mount -t smbfs //server/share /mount/point -o username=user,password=pass

Wenn man den Compuer jetzt neustartet ist der Share aber nicht mehr gemountet. Die Lösung für das Problem ist die Datei /etc/fstab. Mit einem richtigen Eintrag in dieser Datei wird der Share Standardmässig beim Booten gemountet.
Nach einigem recherchieren bin ich auf diese Lösung gekommen
//server/share /mount/point smbfs users,_netdev,defaults,username=user,password=pass 0 0
Die meisten Parameter sollten eigentlich selbsterklärend sein. Zuerst den Share, gefolgt vom Mountpoint und dem Filesystem. In diesem Falle natürlich smbfs. Die Optionen sind ähnlich wie die beim manuellen Mounten haben aber noch einige Zusätze wie das _netdev. Dadurch wird der Share erst gemountet, wenn eine Netzwerkverbindung aufgebaut ist, alles andere macht ja herzlich wenig Sinn.
Diese Lösung bringt allerdings ein Problem mit sich. Da der Share vom System gemountet wird, hat der normale Benutzer keine Schreibrechte. Man kann sich die Datei und Ordner auf dem Share zwar ansehen, aber nichts verändert. Wenn man den Share als root unmountet und als normalen Benutzer wieder mountet, hat man Schreibrechte, aber dann kann man ja gleich alles manuell machen. Wenn ich herausfinde, wie es vollautomatisch geht, werde ich dies sicher mitteilen.

Installation von Compiz Fusion

Wie ich schonmal beschrieben habe, bin ich ein Beryl Nutzer. Oder besser war ich. Den Beryl und Compiz haben sich zusammengeschlossen. Das bedeutet unter anderem, dass Beryl nicht mehr weiterentwickelt wird. Als Zeit sich das neue Compiz mal anzusehen. Das neue Produkt heisst nun Compiz Fusion.
Zuerst muss aber Beryl runter. Ich habe alle Beryl Pakete im Synaptic entfernt. Den Window-Decorator Emerald habe ich noch behalten, auch wenn er nicht zwingend nötig ist. Bei der Installation habe ich mich an einen Beitrag im Compiz Forum gehalten und bin so auch auf keine Probleme gestossen. Damit man die Compiz Pakete über apt installieren kann muss man zuerst die folgenden Quellen in der Datei /etc/apt/sources.list angeben.
# Treviņo's Ubuntu feisty EyeCandy Repository (GPG key: 81836EBF - DD800CD9)
# Many eyecandy 3D apps like Beryl, Compiz, Fusion and kiba-dock snapshots
# built using latest available (working) sources from git/svn/cvs...
deb http://download.tuxfamily.org/3v1deb feisty eyecandy
deb-src http://download.tuxfamily.org/3v1deb feisty eyecandy

Und damit apt die Pakete auch von diesen Quellen liest muss man den folgenden Befehl ausführen:
sudo apt-get update

Nun kann man Compiz in der Konsole über apt oder mit Synaptic installieren. Ich habe mich hier an die Anleitung gehalten und in der Konsole die folgenden Befehle ausgeführt:
sudo apt-get install compiz
sudo apt-get install compizconfig-settings-manager
sudo apt-get install compiz-fusion-*

Passiert ist bisher noch nichts. Damit Compiz auch geladen wird, muss man zuerst den X-Server neustarten. Bei nächsten Anmelden wird immer noch kein Compiz geladen. Dies macht man jetzt mit diesem Befehl:
compiz --replace

Idealerweise speichert man diesen Befehl in den Autostart (System -> Einstellungen -> Sitzung unter Gnome), dann wird Compiz automatisch geladen.

