Standardvorlage im Word 2007 anpassen

Ich hatte letzthin im Word 2007 ein komisches Problem. Und zwar war der Cursor in einem neuen Dokument immer in der Mitte. Sicher, man kann den Cursor ja recht einfach wieder an den linken Rand bringen, aber es ist nervig und sollte nicht so sein. Es scheint ein Fehler in der Standardvorlage zu sein, keine Ahnung aber wir das passieren konnte.
Die Lösung dafür ist recht simpel, den Cursor nach links verschieben und die Standardvorlage dann überschreiben. Die Standardvorlage (normal.dotm) liegt im Word 2007 im folgenden Ordner:
C:\Dokumente und Einstellungen\user\Anwendungsdaten\Microsoft\Templates

Nun ändert man das leere Dokument so ab, wie man es haben will und speichert es in den Ordner ab. Die Datei normal.dotm kann man nicht überschreiben, da sie momentan benutzt wird, also nennt man die Datei normal_neu.dotm.
Jetzt schliesst man das Word, öffnet im Explorer den Ordner, löscht die Datei normal.dotm (oder benennt sie um) und ändert den Namen der normal_neu.dotm auf normal.dotm. Beim nächsten Start vom Word 2007 hat man nun die neue Vorlage offen. Bei mir mit dem Cursor auf der linken Seite, wie es sich gehört.

Notebook zurück aus dem Service

http://images.t-error.ch/blog/648/thinkpad.jpg
Endlich konnte ich heute mein Thinkpad wieder aus der Reperatur abholen. Das simple Austauschen des CPU Lüfters hat sage und schreibe 23 Arbeitstage gedauert. Das nächste mal lasse ich mir das Ersatzteil liefern und baue es selber ein. Das geht wohl schneller und ist dann auch noch günstiger.
Immerhin verrichtet das Notebook nun wieder wie gewohnt seinen Dienst und der Lüfter funktioniert tadellos. Mal sehen, wie lange es dauert bis das nächste Teil streikt.

An welchem Port vom Switch hängt der Computer?

Ja nachdem wie sauber (oder eben unsauber) ein Patchpanel und ein Switch verkabelt ist kann es recht schwierig sein herauszufinden welcher Computer nun an welchem Port angeschlossen ist. Wenn man keine Lust hat jedem Kabel nachzugehen, muss man eine andere Lösung für das Problem suchen.
Eine Möglichkeit ist das blinken lassen des Lichts beim Switch. Jeder Switch zeigt an, ob er auf einem bestimmten Port eine Verbindung hat. Unter Linux kann man ganz einfach ein Script machen, welches das Interface immer wieder aus und wieder einschaltet. Wenn das Interface ausgeschaltet ist, hat der Switch kein Link, sonst schon. Das folgende kleine Script macht genau das. Es schaltet das Interface aus, wartet eine Sekunde, schaltet es wieder ein, wartet wieder eine Sekunde und so weiter. So kann man beim Switch sehr einfach sehen, an welchem Port der Computer angeschlossen ist.
#!/bin/bash

while true; do
    ifconfig  down
    sleep 1

    ifconfig  up
    sleep 1
done

Das Script funktioniert nur unter Linux und zudem sollte nicht noch zusätzlicher Datenverkehr über das Interface laufen, sonst macht das keinen Sinn.

Kein schöner Abend

Der heutige Abend verlief nicht ganz so toll. Als erstes musste die S Bahn auf dem Heimweg eine Komposition in Effretikon stehen lassen, das heisst gleich viele Leute, aber nur halb soviel Platz. Und dazu kamen auch noch die gut 10 Minuten Verspätung die das Manöver einbrachte.

Dann Regnete es natürlich auch noch, so dass ich auf dem Velo auch noch schön Nass wurde.

