150 Google+ Invitations

Mit der Social-Plattform Google+ möchte Google ja Facebook etwas Feuer unter dem Hintern machen. Und eigentlich sieht das bisher auch ganz interessant aus, nur sind momentan noch recht wenige User dort angemeldet, was bei so einer Plattform ja eher unpraktisch ist.
Darum hat Google den bestehenden Usern nun die Möglichkeit gegeben 150 andere Leute einzuladen und das auch ganz einfach über einen Link.
Wer sich also bei Google+ anmelden und dort seine ganze Privatsphäre online stellen möchte, möge hier klicken

Problem: Netzlaufwerke werden unter Windows 7 nicht verbunden

Im Geschäft haben wir inzwischen einige Maschinen mit Windows 7. Dabei hatte ich bei allen das Problem, dass die Netzlaufwerke nicht verbunden wurden. Dasselbe Startscript ist als Gruppenrichtlinie eingebunden und läuft unter Windows XP ohne Probleme. Wenn ich das Startscript unter Windows 7 manuell aufrufe funktioniert es auch Problemlos und die Netzlaufwerke werden verbunden. Zudem sehe ich auch, dass das Startscript beim Aufstarten durchläuft und Fehler werden keine ausgegeben. Was ist also das Problem?
Nach einigem Nachforschen habe ich herausgefunden, dass Windows 7 die Netzlaufwerke sehr wohl verbindet, scheinbar aber mit anderen Benutzerrechten und dementsprechend werden die Laufwerke einfach nicht angezeigt. Das ganze kann man folgendermassen umgehen:

Man öffnet die Registry:
Start -> Ausführen -> regedit.exe

Nun öffnet man dort den folgenden Tree:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System

Dort erstellt man einen neuen DWORD eintrag mit dem Namen EnableLinkedConnections und setzt den Wert darin auf 1.
http://images.t-error.ch/blog/1457/linked_connections.jpg


Und beim nächsten Start der Maschine werden die Netzlaufwerke brav verbunden und auch angezeigt.

iRega App füs iPhone

Für viele ist das iPhone ja mehr eine Spielerei als ein nützliches Gerät und das mag in vielen Fällen auch stimmen. Aber es gibt auch einige wirklich nützliche Programme fürs iPhone. So zum Beispiel die iRega App der Schweizerischen Rettungsflugwacht. Die App kann man gratis im Appstore vom iTunes herunterladen und installieren.
Danach muss man die persönlichen Daten wie Name, Telefonnummer und Gönnernummer (wer noch kein Gönner ist, sollte das dringend nachholen) eingeben. Wenn das GPS eingeschaltet ist, überträgt das iPhone bei einem Notrufe die persönlichen Daten und den aktuellen Standort an die Rega und der ganze Ablauf wird doch etwas beschläunigt. Voraussetzung ist natürlich, dass man Netz- und GPS-Empfang hat.

In meiner Meinung eine sinnvolle App, die jeder iPhone Nutzer, der öfters in den Bergen unetrwegs ist installiert haben sollte.
http://images.t-error.ch/blog/1455/rega_01.jpg http://images.t-error.ch/blog/1455/rega_02.jpg http://images.t-error.ch/blog/1455/rega_03.jpg

Grub 2 nach Windowsinstallation wiederherstellen

Ich nutze auf dem Computer zuhause schon seit längerem Untuntu und bin sehr zufrieden damit. Einige Dinge (GPS, Spiele) laufen unter Ubuntu aber nicht darum habe ich paralell noch ein Windows XP installiert. Mit dem Grub Bootloader ist das ja kein Problem. Neulich musste ich aber mein Windows neu installieren, was ja ansich auch kein Problem ist. Bei der Installation überschreibt Windows aber den Bootloader und so kann man Linux nicht mehr booten. Hier darum eine kleine Anleitung wie man den Grub wieder installiert, so dass man Linux und Windows booten kann. Dazu benötigt man einfach eine Ubuntu Installations CD. Ich habe das ganze mit Ubuntu 9.10 durchgespielt.

Als erstes legt man die Ubuntu CD ins Laufwerk und bootet davon im Live Modus. So hat man ein Linux zur Verfügung, ohne dass man etwas ander Festplatte verändert. Das Problem ist aber, dass die Live CD den Grub 1 verwendet, die Installation aber Grub 2, aber das ist ein lösbares Problem.
Darum schreibt man nun als erstes den (alten) Grub in den MBR (Master Boot Record) der Festplatte. Da zu muss man die UUID der Bootpartition sowie der Name der Festplatte wissen. Am besten hängt man die Boot Partition über das GUI ein und gibt danach in der Shell den Befehl mount ein. Dort sieht man, wie die Partition eingebunden ist und auch die UUID der Partition. Wir brauchen wie gesagt die UUID der Partition und der Name der Festplatte. Ist die Parition die /dev/sda6 ist die Platte die /dev/sda. Im Normalfall ist eine IDE Platte die /dev/hda und eine SATA/SCSI die /dev/sda. Den Bootloader schreiben wir nun mit dem folgenden Befehl ({UUID} durch die entsprechende UUID ersetzen.
sudo grub-install --root-directory=/media/{UUID} /dev/sda

Bevor wir den Computer nun neustarten, müssen wir noch wissen, welche Parition die Root Partition ist. Also die Partition, die schlussendlich als / genutz werden soll. Gleiches vorgehen wie vorhin. Schnell einhängen und mit mount die Partition auslesen.
Jetzt können wir den Computer neustarten und die CD aus dem Laufwerk auslesen.

Beim neustart kommt nun der Grub im Konsolen Modus. Also keine Auswahl sondern nur eine Aufforderung etwas einzugeben. Nun müssen wir das System ein erstes mal "von Hand" booten. Zum Glück gibt es eine Autovervollständigung, die das ganze etwas einfacher macht. Als erstes gibt man die folgende Zeile ein:
linux /vmlinuz-2.6.31-20-generic root=/dev/sda6 ro quiet splash

Am einfachsten ist es nur linux /vmlinuz einzutippen und sich dann mit dem Tabulator die verschiedenen Kernel anzeigen zu lassen, so erwischt man auch immer den aktuellsten. /dev/sda6/ ist hier die Root Partition, dessen Name wir vorhin ausgelesen haben. (Das Tastaturlayout ist Englisch. Die Bindestriche und Slashes nimmt man am besten vom Numlock, das Gleichzeichen ist gleich links vom Backspace)
boot linux /vmlinuz-2.6.31-20-generic root=/dev/sda6 ro quiet splash

Nun ist der Kernel geladen und wir müssen nur noch Booten. Das geht mit demselben Befehl, nur noch mit einem boot davor.
boot linux /vmlinuz-2.6.31-20-generic root=/dev/sda6 ro quiet splash

Jetzt sollte das System wieder booten wie vor der Windows installation. Damit man das aber nicht bei jedem Start machen muss, muss man nun noch die neuste Version vom Grub installieren. Das geht recht simpel mit dem folgenden Befehl:
sudo gub-install --root-directory=/ /dev/sda

Wenn man das Windows nachträglich installiert, oder bei der Neuinstallation die Windows Partition komplett gelöscht und neu erstellt hat, muss man das Configfile vom Grub anpassen, damit auch Windows wieder gebootet werden kann. Das geht mit dem folgenden Befehl schnell und vollautomatisch:
sudo grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

Beim nächsten Neustart sollte man nun wieder den Grub 2 mit der Auswahl Linux und Windows haben.

Outlook Signaturen sichern

Wer die Signaturen vom Outlook auf einen neuen Computer kopieren, oder einfach ein Backup davon erstellen will, findet sie im folgenden Ordner:
C:\Windows\Profiles\[user]\Anwendungsdaten\Microsoft\Signatures
In diesem Ordner liegt von jeder Signatur ein Plaintext, ein Richtext und ein Wordfile. Diese Files kann man auf dem neuen Computer kopieren und Outlook erkennt die Signaturen danach automatisch.