Jetzt darf man sich an das Konfigurieren machen. Und da kann man viel Zeit vertrieben. Compiz bietet so schon eine Menge von Möglichkeiten und man kann auch noch zusätzliche Plugins herunterladen. Die Konfiguration findet man unter System -> Einstellungen -> CompizConfig Settings Manager. Und das sieht etwa so aus:
http://images.t-error.ch/news/428/CompizConfig.png

Nun noch einige Screenshots und eine Demo von Youtube:
http://images.t-error.ch/news/428/cube.png
http://images.t-error.ch/news/428/expo.png
http://images.t-error.ch/news/428/skalieren.png




HDR unter Linux: Installation von qtpfsgui

HDR Fotos sind in letzter Zeit ja vermehrt im kommen. Ich wollte da auch mal einen Test starten. Allerdings benötigt man dazu auch eine Software, die aus den verschiedenen Bildern ein Bild erstellt. Unter Windows ist das keine grosse Sache. Da gibts Adobe Photoshop, Photomatix und noch viele andere. Aber wie siehts da unter Linux aus. Für Gimp gibt es keine Extension um HDRs zu erstellen.
Eine Möglichkeit ist das Programm qtpfsgui. Für diejenigen die sich, wie ich, fragen wie man auf so einen komischen Namen kommt:
1. Qt: the program uses Qt4 (www.trolltech.com) to show its graphical widgets.
2. pfs: the main backend library and original sourcecode base.
3. gui: this stands simply for graphical user interface.

Wie nun erwähnt ist qtpfsgui nur ein Gui für die Bibliothek PFS.

Installation

qtpfsgui ist Standardmässig nicht über apt-get, bzw Synaptic erhältlich. Man muss noch die Url zu den Sourcen hinzufügen. Wie man das macht steht hier auf Französisch oder in diesem Beitrag auf Deutsch.
Als erstes muss man die folgenden Zeilen in die Datei /etc/apt/sources.list einfügen:
deb http://ubuntu.davromaniak.eu feisty-depomaniak all
deb-src http://ubuntu.davromaniak.eu feisty-depomaniak all

Nun noch den Key für diese Source hinzufügen:
wget http://ubuntu.davromaniak.eu/1D59E694.gpg -O- | apt-key add -

Bevor man nun qtpfsgui installieren kannmuss man noch die Sourcen neu laden, das macht man mit dem folgenden Befehl:
apt-get update

Jetzt ist qtpfsgui in Synaptic verfügbar. Natürlich kann man das Programm auch mit apt-get installieren:
apt-get install qtpfsgui

qtpfsgui ist jetzt installiert und im Menu unter Grafik verfügbar.
http://images.t-error.ch/news/373/qtpfsgui.jpg
Über die Bedienung und Funktion kann ich noch nicht allzuviel sagen, da ich noch keine gescheiten Bilder für ein HDR habe. Aber da komme ich sicher noch dazu.




Videos unter Beryl

Unter Compiz sowie Beryl hatte ich auf meinem Linuxnotebook das Problem, dass Videos nicht angezeigt wurde. Das heisst das Bild blieb immer schwarz. Das sah dann so aus:
http://images.t-error.ch/news/369/video_totem.png

Eine Lösung für dieses Problem habe ich im Ubuntuusers Wiki gefunden. Diese Lösung funktioniert allerdings nur im VLC, was eigentlich auch kein grosses Problem ist, da der VLC ja nicht schlecht ist.
Um das Problem zu beheben startet man VLC und öffnet die Einstellungen (Einstellungen -> Einstellungen oder Ctrl + S). Nun muss man die Erweiterten Optionen aktivieren und kann dann auf Video -> Ausgabemodule klicken. In der dortigen Auswahlbox wählt man X11 Videoausgabe an.
http://images.t-error.ch/news/369/video_vlc_ausgabemodule.png
Das wars auch schon. Nun noch mit Sichern bestätigen und dann mal testen:
http://images.t-error.ch/news/369/video_vlc.png
Und siehe da. Es funktioniert. Und sogar im 3D Cube. Klick für grösser.

