VirtualBox 1.5

Über VirtualBox habe ich ja schon mal berichtet. Nun ist schon seit längerem die neue Version 1.5 verfügbar. Und heutte habe ich mir vorgenommen auf die neue Version zu updaten. Das ganze geht relativ einfach von der Hand. Das Programm kann ganz einfach über apt-get geupdated werde. Dafür muss man allerdings noch eine neue Quelle für apt-get definieren, sofern das noch nicht passiert ist. Das ganze ist zudem noch auf der Homepage beschrieben.

Also erstmal die neue Quelle in der Datei /etc/apt/sources.list einfügen.
deb http://www.virtualbox.org/debian feisty non-free

Und dann noch den Schlüssel hinzufügen. Diesen kriegt man von http://www.virtualbox.org/debian/innotek.asc
apt-key add innotek.asc

Nun muss man apt noch mitteilen, dass eine neue Quelle verfügbar ist.
apt-get update

Jetzt ist die neue Version von VirtualBox verfügbar und kann entweder über Synaptic oder die Konsole installiert werden.

Bevor man VirtualBox nun wieder benutzen kann, muss man den Linux Computer erst noch neustarten, damit die neuen Kernelmodule geladen werden können. Nach dem Neustart kann man die virtuellen Maschinen wieder ohne Probleme starten. Damit nun aber alle neuen Funktionen verfügbar sind muss man die Guest Additions (Gasterweiterungen) nochmals installieren.
http://images.t-error.ch/blog/472/vbox_guestadditions.jpg


Neu ist in der neuen Version der so genannte Seamless Mode (Nahtloser Modus). Damit kann man Fenster von Windows direkt im Linux anzeigen lassen. Das ohne den Rahmen von VirtualBox. Nun ja, etwas schwierig zu erklären. Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Der Internet Explorer unter Linux.

Momentan ist das einfach ein netter Effekt, aber wie sich das in der Praxis bewährt wird sich wohl noch zeigen. Alles in allem sieht es aber sehr viel versprechend aus.

Neuerdings funktioniert auch die Sache mit den Gemeinsamen Ordnern. Diese Funktion gab es auch in der älteren Version schon, allerdings hat sie bei mir nie so wirklich funktioniert. Nun kann man für eine virtuelle Maschine ganz einfach einen Ordner definieren, welcher im Windows dann als Netzlaufwerk angezeigt wird. Datentransfer leicht gemacht.
http://images.t-error.ch/blog/472/vbox_ordner.jpg


Wie gesagt kann ich momentan noch nicht allzuviel über den Nutzen von diesen Funktionen und die neue Version sagen, aber auf den ersten Blick sieht das schon sehr viel versprechend aus.

VirtualBox: Virtuelles Windows unter Linux

Da ich jetzt ja auf Ubuntu umgestellt habe, aber doch nicht ganz auf Windows verzeichten kann, habe ich mir VirtualBox installiert. Die Installation war recht simel, auch wenn VirtualBox standardmässig nicht über Apt verfügbar war. Auf der Downloadseite gibt es die Deb Files zum herunterladen und auch die Daten die man benötigt um VirtualBox über Apt zu installieren. Der Vorteil davon ist sicher, dass man über Updates benachrichtigt wird.
Die Oberfläche sieht aufgeräumt auf. Auf der linken Seite hat man die bereits erstellten virtuellen Maschinen und auf rechten Seiten hat man Optionen zu der ausgewählten Maschine.
Das erstellen einer neuen Maschine ist auch selbsterkärend. Man kann fast jede Windows und Linux Version emulieren. Auch BSD, Solaris und OS/2 ist möglich. Wie es mit dem Mac OS aussieht weiss ich nicht, vieleicht läuft das unter Other.
http://images.t-error.ch/news/347/vbox_uebersicht.jpg


Die Installation verlief bei mir reibungslos. CD rein und gut ist.


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Damit die Hardware nun kmplett unterstützt wird, das heisst mit voller Auflösung, ruckelfreie Maus usw, muss man noch die Guest Additions installieren. Wenn man unter Devices auf Install Guest Additions klickt, wird eine neues Fenster geöffnet. Diese Programme kann man nun installieren und danach hat man die volle Hardwareunterstützung.


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Eigentlich läuft Windows so sehr gut, USB Sticks funktionieren standardmässig noch nicht, aber im Internet gibt es einige Howtos dazu. Das kriege ich auch noch hin.

Tschüss Windows. Hallo Ubuntu

http://images.t-error.ch/news/342/ubuntulogo.pngNun habe ich es endlich geschafft. Am Mittwoch ist die bestellte 160 GB Festplatte für mein Notebook gekommen. Gestern habe ich die alten Daten nochmals gesichert und dann Ubuntu 7.04 Feisty Fawn auf der neuen Platte installiert. Die Installation ist "Bubi einfach" und im Gegensatz zu der Server Version auch etwas grafischer.
Da ich unter Windows auch schon den Firefox und Thunderbird genutzt habe, fällt mir die Umstellung hier nicht schwer. Mails musste ich keine rüber kopieren, IMAP forever.
Kleinere Probleme hatte ich mit der ganzen Multimedia Sache. MP3 kann ich inzwischen hören, auch mein IPod wird von Amarok anstandslos erkannt. Mit MPG und AVI Filmen happert es momentan aber noch. Den Ton höre ich, aber ich habe kein Bild.
Ich bin mir jetzt auch noch nicht sicher, wie ich die Problematik mit dem Windows XP lösen soll. Ich bin immer noch auf einige Programme angewiesen, die auf Windows angewiesen sind. Zum Beispiel SportTracks. Zur Auswahl stehen Dualboot oder VirtualBox. Eigentlich tendiere ich momentan mehr zu VirtualBox, ich weiss aber nicht, wie zuverlässig das läuft. Vor allem auch wenn man dann mal ein Spiel wie GTA San Andreas oder C&C Generals laufen lassen will.

Bisher bin ich mit Ubuntu aber mehr als zufrieden. Das meiste funktioniert ohne Probleme und wenn man XGL noch einschaltet, sieht es noch besser aus als Vista ;) Zum Schluss noch ein Printscreen: