Goodbye Wheeler Raceline

Nun schreibe ich das schon zum zweiten aber (hoffentlich) letzten mal. Heute Abend habe ich mein Wheeler Raceline verkauft welches mich nun seit fast sieben Jahren begleitete. Seitdem ich das BMC habe und mich mit der aufrechten Sitzposition und den sehr guten Bergab-Eigenschaften angefreundet hatte, bin ich damit fast nicht mehr gefahren. So musste es etwas Platz in der Garage geben.

Was bleibt sind viele Erinnerungen an kleinere und grössere Abenteuer mit dem Bike und natürlich jede Menge Fotos.


Zu Verkaufen: Wheeler Raceline Comp 1 - Update: Verkauft!

Update 27.03.09: Das Bike wurde verkauft
So, nun versuche ich es zum zweiten mal, diesmal aber definitiv. Ich verkaufe mein Wheeler Raceline Comp 1 da ich es kaum mehr fahre. Dies hauptsächlich, da ich vom Superstroke in sachen Komfort (Federung, Sitzposition, usw) etwas verwöhnt bin und das Wheeler als Race-/Marathon Bike in einere anderen Liga spielt.

Aber nun zur Sache:
Ich habe das Bike im Jahr 2002 als mein erstes Fully angeschafft und seither ist es mit mir durch dick und dünn gegangen und hat sich als sehr zuverlässig erwiesen. Probleme machten vor einiger Zeit die Magura Scheibenbremsen, nachdem aber beide Bremshebel ausgetauscht wurden funktionieren die ohne Probleme. Nachdem im Sommer des letzten Jahres die Kurbel kaputt gegangen ist, wurden Tretlager, Kurbel (inkl. Kettenblätter), Kette und Kassette ersetzt. Seither bin ich mit dem Bike nur noch 362 Km gefahren. Die Reifen und Klickpedalen sind nun schon ein, bzw ein halbes Jahr am Bike, aber da ich kaum damit unterwegs war sind die noch fast wie neu.
Dann noch etwas zur Federung: Vorne ist eine Manitou Black Elite mit 100/80 mm Federweg montiert. Diese kann man mit einem Hebel unterhalb der Gabel absenken. Wärend der fahrt ist das zwar möglich aber nicht empfehlenswert. Den Rock Shox Sid XC Dämpfer kann man mit einer Umdrehung am Hebel blockieren.
Zum Bike dazu gibt es Schutzbleche vorne und hinten. Vorne passend zum Reverse-Arch der Manitou Gabel.

Wer Interesse am Bike, oder Fragen dazu hat kann über das Formular Kontakt zu mir Aufnehmen. Testfahrten sind möglich (nach Absprache).

Preis: 900 CHF (verhandelbar)

Ausstattung

Rahmen: Wheeler Raceline 100 mm
Farben: Silber, Gelb, Schwarz
Rahmengrösse: 19 Zoll
Gewicht: 12.74 Kg (selber gewogen) inkl. Pedale
Gabel: Manitou Black Elite 2002, 80-100 mm
Dämpfer: Rockshox Sid XC Luftdämpfer
Bremsen: Magura Louise
Schalthebel Shimano LX 9fach
H-Wechsel Shimano XT 9fach
Umwerfer Shimano LX 31.8mm
Kurbelgarnitur Shimano XT 22/32/42
Kasette Shimano HG 72 11-32 9fach
Innenlager Shimano BB ES70 68-113
Nabe vorn Shimano Deore 32L.
Nabe hinten Shimano Deore 32L.
Felgen Rigida Taurus DB 32L.
Steuersatz Cane Creek 1 1/8" semi integriert
Lenker Ritchey Pro
Vorbau Ritchey Pro
Sattel Wheeler
Sattelstütze Ritchey Pro
Pedale: Shimano XT PD-M770
Reifen: Schwalbe Racing Ralph, 26x2.1

Bilder


Lazy Weekend

Dieses Wochenende eignete sich um mal wieder etwas auszuspannen, lange ausschlafen und einfach nichts machen. Nach einer recht anstrengenden Woche war ich nun auch wirklich mal froh, dass es regnete, denn so zog es mich nicht wirklich aufs Bike.