Und als ob das nicht genug wäre, stieg der Lüfter von meinem Notebook noch aus. Ausser der Fehlermeldung "Fan error" und zwei Piepstönen ist nichts mehr zu wollen. Und da mein Notebook auch nicht mehr das jüngste ist, habe ich auch keine Garantie mehr. So habe ich das Notebook mal auseinander genommen um zu sehen, ob sich da was machen lässt. Leider nicht, ich müsste einen neuen Lüfter haben. Also kann ich morgen mal nachfragen wie viel der Spass kostet. Zumindest habe ich nun mal mein Thinkpad T42p von innen gesehen.


Nun aber genug gemotzt, ich hoffe, dass der morgige Tag etwas besser wird.

docx Files zur doc konvertieren

Das neue MS Word 2007 speichert die Dateien standardmässig ja im .docx Format. Dieses Format kann mit einem Word 2003 oder XP nicht gelesen werden. Standardmässig zumindest.

Natürlich gibt es da einige Möglichkeiten, damit das trotzdem funktioniert. Die wohl beste Möglichkeit ist der Download des Microsoft Office Compatibility Packs. Einmal installiert, kann man damit docx Dateien auch in den älteren Word Versionen öffnen.

Alternativ gibt es einige Online-Konverter, welche die Arbeit auch erledigen, wenn auch nicht ganz so konfortabel, wie der MS-Patch.

AC Freezer einbau

Nach den vielen Bike bezogenen Beiträgen in der letzten Zeit nun mal etwas aus der Computerhardware Ecke.
Und zwar war der Computer von meinem Bruder der Patient. Der CPU Lüfter war sehr laut, kein Wunder, es war ein Standard Intel Lüfter verbaut und die sind ja nicht gerade dafür bekannt, dass sie besonders Leise sind. Als Ablösung gabs ein AC Freezer ich hatte bisher immer gute Erfahrungen mit diesen Lüftern gemacht. Der Freezer ist zwar recht gross, dafür aber sehr leise und effizient.
http://images.t-error.ch/news/399/vollansicht.jpg

Bevor man den neuen Kühler aber einbauen kann muss der alte raus. Also die Halterungen lösen und den Lüfter entfernen. Hier noch ein Vergleicht. Alt gegen neu.
http://images.t-error.ch/news/399/vergleich.jpg

Wenn man den Computer dann auch schon mal offen hat, kann man ihn auch einwenig reinigen. Den Staub setzt sich sehr gerne in den Gehäusen ab was zu einem Hitzestau führen könnte. Also mal wieder mit dem Staubsauger dahinter.
http://images.t-error.ch/news/399/staub.jpg

Nun sollte man den Lüfter nicht gleich auf die CPU aufsetzen, denn dort ist ja noch die alte Wärmeleitpaste drauf. Der Lüfter bringt ja selber eine Paste mit und dann wollen wir ja auch die neue Benutzen. Als muss man die Paste erstmal entfernen und das ist gar nicht so einfach. Grosse Stücke und Ränder kann man mit einem Messer entfernen. Um den Rest weg zu bringen kann man zu Brennsprit, Alkohol oder ähnlichem greifen. Einfach auf ein Tuch geben und so die Paste sorgfältig entfernen. Und schon ist die CPU sauber wie schon lange nicht mehr.
http://images.t-error.ch/news/399/cpu.jpg

Nun nur noch den Lüfter montieren. Keine grosse Sache, nur die vier Kunststoffclips in die dafür vorgesehenen Löcher drucken. Am besten über das Kreuz. Da die Wärmeleitpaste bereits unten am Lüfter angebracht ist, gibt es auch kein Geschmiere wie mit der Taube. Zum Schluss noch den Lüfter anschliessen, den ohne Strom geht nichts,
http://images.t-error.ch/news/399/eingebaut_01.jpg

http://images.t-error.ch/news/399/eingebaut_02.jpg

Computer einschalten und die Ruhe geniessen ;)

