Woche 29 (Abschlussinspektion/WEMA)

Wochenübersicht:
  • Abschlussinspektion
  • WEMA
  • Beförderung der Rekr.
  • Entlassung nach Liestal

Am Sonntag rückten wir das letzte mal in Kloten ein. ABV war um 23:45.

Der Montag morgen stand ganz im Zeichen der Abschlussinspektion. Desshalb mussten wir auch schon um 05:00 aufstehen. Während sich unsere Kameraden nach dem Frühstück noch auf die Inspektion vorbereiteten, machten wir zwo (das Auswerter-Team) unser Notebook im Amiti bereit. Nun ja.. das wars dann auch schon für eine Weile. Wir warteten auf die Ergebnisse. Diese kamen dann auch früher oder später und wir gaben diese brav ins Excel file ein. Der Divisioär, der die Inspektion durchführte und der Oberst, der auch daran teilnahm, besuchten uns auch noch, um die ersten Resultate anzusehen. Leider versagte unsere Kompanie bei der Zugschule heftigst. Beide Züge hatten ein genügend. Dafür konnten wir im Fachtechnischen Bereich trumpfen. Schlussendlich reichte es für eine Note Sehr gut mit 86%. Bei uns zwei war ab 11:00 die Hölle los. Die Resultate kamen herein und wir mussten alles eingeben und daraus noch eine Powerpoint Präsentation erstellen. Knapp vor 12:00 waren wir damit auch fertig und sofort lieferten wir die Präsentation ab, damit die Besprechung beginnen konnte. Wir nahmen auch daran Teil. Für uns gabs nicht viel neues. Danach folgte auch schon das Mittagessen.
Am Nachmittag wurde die Kompanie 4 in Rafz inspiziert. Natürlich mussten wir auch dort sein. Mit dem Militärischen Partymobil (Seat Ibiza) gibgs nach Rafz, wo wir unsere Auswertungsanlage aufstellten. Eigentlich wieder derselbe Verlauf wie am Morgen. Zuerst nichts los dafür gegen Ende ein riesen Stress. Bei der Kp 4 reichte es nur für ein Gut mit 76%. Nachdem wir die Präsentation abgegeben hatten, gings schnellstens zurück nach Kloten. Noch schnell das Auto abgeben und dann Duschen und ins Tenue A schlüpfen. Eine kleiner Ausgang stand an. Um 22:00 war ABV.

Am Dienstag gings gleich weiter wie am Montag. Die Kompanien 1 & 2 hatten noch die Inspektion. Wir nisteten uns im Amiti ein und warteten wieder auf die Ergebnisse. Wirklich viel kann ich hier auch nicht erwähnen, da nichts passiert ist. Ausser die Ergebnisse. Kp 1: Sehr gut mit 82% und Kp 2 auch ein Sehr gut mit 80%. Die beste Kompanie. Kp 3 natürlich. :)
Am Abend stand dann noch Kaderausbildung mit dem Thema "Wurftraining" auf dem Plan. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen ;)

Auf den Mittwoch freuten sich alle. WEMA. Das heisst, alles was gezählt werden kann, wird gezählt. Ich wurde für die Abgabe des Sekretären Materials eingeteilt. Toll. Keine Ahnung was man da so machen muss. Schlussendlich kam es so heraus, das man alle Fax, Kopierer, Notebooks und was es sonst noch so alles gibt auslegen musste, damit der Zeughäusler alles kontrollieren konnte. Dabei stellte er so lustige Fragen wie: warum ist dieser Kopierer defekt? Ja weiss ich das? Bin ich Hellseher? Nun ja, immerhin war alles komplett, ausser einer Kiste für eine Leinwand. Die Leinwand hatten wir, aber die Kiste, die dazu gehörte fehlte. Toll. Am Nachmittag gings gleich weiter wie am Morgen. Auslegen und zählen.
Wenigstens am Abend gabs etwas abwechslung. FAK Ausgang. Der letzte in Kloten. Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen.