Apache und PHP Versions-Header entfernen

Apache und PHP sind unter Ubuntu standardmässig etwas gespächig einstellt und teilen dem Browser so immer die Apache und PHP Version mit. Auch die Serversignatur (bei Fehlermeldungen) zeigt die Versionsnummern an. Dies ist aufgrund der Sicherheit nicht empfehlenswert, denn was der Hacker nicht weiss, mach ihn nicht heiss. Die HTTP-Header sehen Standardmässig so aus:
HTTP/1.1 200 OK
Date: Mon, 04 May 2009 11:23:04 GMT
Server: Apache/2.2.8 (Ubuntu) PHP/5.2.4-2ubuntu5.5 with Suhosin-Patch
X-Powered-By: PHP/5.2.4-2ubuntu5.5

Content-Length: 4045
Keep-Alive: timeout=15, max=100
Connection: Keep-Alive
Content-Type: text/html


In der Datei apache2.conf kann man mit den Optionen ServerTokens und ServerSignature die HTTP-Headers und die Signatur etwas kürzen:
ServerTokens Prod
ServerSignature Off

Die HTTP-Headers vom Apache sehen dann nur noch so aus:
HTTP/1.1 200 OK
Date: Mon, 04 May 2009 11:43:17 GMT
Server: Apache
X-Powered-By: PHP/5.2.4-2ubuntu5.5

Content-Length: 4045
Keep-Alive: timeout=15, max=100
Connection: Keep-Alive
Content-Type: text/html


Nun muss nur noch das X-Powered-By von PHP weg und dann ist sind die Headers sauber. Dazu muss man in der Datei php5.ini die Option expose_php anpassen:
expose_php = Off
Und nun sind in den Headers keine Versionsnummern mehr drin.
HTTP/1.1 200 OK
Date: Mon, 04 May 2009 11:45:13 GMT
Server: Apache
Content-Length: 4045
Keep-Alive: timeout=15, max=100
Connection: Keep-Alive
Content-Type: text/html

Tourenplanung am Computer

Beim gestrigen Wetterbericht für heute, habe ich mir vorgenommen, wieder mal einen "Indoor-Tag" zu machen. "Arbeit" gab es genug, den schliesslich wollte ich mal einige Biketouren für den Sommer planen. Obwohl die Sonne teilweise noch geschienen hat, habe auf eine Biketour verzichtet; morgen ist ja auch noch ein Tag und das Wetter soll ja etwas besser sein.

So habe ich mich heute intensiv mit Google Earth, GPS-Track-Analyse.NET, GPSies.com und GPS-Tracks.com beschäftigt. Natürlich habe ich auch Karten zu Hilfe genommen und so konnte ich die Touren recht genau planen. Natürlich kann man das Gelände so nicht genau einschätzen und kann so nur schwer sagen, ob ein Weg jetzt fahrbar ist oder nicht. Aber mit Hilfe von Berichten im Internet, gehts das ganz gut.
Nun habe ich eine Dreitagestour über das Parpaner-Rothorn, Glaspass und Tomülpass zusammen und die Route für den Grischatrail habe ich auch schon fast. Die Tour mache ich beim nächsten schlechtwetter Tag fertig.
http://images.t-error.ch/blog/918/tomuelpass.jpg

Neues Notebook: Acer Travelmate 6593G

Nachdem mein Notebook ende des letzten Jahres den Geist aufgegeben hat, brachte ich es erstmal in die Reparatur. Der Kostenvoranschlag kam relativ bald, allerdings mit einer schlechten Nachricht. Die Reparatur, also Austausch von Mainboard und Batterie, hätte mich über 2400 Chf gekostet. Und das bei einem Notebook, das schon über 4 Jahre alt ist.

Für das Geld kommt man inzwischen ja ein gutes neues Notebook über und so habe ich mich für ein Acer Travelmate 6593G entschieden. Es sieht zwar nicht so schön aus, wie das Thinkpad, ist dafür aber technisch wieder auf dem neusten Stand. Inzwischen habe ich das vorinstallierte Vista mal deinstalliert und Ubuntu installiert. Schlussendlich soll es aber wieder ein Dualboot mit Ubuntu und Win XP geben.