Dafür habe ich ein kleines Foto-Shooting vom Wheeler Raceline Comp 1 gemacht, damit dort auf der Seite wieder etwas aktuellere Bilder sind. Die Spacer kommen noch weg, die Züge müssen noch gekürzt werden. Und zudem werde ich noch andere Pedalen montieren. Das Bike hat noch nicht ausgedient :)

Verpasst...

Schade, heute habe ich es leider verpasst mit dem Bike zur Arbeit zu fahren. Das Wetter wäre seit langen mal wieder gut gewesen und die Temperaturen lagen auch noch im angenehmen Bereich. Nur habe ich erst heute morgen realisiert wir gut das Wetter ist und zudem hatte ich noch mein Geschäftsnotebook dabei. Und mit dem im Rucksack möchte ich nicht ins Geschäft fahren.

Morgen sieht das Wetter ja auch gut aus, nur habe ich dann wieder MCSA Kurs. Also bis 16 Uhr wieder vor dem Computer. Aber ich habe vor nach dem Kurs noch eine Runde mit dem Wheeler zu drehen. Dann kann ich ja auch die neuen Reifen testen. Und vielleicht schaffe ich es in der nächsten Woche ja mal wieder mit dem Bike ins Geschäft.

Schlammschlacht mit dem Wheeler

Da wir gestern Abend für das Wochenende aus dem Militär entlassen wurden, stand heute einer Biketour nichts im Weg. Mein BMC Superstroke ist ja im Service, da ich jetzt aber das alte Wheeler Raceline wieder zurück habe, was das auch kein Problem. Ich musste heute noch beim Velomech vorbei und da er im Winter schon um 12:00 dicht macht, musste ich heute etwas früher als gewöhnlich abfahren. Aber immer noch zu einer anständigen Zeit.
Da ich über den Irchel nach Flaach fahren wollte gings via Hueb zuerst zum Irchelturm. Mit abgesenkter Gabel (von 100 auf 80 mm) und blockiertem Dämpfer kommt man schon etwas zügiger den Berg hoch als mit dem Superstroke. So brauchte ich recht genau 30 Minuten zum Irchelturm und von dort via Rütelbuck, Hochwacht und Berg am Irchel nach Flaach runter nochmals etwa 30 Minuten. So war ich nach fast einer Stunde in Flaach. Allerdings mit leicht schmerzenden Händen. Denn die Manitou Black spricht halt schon nicht so schön an wir die Marzocchi AM. Allerdings ist sie ja auch schon gute 5 Jahre alt.
Nachdem ich beim Velomech war entschied ich mich zur Thurbrücke zu fahren und von dort alles dem Fluss entlang nach Andelfingen zu Radeln. Auf der linken Seite mit dem schmalen Weg versteht sich. Den Plan musste ich mir aber relativ bald abschminken, denn der Weg war sehr schlammig. Und zwar war der Schlamm nur noch leicht feucht und hielt dementsprechend auch sehr gut an meinem Bike. So war schon relativ bald die Schaltung voll verdreckt und kaum noch funktionstüchtig. Ich fuhr aber trotzdem weiter soweit es gibt. Zwischendurch musste ich anhalten und etwas Dreck entfernen, weil sich das Hinterrad nicht mehr drehte. Als ich dann endlich bei der Thurbrücke bei Alten war entschied ich micht, nicht noch weiter der Thur entlang zu fahren.



