Alte Dateien mit delage32 löschen

Wir haben bei uns im Geschäft auf dem Server einen Share, welcher als temporäre Dateiablage gedacht ist. Anstatt sich intern grosse Files zuzusenden, kann man die Datei dort ablegen und die andere Person kann sie dort holen. Wie das halt so ist sind die Dateien dort dann aber nicht temporär sonder bleiben einfach dort liegen, weil sie niemand löscht.
Ich habe nun ein kleines Script gemacht, welches Dateien, die älter als 7 Tage sind automatisch löscht. Das Script wird jeden Abend als automatischen Task gestartet. Das Script basiert auf dem Tool delage32 von Horst Schäffer. Damit kann man recht simpel alte Daten löschen.
Meine datei sieht nun so aus:
@echo off
delage32 "D:\GROUP\TEMP\*" 7 /created /includeH /includeRO /recurse /rd

Das funktioniert ganz gut, hat aber leider ein Problem. Wenn eine Datei auf den Share verschoben wird, bleiben die Timestamps vom created und modified gleich wie zuvor. Wenn ich also eine Datei, die ich vor 2 Wochen erstellt habe auf den Share verschiebe, wird sie gleich beim nächsten Start des Scripts gelöscht und nicht nach sieben Tagen, wie es sein sollte. Dagagen kann man aber leider nichts machen und wenn man eine Datei kopiert funktioniert es wieder.

EPS-Dateien mit Gimp öffnen

Mit Gimp kann man ja eigentlich Dateien in fast jeden Grafikformat öffnen und bearbeiten. Als ich letzthin eine EPS-Datei öffnen wollte kam allerdings die folgende Fehlermeldung.
http://images.t-error.ch/blog/1024/gimp_eps.jpg


So muss man also zuerst Ghostscript herunterladen und installieren. Und danach eine Umgebungsvariable erstellen. Dazu klickt man mit der linken Maustaste auf den Arbeitsplatz und wählt dann Eigenschaften. Dort wählt man das Register Erweitert an und öffnet mit einem klickt Umgebungsvariabeln das neue Fenster. Bei den System Variablen klickt man auf Neu, gibt beim Namen GS_PROG und beim Wert C:\Program Files\gs\gs8.54\bin\gswin32c.exe ein. Nun kann man EPS-Dateien im Gimp öffnen.

Outlook: Problem mit Memoformat-Druck

Heute hatte ich wieder mal ein spezielles Problem im Geschäft. Bei einem Mitarbeiter wurden einige Mails falsch ausgedruckt, das heisst, anstelle von einer Seite wurden ca 21 ausgedruckt, mit einigen Buchstaben ganz auf der linken Seite. Das sah dann so aus: PDF (28 Kb)
Ich konnte das Problem etwas eingrenzen, denn es trat nur beim Plaintext-Mails auf. HTML-Mails konnten problemlos gedruckt werden. Den Druckertreiber konnte ich auch ausschliessen, da das Problem bei allen Druckern auftrat. Da Outlook bei HTML-Mails das Druckerfenster vom Internet-Explorer, bei Plaintext-Mails aber das eingene Anzeigt, musste der Fehler ja irgendwo im Outlook sein.

Druckfenster bei HTML-Mails
http://images.t-error.ch/blog/1017/printer_html.jpg


So habe ich die Einstellungen im Outlook durchsucht und wurde dort auch fündig. Das Problem war eine Einstellung im Memoformat.

Druckfenster bei Plaintext-Mails
http://images.t-error.ch/blog/1017/printer_plain.jpg


So habe ich in diesem Fenster "Formate definieren" ausgewählt dort das Memoformat bearbeitet und das Papierformat auf A4 eingestellt. Vorher war ein Benutzerdefiniertes Format mit einer breite von einigen Milimetern definiert. Kein Wunder, dass es da soviele Seiten gibt.
http://images.t-error.ch/blog/1017/memoformat.jpg