Tonerstand von HP Laserjets mit SNMP auslesen

Hier im Geschäft haben wir insgesamt vier HP Laserdrucker. Inzwischen wissen die meisten wir man die Toner selber wechselt, aber für die Bestellung bin immer noch ich zu ständig. Meistens funktioniert es auch, dass die leeren Toner an mich zurück kommen. Denn so habe ich einen Überblick wieviele Toner wir noch haben. Allerdings ist es auch schon ab und zu passiert, dass die Toner (fast) ausgegangen sind, ohne dass ich es wusste. Eine Möglichkeit um dem entgegen zu wirken, ist die Überwachung des Tonerstandes und was liegt da näher als SNMP. Also mal einen snmpwalk auf den Drucker machen. Und siehe da, irgendwo versteckt sind die Daten zu Toner, Fixier- und Transporteinheit. Diese Daten sind von einem HP Color Laserjet 4650. Wie es bei anderen Druckern aussieht weiss ich nicht, aber bei den Laserjets siehts überall ähnlich aus.
root@serv02:~# snmpwalk -c public -v 2c 192.168.1.*
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.1 = STRING: "Black Print Cartridge HP C9720A"
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.2 = STRING: "Cyan Print Cartridge HP C9721A"
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.3 = STRING: "Magenta Print Cartridge HP C9723A"
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.4 = STRING: "Yellow Print Cartridge HP C9722A"
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.5 = STRING: "Image Transfer Kit HP Q3675A"
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.6 = STRING: "Image Fuser Kit HP 110V-Q3676A, 220V-Q3677A"
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.1 = INTEGER: 9000
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.2 = INTEGER: 8000
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.3 = INTEGER: 8000
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.4 = INTEGER: 8000
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.5 = INTEGER: 120000
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.6 = INTEGER: 150000
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.1 = INTEGER: 5580
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.2 = INTEGER: 5200
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.3 = INTEGER: 6480
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.4 = INTEGER: 1520
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.5 = INTEGER: 38727
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.6 = INTEGER: 111571

Aber das bringt ja noch nicht allzu viel. Was kann man denn mit diesen Daten anfangen?
Nun mal zum schwarzen Toner. Hier haben wir die folgenden Daten.
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.1 = STRING: "Black Print Cartridge HP C9720A"
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.1 = INTEGER: 9000
SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.1 = INTEGER: 5580

Die erste Zeilt zeigt, wie unschwer zu erkennen ist, den Namen des Toners an. So kommt man auch relativ schnell drauf, was es ist. Die nächste Zeile zeigt den maximalen Wert des Toners an, welche Einheit das ist, weiss ich nicht, aber das ist hier auch nicht so wichtig. Die letzte Zeile zeigt dann noch den aktuellen Stand des Toners an. Mit diesen Daten ist es nun keine Hexerei aus zurechnen wie voll der Toner noch ist.
100 * 5580 / 9000 = 62

Die Daten noch schnell mit dem Webinterface vergleichen und siehe da: Es stimmt.

Nun kann man das ganze auch noch ein wenig Automatisieren. Ich habe dazu ein kleines Script geschrieben, welches den aktuellen Stand der Toner und Einheiten anzeigt.
#!/bin/bash

# CONFIG
ip="192.168.1.*"
community="public"

num=1;
while [ ${num} -le 6 ]
do
    name=`snmpwalk -v 2c -c ${community} ${ip} SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.6.1.${num} | cut -d "\"" -f 2`
    max=`snmpwalk -v 2c -c ${community} ${ip} SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.8.1.${num} | cut -d " " -f 4`
    current=`snmpwalk -v 2c -c ${community} ${ip} SNMPv2-SMI::mib-2.43.11.1.1.9.1.${num} | cut -d " " -f 4`

    echo "${name} $((100 * $current /$max))%"

    ((num++))
done

Dieses Script gibt nun das folgende aus:
Black Print Cartridge HP C9720A 62%
Cyan Print Cartridge HP C9721A 65%
Magenta Print Cartridge HP C9723A 81%
Yellow Print Cartridge HP C9722A 19%
Image Transfer Kit HP Q3675A 32%
Image Fuser Kit HP 110V-Q3676A, 220V-Q3677A 74%

Und wenn man das mit dem Webinterface vergleicht:
http://images.t-error.ch/news/363/toner_lj4650.jpg

Nur so als Shellscript, macht das natürlich wenig sinn, man könnte ja gleich auf das Webinterface. Wenn man die Daten aber ins RRDTool speist, oder sonst irgendwie zusammenfasst, kann man sich so einen schönen Überblick über den Tonerstand der Drucker verschaffen. Wenn ich Zeit habe, baue ich vielleicht mal so ein Tool mit PHP.