So wählte ich den Weg hoch nach Alten. Da ich nicht Schalten konnte, musste ich alles im mittleren Gang fahren, das sorge immerhin für eine gute Geschwindigkeit. Ich folgte noch etwas der Asphaltstrasse in der Hoffnung, dass der Dreck so vom Bike abfällt. Früher oder später konnte ich dann immerhin wieder das Profil des Reifens sehen. Ich fuhr noch etwas durch den Wald in Richtung Andelfingen und legte oberhalb von Andelfingen eine kurze Pause ein. Dort reinigte ich mein Bike mal so gut wie möglich, so dass sich das Hinterrad wieder gut drehte und ich wieder Schalten konnte.


Weiter gings an Oerlingen vorbei und so kam ich mal wieder an den Husemersee. Diesmal hatte es aber glücklicherweise kaum Leute und ich konnte auf dem Steg eine Pause einlegen und einige Fotos machen. Und einige davon gefallen mir recht gut.



Nach der Pause entschied ich mich so langsam aber sicher wieder nach Hause zurück zu fahren. Via Hausen kam ich nach Andelfingen und von dort fuhr ich den üblichen Weg an Humlikon vorbei, durch Henggart und Hettlingen und zum Schluss noch über den Taggenberg.

So kamen immerhin 50 Km zusammen und mit dem Schnitt von 17.2 Km/h bin ich auf sehr zufrieden. Nur gibt das halt nicht so viele WP Punkte.

Die Daten der Tour:
  • Distanz: 50.34Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.2Km/h
  • Zeit: 2:55:55
  • Höchstgeschwindigkeit: 49.1Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 155 bpm
  • Höhenmeter: 625 M
  • Google-Earth Datei



Biketausch

Da ich ja nächstens im Militär und dann in den Ferien bin und dementsprechend nicht Biken kann, habe ich heute mein Bike in den Service gebracht. Es gibt einige kleine Dinge zu tun, was nach gut 3800 Km und 64800 Hm auch nicht gerade speziell ist.

Zudem habe ich heute mein altes Wheeler Raceline welches ich im letzten Jahr verkauft hatte zurückbekommen. Dem Mitarbeiter hat es aus diversen Gründen nicht gepasst und da er auch kaum damit gefahren ist, habe ich es nun zurückgenommen. Nun stellt sich nur die Frage, was ich damit machen soll. Auf die eine Seite wollte ich es ja verkaufen, auf die andere Seite würde es mich schon reizen es als Zweit-Bike zu benutzen. Für kurze Feierabendtouren oder für den Arbeitsweg wäre das Wheeler schon etwas besser geeignet. Mal sehen, was daraus wird.
Auf jeden Fall gehört dieses Bile nun nicht mehr der Vergangenheit an:
http://images.t-error.ch/blog/624/bmc_wheeler.jpg

Goodbye Wheeler Raceline

http://images.t-error.ch/news/439/bmc_wheeler.jpg

Nachdem ich mein neues Bike nun schon mehr als einen Monat besitze, habe ich nun mein altes Wheeler verkauft. Ganz so leicht ist es mir nicht gefallen, denn ich habe schon viele Kilometer mit diesem Bike gemacht und es war auch immer ein treuer Begleiter. Das BMC Superstroke ist aber definitiv ein würdiger Nachfolger.
Ganz werde ich es zum Glück nicht aus den Augen verlieren, denn ein Mitarbeiter ist der Abnehmer und er kommt auch ab und zu mit dem Bike zur Arbeit.
http://images.t-error.ch/news/439/wheeler.jpg