Hier noch die technischen Daten und ein Bild.
  • Intel Core 2 Duo T9600, 2,8 GHz
  • 4 GB DDR3 RAM, 1066 MHz
  • ATI Mobility Radeon HD 3470
  • 250 GB S-ATA Festplatte
  • Gigabit-LAN, Bluetooth und 300-Mbps-WLAN
  • 15.4" WSXGA+
  • Webcam, Fingerprint Reader
  • 3 Jahre Garantie
  • Dockingstation

http://images.t-error.ch/blog/912/acer_travelmate.jpg


Eine kleine Zusammenfassung

Soderli, nach zwei Tagen Skifahren bin ich gestern Abend wieder zurück gekommen. Und in der Zwischenzeit sind doch noch einige Dinge passiert. Darum hier eine kleine Zusammenfassung.

Notebook

Die Grafikkarte von meinem Notebook hat am Sonntag den Geist aufgegeben. Der Bildschirm ist zwar nicht ganz dunkel, aber es ist nichts mehr lesbar. Dasselbe auch auf dem externen Monitor. Schade. Nun ist das Notebook auf jeden Fall in der Reperatur. Mal sehen, wie lange es dauert und was es kostet.


Skifahren

Am Montag und Dienstag war ich in Savognin beim Skifahren. Wie schon erwähnt war das Wetter am Montag nicht perfekt, am Dienstag aber einiges besser. Zudem war der Schnee perfekt und es waren sehr wenige Leute auf der Piste.



Bike

Heute Nachmittag konnte ich noch mein Bike aus dem Service abholen. Die Nabe wure repariert und auch der ganze Antrieb wurde ersetzt. Das sollte eigentlich noch das ganze Jahr halten ;)

Frohe Festtage

Und last but not least wünsche ich allen Lesern frohe und erholsame Festtage!

Netzwerkgeschwindigkeit mit NetIO messen

Wenn man in einem Netzwerk performace Probleme hat, ist es oft interessant zu wissen, ob diese Probleme an der Soft-, oder an der Hardware im Netzwerk liegt. Mit dem Opensource Programm NetIO kann man den Durchsatz von einem Netzwerk messen. NetIO ist für Linux, Windows, OS2 und Solaris verfügbar und besteht aus einer einzigen ausführbaren Datei. Die aktuelle Version ist 1.26.

Wird netio ohne Parameter ausgeführt, wir eine Hilfe mit allen möglichen Parametern angezeigt. Die Bedienung ist recht simpel.

Bevor man mit einer Messung beginnnen kann, muss man auf einem Computer den Server starten. Dies macht man mit dem Parameter -s. Optional kann man das Protokoll angeben, zur Auswahl stehen TCP, UPD und NetBIOS. Einen reinen TCP-Server startet man wie folgt. Standardmässig wird der Port 18767 verwendet.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.

Nun kann man von einem anderen Computer die Messung starten.
./netio -t serv01

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  10087 KByte/s Tx,  8841 KByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  10547 KByte/s Tx,  9822 KByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:   9514 KByte/s Tx,  10129 KByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  10444 KByte/s Tx,  10481 KByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  10922 KByte/s Tx,  10897 KByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  10218 KByte/s Tx,  10211 KByte/s Rx.
Done.

Auch auf dem Server wird der Status der Messung angezeigt.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.
TCP connection established ...
Receiving from client, packet size  1k ...
Sending to client, packet size  1k ...
Receiving from client, packet size  2k ...
Sending to client, packet size  2k ...
Receiving from client, packet size  4k ...
Sending to client, packet size  4k ...
Receiving from client, packet size  8k ...
Sending to client, packet size  8k ...
Receiving from client, packet size 16k ...
Sending to client, packet size 16k ...
Receiving from client, packet size 32k ...
Sending to client, packet size 32k ...
Done.
TCP server listening.


Zu beachten ist, dass die Resultate in KByte/s und nicht MBit/s angegeben werden. Man muss also noch mal 8 und 1024 rechnen. So kommt man auf den oben angezeigten Daten auf eine Geschwindigkeit von ungefähr 85 MBit/s.