Fit und munter starteten wir alle in den Donnerstag. Diesmal war ich für die BA KP Systeme verantwortlich. Die Minisysteme 1-6 wurden schon kontrolliert. Die Klein Systeme 36 + 37 auch schon. Also war das System 38 das letzte. Zudem musste das System 36 noch aufgebaut werden und alle USVs mussten an den Strom. Zudem musste der Raum noch abgegeben werden und jede Menge kleinigkeiten mussten noch erledigt werden. Um 15:00 waren wir damit fertig und ich hatte noch Zeit um meine Packung zu erstellen. Zuerst musste alles Korpsmaterial ins "Babeli". Das heisst KaRuSa, TAZ usw. Danach musste noch das PA Material in den "Rolli". Zum glück reichte es noch für eine Pause im Lg 5. Am Abend machten sich dann zwei von uns, ich auch, auf den weg zum Rheinfall. Diesmal glücklicherweise nicht zu Fuss, sondern mit dem Fahrzeug. Dort fand nämlich die Beförderung unserer Rekruten zu Soldaten statt. Dort angekommen verschlug es uns doch gleich ins erste Restaurant. Dann gings bis unter die Zähne bewaffnet zum Rheinfall runter, wo wir alles bereit machten. Als die Rekruten dann kamen setzten wir noch Bajonet und Helm auf. Wärend der Beförderung standen wir so zur Dekoration dort. Das Gewehr in der Sicherheitsstellung. Nur wurde das Ding auch immer schwerer, aber ich überlebte es :). Nachdem alle Rekruten befördert waren wurde herzlich gratuliert und dann gings auch schon weiter. Die Rekruten Soldaten im 6 Dm und wir beim Kadi im Opel Astra. Das Ziel war ein Restaurant in Benken Dort gabs Essen à Discretion. Nach dem Essen wurden noch einige Dankesreden gehalten. Dann gings auch schon zurück in die Kaserne.

Da wir Wachtmeister über die Nacht Wache halten mussten, musste ich am Freitag bereits um 02:40 aufstehen. Im Kreuzgang schauten wir zwo noch einen Film und so ging die Zeit auch relativ schnell vorbei. Als um 04:45 Tagwache war machten wir uns auch bald ans Frühstück. Es gab Gipfeli und Comella. Danach mussten alle Packungen auf den HV Platz und dann gings auch schon ans Reinigen der Zimmer. Nachdem das gemacht war, mussten wir lange warten, bis alles ausgezählt und verrechnet war. Als das gemacht war, standen wir sehr schnell in der HV Formation und wurden um ca 11 Uhr als erste Kompanie vom Kadi entlassen. Von einigen Kameraden mussten wir uns trennen, die anderen sieht man in Liestal wieder.

Woche 20 (WEMA)

Wochenübersicht:
  • Ausbildungsmethodik
  • 3 Tage Woche
  • Übung CH
  • WEMA

http://images.t-error.ch/blog/59/velo.jpgDank dem 1. August am Dienstag, mussten wir diese Woche erst am Mittwoch um 13:15 eingerückt sein. Also ausschlafen. Um 13:20 mussten wir mit der Packung und dem Fahrrad Gruppenweise bereitstehen. Die Packung bestand aus KaRusa mit Regenschutz. Ohne GT, Stgw und Doppeltasche auf dem Rucksack. Nach dem AV in Gruppen begann die Übung CH. Wir mussten Gruppenweise mit dem Fahrad ins Militärmuseum Full verschieben. Die Route war ca. 30 Km lang und etwa in der Mitte war ein Verpflegungsposten. Unsere Gruppe startete als dritte und auch beim Verpflegungsposten kamen wir als dritte an. Beim Museum waren wir aber die ersten, wir hatten ca 2:30 Stunden und vorgegeben waren 3 Stunden. Dort konnten wir dann eine kurze Pause machen und auf die anderen warten. Als dann etwa die Hälfte dort war, begann die erste Führung. Wir konnten uns alte Maschinengewehre, FLAK und alte und neue Panzer ansehen. Es waren auch einige Piranhas von der MOWAG zu sehen. Darauf folgte der noch angenehmere Teil. Das Abendessen. Nicht aus der Gamelle und auch kein Lunch Packet. Uns wurde Kartoffelsalat und Fleischkäse serviert. Luxus nenne ich das ;)
Nachdem wir noch eine Pause hatten, gings auch schon wieder ab nach Hause. Es wurde langsam Dunkel und auch die Beine wurden müder, da es auf dem Rückweg dem Rhein entlang hoch ging. Um ca 22:45 kam auch unsere Gruppe in Bülach an. NAch einer Schuh und Fahrrad Putz- und Kontrollaktion gings es noch unter die Dusche und dann auch schon ins Bett. LiLö war um 23:30.