Kyburg und Schauenberg

Heute morgen konnte ich meine Bikes wieder aus der Reparatur abholen. Endlich. Am Dienstag und Mittwoch habe ich mein Superstroke schon recht vermisst. Nun ist aber wieder alles in Ordnung. Beim BMC gab es nichts grosses zu tun. Ich hatte vorhin kleinere Probleme beim Schalten, aber das ist jetzt wieder in Ordnung. Beim Wheeler gab es anscheinend mehr Arbeit. Der Bremshebel und die Bremsbeläge vorne mussten ausgetauscht und die Bremsen vorne und hinten entlüftet werden. Nun funktioniert aber alles wieder wie es sollte. Das bedeutet auch, dass ich das Bike nun verkaufen kann. Ein Arbeitskollege hat schon Interesse bekundet. Sehr schön, denn so verliere ich das treue Wheeler nicht ganz aus den Augen.
Da ich mein Bike jetzt ja wieder habe, musste ich natürlich auch gleich eine Ausfahrt machen. Ich hatte keine Route vorgesehen und bin so einfach mal drauflos gefahren. Zuerst an Wülflingen vorbei alles der Töss entlang. Vorbei am Schwimmbad Töss und weiter bis zur Kyburgbrücke. Dort bog ich nach links ab und quälte mich die Kyburg hoch. Es war nicht sehr heiss, aber ich kam dennoch schön ins Schwitzen. Zudem fühlten sich meine Beine etwas schlapp an, allerdings ging das später vorbei. Von der Kyburg fuhr ich weiter nach Brünggen und fand dort einen netten Weg der mich allerdings auf die Hauptstrasse führte. Diese überquerte ich und schon ging es wieder nach oben. Zuerst auf einer Kiesstrasse, später auf einer Aphaltstrasse. Als ich auf der Höhe angekommen war entschied ich mich einem auf einem Kiesweg wieder runter zu fahren. Nur machte dieser Kiesweg eine Kurve und so kam ich wieder auf die Asphaltstrasse zurück. Nur etwas weiter unten. Nun ja, da etwas weiter unten eine andere Kiesstrasse wegführe folgte ich dieser und kam so nach Rikon. Dort überquerte ich die Töss und schaute mir die Wanderwegweiser mal etwas an. Einer war mit Schauenberg angeschrieben, also entschied ich mich spontan auf den Schauenberg zu fahren. Ich folgte als dem Pfad Gottes Wanderweg und kam so erstmal nach Unter Langenhart und später nach Langenhard. Und dann ging es los. Der Wanderweg führte mich einen schmalen, verwurzelten und zeitweise schlammigen weg hoch. Manchmal fahrbar, oft wurde ich aber auch zum Stossen gezwungen. So ging als relativ lange weiter. Manchmal war der Weg nicht so steil, aber die Wurzeln begleiteten mich den ganzen Weg. Zwischendurch überquerte ich auch mal wieder eine Strasse, oder durfte mein Bike eine Treppe hoch stossen, aber das meiste war fahrbar, wenn auch nicht allzu gut. Kurz vor der Ruine Schauenberg gings nochmals einen etwas bereiteren Weg hoch, allerdings war er so Wurzelbewachsen, dass man dort keine Chance hat, alles zu fahren. Also quälte ich mich zu Fuss den Rest rauf. Und dann sah ich die Ruine, endlich. Auf einer kleinen Erhöhung, als noch schnell einige Fotos machen und noch ab auf die Höhe. Dort hatte es auch schon andere Leute, Wanderer, sowie auch Biker. Auf dem Weg rauf, habe ich aber sehr wenige Wanderer gesehen, anscheinend sind die anderen einen anderen Weg gegangen, davon gibt es ja auch einige. Also oben erstmal entspannen, die herrliche Aussicht geniessen und natürlich auch einige Fotos machen.
Dann gings los, Federgabel auf 150 mm Einstellen, Pro Pedal System ausschalten und Sattel runter. Auf diesen verwurzelten Weg war ich froh um weine Federgabel und den Dämpfer, denn sie federten alles ohne Probleme weg. Leider gings es zwischendurch auch ab und zu wieder rauf und zwar entweder sehr steil, sehr schlammig, oder sehr wurzelig, oder natürlich alles zusammen. Kurz gesagt also unfahrbar, zumindest für mich. Allerdings waren das kurze Stücke und danach gings auch wieder richtig runter. Bei Ober Langenhard kam ich dann wieder aus dem Wald. Ich fuhr dann nicht denselben Weg wie auf dem hinweg, aber ich kaum dennoch nach Rikon. Da ich so langsam ein kleines Hüngerchen verspürte entschied ich mich für den Heimweg auf dem Veloweg. Als den Schnitt noch etwas nach oben drücken. Und so kam ich wieder an die Kyburgbrücke und fuhr denselben Weg zurück den ich schon gekommen bin.
Diese Tour hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Downhills vom Schauenberg waren sehr schön, allerdings muss ich wohl einen anderen Weg rauf finden, für das nächste mal.




