Videos unter Beryl

Unter Compiz sowie Beryl hatte ich auf meinem Linuxnotebook das Problem, dass Videos nicht angezeigt wurde. Das heisst das Bild blieb immer schwarz. Das sah dann so aus:
http://images.t-error.ch/news/369/video_totem.png

Eine Lösung für dieses Problem habe ich im Ubuntuusers Wiki gefunden. Diese Lösung funktioniert allerdings nur im VLC, was eigentlich auch kein grosses Problem ist, da der VLC ja nicht schlecht ist.
Um das Problem zu beheben startet man VLC und öffnet die Einstellungen (Einstellungen -> Einstellungen oder Ctrl + S). Nun muss man die Erweiterten Optionen aktivieren und kann dann auf Video -> Ausgabemodule klicken. In der dortigen Auswahlbox wählt man X11 Videoausgabe an.
http://images.t-error.ch/news/369/video_vlc_ausgabemodule.png
Das wars auch schon. Nun noch mit Sichern bestätigen und dann mal testen:
http://images.t-error.ch/news/369/video_vlc.png
Und siehe da. Es funktioniert. Und sogar im 3D Cube. Klick für grösser.

Ubuntu: Beryl Windowmanager

http://images.t-error.ch/news/364/beryl-logo.pngBei Ubuntu Feisty Fawn ist standardmässig Compiz installiert und mit einem klick sind die Funktionen aktiviert. Compiz ist ein Fenstermanager, welcher einen durch OpenGL beschleunigten X-Server verwendet. Dadurch sind schwablige Fenster beim bewegen möglich und die verschiedenen Arbeitsflächen sind in einem dreidimensionalen Würfel dargestellt. Da ich solche Dinge mag, auch wenn sie nicht wirklich zur Produktivität beitragen, habe ich das bei mir natürlich installiert. Von der Performance merkte ich keinen grossen Unterschied, einzig bei der Darstellung von Videos gab es Probleme.
Eine Alternative zu Compiz ist Beryl. Beryl habe ich bei einigen Kollegen schon im Einsatz gesehen und der Grund warum ich es nicht schon früher installiert hatte, waren die tausenden von Einstellungen die man vornehmen kann. Ich war mit Compiz soweit zufrieden und die vielen Einstellungen haben mich etwas abgeschreckt. Wegen einem Kommentar von Steff habe ich nun doch auf Beryl gewechselt. Dazu habe ich Compiz deinstalliert und die folgenden Pakete installiert:
  • beryl - Der eigentliche Windowmanager
  • beryl-manager - Das Programm um Beryl zu konfigurieren
  • emerald - Ein Fenster Decorator für Beryl
  • emerald-themes - Einige Fenster-Themes für Emerald

Damit Beryl dann aber auch automatisch startet, normalerweise startet das normale Gnome, muss man die Programme beryl und beryl-manager noch in den Autostart einfügen

Nachdem ich mich dann mal durch alle Einstellungen geklickt habe, was ein weilchen dauerte, habe ich Beryl nun Grossteils so eingestellt, dass es mir gefällt. Ich habe nun beim wechseln auf eine andere Arbeitsfläche ein transparenten Würfel, Fenster sind beim verschieben schwabbelig und durchsichtig. Eigentlich Spielereien, aber mir gefällts.
Noch einige Dinge die mich beeindrucken.
Wenn ich mit der Maus auf ein Programm in der Taskleiste fahre, wird mir ein kleiner Snapshot vom Fenster angezeigt. Und zwar in Realtime. So kann man auch Filme über den Snapshot sehen, auch wenn sehr klein. Auch beim Wechseln des Programmes mit Alt + Tab, wir das Programm in Realtime angezeigt. Der Film läuft als Preview. Und auch durch den dreidimensionalen und durchsichtigen Würfel kann man Videos schauen.

Wenn ich wüsste, wie man unter Linux ein Film vom Desktop machen könnte würde ich natürlich ein kleines Filmchen online stellen. Kennt sich da jemand aus?