http://images.t-error.ch/blog/59/mat.jpgAm Donnerstag begann dann die WEMA. Das heisst, das ganze Material (nicht das persönliche) putzen, kontrollieren und zurückgeben. Am Morgen gab es eine Information, wie das ganze in etwa ablaufen wird. Wir Ik's müsste natürlich das BA KP Gs Vb abgeben. Und gleich 3 Systeme. NAch der Information begannen wir gleich mit dem Auslegen der Systeme. Das heisst jede Kiste wird geöffnet und das Material wir davor ausgelegt, so dass alles auf einen Blick sichtbar ist. Damit waren wir den ganzen Morgen beschäftigt. Wir mussten auch das ganze Klassenzimmer umstellen, damit wir die Systeme richtig auslegen konnten. Auch die beiden Garagen, in welchen die Systeme normalerweise gelagert sind, benutzen wir. Vor dem Mittag waren wir schon fast damit fertig.
Am Nachmittag stand die Kontrolle an. Eigentlich hätte das jemand vom Zeughaus machen sollen, aber da die anscheinend zuwenig Leute haben, kam gleich einer von der Ruag vorbei. Die Kontrolle hätte eigentlich um 14:00 beginnen sollen, aber da der Ruag-Mensch schon um 13:30 da war begannen wir halt früher. Nebenbei bereiteten wir noch die Detail-Etats vor und legten den Rest der Systeme aus. Da sonst schon alles bereit war, kamen wir gut voran. Um ca 15:30 war die beiden Mini-Systeme kontrolliert und komplett. Wir genossen deshalb eine wohlverdiente halbstündige Pause. Auch wenn wir am Nachmittag nicht viel machen mussten, da das meiste vom Ruag-Mensch erledigt wurde. Nach der Pause wurde das letzte System kontrolliert. Es war ein System Klein und schon einiges grösser als die beiden Systeme Mini. Da wir aber während der Kontrolle die beiden anderen Systeme schon wieder zusammenräumten und auf die Palettenverluden, waren wir um 17:00 damit fertig. Und wie uns gesagt wurde, waren wir die ersten der Schule, die das an einem Tag schafften. Keine Ahnung, was die anderen so lange machten. Materialverluste hatten wir auch keine. Also gings es nach einer stündigen Pause zum Abendessen.
Am Abend mussten wir noch jede Menge Duros und Puchs putzen und kontrollieren. Das ganze nennt sich dann GPD. Nachdem wir zu zweit einen Puch und einen Duro blitzblank geputzt hatten und auch kontrolliert hatten, ob das ganze Material da ist, konnten wir zurück ins Zimmer. Und dann Duschen und um 22:00 war dann wie gewohnt ABV.

http://images.t-error.ch/blog/59/ik.jpgDie WEMA ging auch am Freitag weiter. Am Morgen mussten wir mehrere Puchs und Duros kontrollieren. Das heisst wieder kontrollieren, ob das Material komplett ist und ob genug Benzin/Diesel, Öl usw. vorhanden ist. Zeit hatten wir dafür bis 9:30. Na toll. Um 8:00 waren wir damit fertig und niemand konnte uns sagen, was wir nun machen müssten. Einige gingen dann in die Soldatenstube (ein Restaurant in der Kaserne) und wurden dort vom V&T Chef schnell wieder rausgeschickt. Schlussendlich warteten wir eine halbe Stunde in der Mot-Zentrale bis wir dann in einen Theoriesaal geschickt wurden. Dort war Pause angesagt, also Film gucken. Um 9:30 ging es dann endlich los. Jeder Fahrer schnappte sich ein Fahrzeug und dann fuhren wir alle zum AMP in Hinwil. Dort fassten wir die neuen Fahrzeuge und kontrollierten mal wieder, ob das Material komplett ist. Und darauf fuhren wir wieder zuwück nach Bülach. Ein wenig dauert ca 30 Minuten. Dort angekommen ging es mit dem Mittagessen weiter.
Am Nachmittag ging es weiter wie davor. Fahrzeuge kontrollieren bis zum geht nicht mehr. Aber so um 15:30 waren waren auch damit fertig und hatten dann noch eine kurze Pause. Darauf folgte ein Feedback an die Schule. Das heisst wir mussten einen Fragebogen über die Schule ausfüllen. Ob wir mit dem Essen usw. zufrieden waren. Vor dem Abendessen konnten wir uns noch in den Ausgänger zwängen.
Nach dem Abendessen ging es nur noch um das erstellen der Zimmerordnung und eine kleine Zimmerinspektion. Um 19:00 wurden wir dann auch schon ins Wochenende entlassen. Das nenne ich eine kurze Woche :)