http://images.t-error.ch/news/432/hoehenprofil.jpg
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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 56.26Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.0Km/h
  • Zeit: 3:32:21
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.5Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 151 bpm
  • Höhenmeter: 1039 M
  • Google-Earth Datei

An der Biketrophy mit dem Superstroke

Wie schon mehrmals erwähnt war heute die Biketrophy. Steh und ich waren natürlich auch dabei. Wir haben uns erst um 11:00 bei Steh verabredet, da er noch Arbeiten musste. Der Fluch eines Bäckers :) Ich war natürlich mit dem Superstroke dort und war auf das Verhalten des Bikes gespannt wie ein Bogen. Hier möchte ich aber noch nicht allzuviel über die einzelheiten des Bikes schreiben. Dafür gibt es wahrscheinlich morgen noch einen separaten Beitrag. Wir konnten es nicht lassen und fuhren schonmal über den Irchel nach Flaach. Zuerst das Tobel rauf zur Hueb und dann via Irchelturm, Rütelbuck undHochwacht nach Flaach. Ich war erstaunt, wie gut man mit dem Superstroke klettern kann. Wenn die Gabel abgesenkt und das Plattformsystem eingeschaltet ist, liegt es wohl nicht am Bike, wenn man irgendwo nicht hochkommt, sondern an den Waden des Fahrers, aber dazu komme ich noch. Gut eine Stunde nach der Abfahrt waren wir in Flaach und machten uns dann auch gleich auf den Weg, den schliesslich waren wir verhältnismässig spät dran. Die Trophy führte uns zuerst via Gräslikon rauf auf den Irchel. Und zwar einen steilen Weg. Hier machten sich die zusätzlichen Kilos des Superstroke schon bemerkbar. Allgemein bemerkte ich, dass der Puls immer etwas höher war als beim Wheeler, auf vergleichbaren Strecken. Die liegt möglicherweise aber auch an den Reifen, den diejenigen am Wheeler hatten kaum noch Profil. Langsam aber stetig erreichten wir die Höhe aber auch und fuhren dann wieder zum Rütelbuck. Dort gab es dann eine Pause und eine Fotosession. (Ich will euch ja auch was zeigen können). Wieder erholt fuhren wir zum zweiten mal am Irchelturm vorbei und folgten dann der Strecke um den Irchel herum. Dort war es ein stetiges auf und ab und ich war froh, dass ich die Gabel mit einem Hebel verstellen konnte. Zwischendurch hatte es auch einen kleinen Posten mit isotonischen Getränken. Aber sowas kommt mir nicht in den Camelbak. Nach einigen Kilometern kamen wir dann zum Schützenhaus von Berg am Irchel und dort ging es dann ganz runter an den Rhein. Diesem folgten wir bis zuim Thurspitz und hatten dann keine andere Wahl als der Thur zu folgen. Bei der ersten Brücke wechselte die Strecke auf die andere Seite. Dort durften wir das schmale Weglein der Thur entlang düsen. Hier machte sich der Dämpfer positiv bemerkbar. Ich konnte eigentlich immer sitzen bleiben, wo ich mit dem Wheeler aufstehen musste. Bei der Thurbrücke bei Alten welchselten wir wieder auf die andere Thurseite, fuhren dann aber flussabwärts, bis wir auf die Strasse von Flaach nach Andelfingen kamen. Dieser folgten wir einige Meter richtung Andelfingen, bogen dann aber bald ab. Dann folgte ein böser Anstieg. Sehr steil, schmal und mit Kies. Keine Chance für mich. Ich spürte meine Beine und auch mit dem Wheeler wäre ich wohl nicht raufgefahren. Möglich ist es aber, anscheinend. Zum Abchluss gings dann immer etwas rauf und runter Richtung Flaach und nach einer schön schnellen Abfahrt durch die Weinberge waren wir auch am Ziel.
Die Bratwurst die es dort gab, hatten wir nun wirklich verdient. Der Velocomputer zeigte dort schon 58 Km an. Keine schlechte Leistung, aber wir mussten dann ja auch noch zurück. Nach einiger Zeit und einigen Diskussionen mit anderen Biker brachen wir dann auf. Zuerst gings das Eigental rauf, dann durch Buch am Irchel und schlussendlich noch die Kiesstrasse hoch zum Irchelturm, wo wir dann zum dritten mal waren. Zum Schluss fuhren wir dort runter, wo wir schon heraufgekommen sind. Durch die mittlere Hueb und dann das Tobel runter.
Zuhause gabs dann ein wohlverdientes Glace und eine kalte Dusche.