Ubuntu: Beryl Windowmanager

http://images.t-error.ch/news/364/beryl-logo.pngBei Ubuntu Feisty Fawn ist standardmässig Compiz installiert und mit einem klick sind die Funktionen aktiviert. Compiz ist ein Fenstermanager, welcher einen durch OpenGL beschleunigten X-Server verwendet. Dadurch sind schwablige Fenster beim bewegen möglich und die verschiedenen Arbeitsflächen sind in einem dreidimensionalen Würfel dargestellt. Da ich solche Dinge mag, auch wenn sie nicht wirklich zur Produktivität beitragen, habe ich das bei mir natürlich installiert. Von der Performance merkte ich keinen grossen Unterschied, einzig bei der Darstellung von Videos gab es Probleme.
Eine Alternative zu Compiz ist Beryl. Beryl habe ich bei einigen Kollegen schon im Einsatz gesehen und der Grund warum ich es nicht schon früher installiert hatte, waren die tausenden von Einstellungen die man vornehmen kann. Ich war mit Compiz soweit zufrieden und die vielen Einstellungen haben mich etwas abgeschreckt. Wegen einem Kommentar von Steff habe ich nun doch auf Beryl gewechselt. Dazu habe ich Compiz deinstalliert und die folgenden Pakete installiert:
  • beryl - Der eigentliche Windowmanager
  • beryl-manager - Das Programm um Beryl zu konfigurieren
  • emerald - Ein Fenster Decorator für Beryl
  • emerald-themes - Einige Fenster-Themes für Emerald

Damit Beryl dann aber auch automatisch startet, normalerweise startet das normale Gnome, muss man die Programme beryl und beryl-manager noch in den Autostart einfügen

Nachdem ich mich dann mal durch alle Einstellungen geklickt habe, was ein weilchen dauerte, habe ich Beryl nun Grossteils so eingestellt, dass es mir gefällt. Ich habe nun beim wechseln auf eine andere Arbeitsfläche ein transparenten Würfel, Fenster sind beim verschieben schwabbelig und durchsichtig. Eigentlich Spielereien, aber mir gefällts.
Noch einige Dinge die mich beeindrucken.
Wenn ich mit der Maus auf ein Programm in der Taskleiste fahre, wird mir ein kleiner Snapshot vom Fenster angezeigt. Und zwar in Realtime. So kann man auch Filme über den Snapshot sehen, auch wenn sehr klein. Auch beim Wechseln des Programmes mit Alt + Tab, wir das Programm in Realtime angezeigt. Der Film läuft als Preview. Und auch durch den dreidimensionalen und durchsichtigen Würfel kann man Videos schauen.

Wenn ich wüsste, wie man unter Linux ein Film vom Desktop machen könnte würde ich natürlich ein kleines Filmchen online stellen. Kennt sich da jemand aus?

Aber so zur Demo ein kurzer Film über Beryl, auch wenn er nicht von mir ist:




Beeindruckend. Nicht war? Vor allem wenn man denkt, das Microsoft so stolz auf das Aero ist. Und wenn man Aero mit Beryl oder einem anderen XGL Windowmanager vergleicht.

VirtualBox: Virtuelles Windows unter Linux

Da ich jetzt ja auf Ubuntu umgestellt habe, aber doch nicht ganz auf Windows verzeichten kann, habe ich mir VirtualBox installiert. Die Installation war recht simel, auch wenn VirtualBox standardmässig nicht über Apt verfügbar war. Auf der Downloadseite gibt es die Deb Files zum herunterladen und auch die Daten die man benötigt um VirtualBox über Apt zu installieren. Der Vorteil davon ist sicher, dass man über Updates benachrichtigt wird.
Die Oberfläche sieht aufgeräumt auf. Auf der linken Seite hat man die bereits erstellten virtuellen Maschinen und auf rechten Seiten hat man Optionen zu der ausgewählten Maschine.
Das erstellen einer neuen Maschine ist auch selbsterkärend. Man kann fast jede Windows und Linux Version emulieren. Auch BSD, Solaris und OS/2 ist möglich. Wie es mit dem Mac OS aussieht weiss ich nicht, vieleicht läuft das unter Other.
http://images.t-error.ch/news/347/vbox_uebersicht.jpg


Die Installation verlief bei mir reibungslos. CD rein und gut ist.


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Damit die Hardware nun kmplett unterstützt wird, das heisst mit voller Auflösung, ruckelfreie Maus usw, muss man noch die Guest Additions installieren. Wenn man unter Devices auf Install Guest Additions klickt, wird eine neues Fenster geöffnet. Diese Programme kann man nun installieren und danach hat man die volle Hardwareunterstützung.


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Eigentlich läuft Windows so sehr gut, USB Sticks funktionieren standardmässig noch nicht, aber im Internet gibt es einige Howtos dazu. Das kriege ich auch noch hin.