Aber so zur Demo ein kurzer Film über Beryl, auch wenn er nicht von mir ist:




Beeindruckend. Nicht war? Vor allem wenn man denkt, das Microsoft so stolz auf das Aero ist. Und wenn man Aero mit Beryl oder einem anderen XGL Windowmanager vergleicht.

Ubuntu: Desktop Effekte vs. Videos

Seit kurzem verwende ich ja Ubuntu Linux auf meinem Notebook. Wie schon geschrieben hatte ich Probleme mit Filmen. Das heisst, ich konnte keine MPG, AVI usw. Filme ansehen. Am Anfang habe ich ganz kurz ein Bild gesehen und dann war fertig. Ich hörte nur noch den Ton.
Nun habe ich aber herausgefunden, warum das so ist. Der Grund dafür sind die Desktop Effekte. Das heisst das XGL. Wenn die Desktop Effekte eingeschaltet sind, kann ich keine Filme schauen, wenn die Effekte abgeschaltet sind, funktioniert es ohne Probleme.
Wenn man die Effekte einschaltet, steht auch ganz Prominent eine Warnung, dass das ganze noch nicht so ausgereift ist. Schade eigentlich, die Effekte haben mir gut gefallen und mein Notebook auch nicht übermässig belastet, aber ehrlich gesagt, möchte ich deshalb nicht auf die Filme verzichten.
http://images.t-error.ch/news/343/desktop_effekte.png

Tschüss Windows. Hallo Ubuntu

http://images.t-error.ch/news/342/ubuntulogo.pngNun habe ich es endlich geschafft. Am Mittwoch ist die bestellte 160 GB Festplatte für mein Notebook gekommen. Gestern habe ich die alten Daten nochmals gesichert und dann Ubuntu 7.04 Feisty Fawn auf der neuen Platte installiert. Die Installation ist "Bubi einfach" und im Gegensatz zu der Server Version auch etwas grafischer.
Da ich unter Windows auch schon den Firefox und Thunderbird genutzt habe, fällt mir die Umstellung hier nicht schwer. Mails musste ich keine rüber kopieren, IMAP forever.
Kleinere Probleme hatte ich mit der ganzen Multimedia Sache. MP3 kann ich inzwischen hören, auch mein IPod wird von Amarok anstandslos erkannt. Mit MPG und AVI Filmen happert es momentan aber noch. Den Ton höre ich, aber ich habe kein Bild.
Ich bin mir jetzt auch noch nicht sicher, wie ich die Problematik mit dem Windows XP lösen soll. Ich bin immer noch auf einige Programme angewiesen, die auf Windows angewiesen sind. Zum Beispiel SportTracks. Zur Auswahl stehen Dualboot oder VirtualBox. Eigentlich tendiere ich momentan mehr zu VirtualBox, ich weiss aber nicht, wie zuverlässig das läuft. Vor allem auch wenn man dann mal ein Spiel wie GTA San Andreas oder C&C Generals laufen lassen will.

Bisher bin ich mit Ubuntu aber mehr als zufrieden. Das meiste funktioniert ohne Probleme und wenn man XGL noch einschaltet, sieht es noch besser aus als Vista ;) Zum Schluss noch ein Printscreen:

Novell XGL

Ich bin früher schon mal auf XGL gestossen. Damals die offizielle Homepage von Novell. Dort gibt es vier Videos zu sehen. Und ich muss sagen, das ist faszinierend.
Möglich macht das die Hardwarebeschleunigung durch OpenGL. Dadurch sind die Dinge wie Transparenz, Schattierungen sowie Animationen möglich.

Auf YouTube bin ich nun auf einen anderen noch beeindruckenderen Video gestossen. Da kann Windows Vista ja gleich einpacken (nur mal auf den Desktop bezogen und von der Spracherkennung abgesehen).

XGL befindet sich momentan zwar noch in der Entwicklungsphase aber für Ubuntu gibt es schon eine Installationsanleitung. Ich werde mich auch mal daran versuchen.