Schlussendlich habe ich noch die Daten vom Velocomputer ausgewertet. Das Höhenprofil sieht nicht schlecht aus. Es gab ja auch 1283 Hm.
http://images.t-error.ch/news/383/hoehenprofil.jpg

Als ich die Daten dann noch in meiner Tourenliste eingetragen habe, habe ich auch nicht schlecht gestaunt:
http://images.t-error.ch/news/383/2000.jpg
Ich habe heute meinen 2000sten Kilometer gemacht. Und das gleich mit einem neuen Bike. Herrlich.

Nun bin ich auch ziemlich "auf der Fresse". 70 Kilometer mit einem 15 Kilo schweren Halbpanzer sind doch noch anstrengend. Aber es hat wahnsinnig Spass gemacht und das ist ja das Wichtigste.

Nun noch einige Fotos:



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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 71.07km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.6Km/h
  • Zeit: 04:51:52
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 154 bpm
  • Höhenmeter: 1283 M
  • Google-Earth Datei

Putzaktion

Bitter nödtig war es. Heute haben ich mein Wheeler Raceline Comp1 mal wieder gründlich gereinigt. Erstaunlich wieviel Dreck da dran war. Das Bike ist nun sich 1 Kilo leichter. Da ich das Wheeler in nächster Zeit verkaufen möchte habe ich es heute sehr gründlich gereinigt, ich habe das halbe Bike auseinander genommen. Nun glänzt das Bike aber wie noch nie. Morgen werde ich dann noch alle Lager, die Gabel, Dämpfer, Kette usw. fetten und die Funktion der Scheibenbremsen noch genauer ansehen. Bei der letzten Ausfahrt machten sie ja Probleme, aber heute sah es nicht schlecht aus.
Ich habe auch noch mein Garmin Edge beim Superstroke montiert. Da ich auf dem Gabelschaft noch einige Spacer habe, konntze ich es nicht auf den Vorbau montieren. DA Garmin aber zwei Halter mitgeliefert hatte, war die Montage auf dem Lenker auch kein Problem. Zum testen habe ich auch meine Lampe montiert und gleich den Nachteil eines gebogenen Lenkers bemerkt. Ich musste die Lampe ganz in der Mitte beim Vorbau montieren, sonst leuchtete sie nur ins Schilf. Aber immerhin habe ich auf diesem Lenker viel mehr Platz als beim Wheeler. So sind auch Lampe, GPS und Glocke auf dem Lenker kein Problem. (Siehe letztes Bild)
Nun noch einige Fotos von der Putzaktion:



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