OpenWrt auf einem Linksys WAG54G

http://images.t-error.ch/news/362/linksys_wag54g.jpgIm Geschäft habe ich noch einen etwas älteren Linksys WAG54G Wireless ADSL Router ausgegraben. Da ich ihn im Geschäft nicht mehr brauchen kann, habe ich ihn mal nach Hause genommen und wollte ihn heute Abend eigentlich mit openWRT in Betrieb nehmen. Aber leider ist daraus (noch) nichts geworden. Die Informationen zum Router auf im Wiki sind eher spärlich und die Firmwares zu den anderen Linksys Routern funktionieren auch nicht.
Eine Alternative habe ich hier gefunden. Allerdings müsste man da den Sourcecode herunterladen und das ganze noch kompilieren und dazu habe ich jetzt auch keine Nerven mehr.
Fortsetzung vielleicht morgen. Wer weiss.

Tschüss Windows. Hallo Ubuntu

http://images.t-error.ch/news/342/ubuntulogo.pngNun habe ich es endlich geschafft. Am Mittwoch ist die bestellte 160 GB Festplatte für mein Notebook gekommen. Gestern habe ich die alten Daten nochmals gesichert und dann Ubuntu 7.04 Feisty Fawn auf der neuen Platte installiert. Die Installation ist "Bubi einfach" und im Gegensatz zu der Server Version auch etwas grafischer.
Da ich unter Windows auch schon den Firefox und Thunderbird genutzt habe, fällt mir die Umstellung hier nicht schwer. Mails musste ich keine rüber kopieren, IMAP forever.
Kleinere Probleme hatte ich mit der ganzen Multimedia Sache. MP3 kann ich inzwischen hören, auch mein IPod wird von Amarok anstandslos erkannt. Mit MPG und AVI Filmen happert es momentan aber noch. Den Ton höre ich, aber ich habe kein Bild.
Ich bin mir jetzt auch noch nicht sicher, wie ich die Problematik mit dem Windows XP lösen soll. Ich bin immer noch auf einige Programme angewiesen, die auf Windows angewiesen sind. Zum Beispiel SportTracks. Zur Auswahl stehen Dualboot oder VirtualBox. Eigentlich tendiere ich momentan mehr zu VirtualBox, ich weiss aber nicht, wie zuverlässig das läuft. Vor allem auch wenn man dann mal ein Spiel wie GTA San Andreas oder C&C Generals laufen lassen will.

Bisher bin ich mit Ubuntu aber mehr als zufrieden. Das meiste funktioniert ohne Probleme und wenn man XGL noch einschaltet, sieht es noch besser aus als Vista ;) Zum Schluss noch ein Printscreen:

Paperjam in Tray 4

Schon während meiner Lehre habe ich eine gewisse Abneigung gegen Laserdrucker gehabt. Damals hatten wir noch so kleine HP Laserjets, die immer mal wieder einen Papierstau hatten. Manchmal konnte man das Papier einfach herausziehen. Manchmal musste man auch den halben Drucker auseinander nehmen. Für einen Informatiker natürlich kein Problem. Nur beim zusammensetzten kamen dann kleine Problem auf. Wo war diese Schraube schon wieder? Und wenn alles zusammengesetzt war, fand man noch eine Feder und fragte sich, ob der Drucker wohl auch ohne läuft.
Nun ja, in letzter Zweit bin ich vor solchen Problemen verschont geblieben. Heute hatte unser HP Laserjet 8150 ein Problem. Paperjam in Tray 4. Also Tray 4 auf Papier raus und funktioniert wieder. Denkste! Ich musste den halben Drucker auseinander nehmen und habe schlussendlich 10 Blätter aus dem Drucker entfernt. Manche schon sehr zerknittert.