Webcam als Überwachungskamera mit Motion

Da mein neues Notebook nun eine integrierte Webcam hat, ich die ab nicht wirklich zum Chatten usw. brauche habe ich mich mich im Internet mal nach alternativen Nutzungsmöglichkeiten ungesehen.
Eine Möglichkeit ist das verwenden der Webcam als Überwachungskamera/Bewegungsmelder. Das Programm Motion kann so konfiguriert werden, dass es sobald sich etwas bewegt einen Film und/oder Bilder macht und diese auf der Festplatte ablegt. Mit einer integrierten Webcam macht das leider wenig Sinn, aber mit einer externen kann man sicher noch "interessante" Dinge anstellen.
Motion ist beim Ubuntu 8.10 schon im Repository dabei und kann so über apt installiert werden.
sudo apt-get install motion

Standardmässig nutzt Motion die Konfigurationsdate motion.conf im Ordner /etc/motion. Diese Datei ist für den Anfang schon recht gut und muss nicht mal gross abgeändert werden. Ich wollte zum Testen, dass Motion bei Bewegungen Fotos macht und diese auf der Festplatte ablegt, einen Film benötige ich nicht.

Darum habe ich in der motion.conf die folgenden Parameter angepasst:

Die Breite und Höhe der Webcam angeben:
width 480
height 320

Damit kein Foto geschossen wird, wenn das Licht ein- oder ausgeschaltet wird.
lightswitch 50

Videoaufnahme deaktivieren
ffmpeg_cap_new off

Den Pfad anpassen
target_dir /home/david/Motion


Gestartet wird nun mit dem Befehl motion in der Shell. Sobald das Programm läuft und man sich vor der Kamera bewegt, werden schon Bilder gespeichert:
[1] File of type 1 saved to: /home/david/Motion/01-20090119210732-00.jpg


Eine weitere praktische Sache ist, dass Motion standardmässig einen HTTP Server auf dem Port 8081 startet, auf dem man die Wercam beobachten kann. Aus Sicherheitsgründen kann man standardmässig aber nur vom Localhost darauf zugreifen.

Präsentationen nacheinander starten

Ich musste soeben eine Präsentation für heute Abend vorbereiten, eigentlich nichts aussgewöhnliches, nur ein kleines Problem: Am Anfang soll eine kleine Psäentation ablaufen und darauf sollen einige Bilder in einer Endlosschlaufe geziegt werden. Und das ganze, ohne die Präsentation abzubrechen, oder in ein anderes Programm zu wechseln. Man kann Powerpoint zwar so einstellen, dass die Präsentation am Schluss wieder von vorne beginnt, aber dann beginnt sie nicht bei den Bilder.

Die Lösung des Problems war der Powerpoint Viewer, welcher gratis heruntergeladen werden kann.
Ich habe dazu zwei Präsentationen erstellt, zuerst eine mit der Präsentation, die am Anfang laufen soll und eine zweite mit den Bildern als Endlosschlaufe.
Darauf habe ich im Notepad eine Datei erstellt und dort in der ersten Zeile den kompletten Pfad zur ersten Präsentation und in der zweiten Zeile den Pfad zur zweiten Präsentation angegeben. Das sieht dann zum Bsp. so aus:
C:\Users\user\Documents\praesentation_1.pptx
C:\Users\user\Documents\praesentation_2.pptx


Nun kann man den Powerpoint Viewer über die Konsole mit dem Parameter /L aufrufen und dort die Textdatei mit den Pfaden angeben:
"C:\Program Files\Microsoft Office\Office12\pptview.exe" /L liste.txt


Sobald die erste Präsentation fertig ist, wird automatisch die zweite mit den Bildern geladen und abgespielt. Mit Esc kann die letzte Präsentation beendet werden.

Prozess in der CMD beenden

Mit den Bordmitteln von Windows XP und Vista ist es sehr einfach einen Prozess über die CMD oder aus einer Batch datei zu beenden. Dazu kann man den Befehl taskkill benutzen. Mit taskkill /? erhält man eine Übersicht der Parameter und pratischerweise muss man dazu nicht mal die ID des Prozesses wissen. Ein kleines Beispiel:
taskkill /F /IM notepad.exe

Outlook: Fehler beim Anhängen eines Attachments

Letzhin hatten wir im Geschäft wieder ein komisches Problem im Outlook. Bei einer Mitarbeiterin wurde beim Anhängen einer Datei ans Mail im Outlook die folgende Fehlermeldung angezeigt.
Die Datei "..." kann nicht erstellt werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, in dem Sie die Datei erstellen möchten, und klicken Sie dann auf "Eigenschaften", um Ihre Berechtigungen für den Ordner zu überprüfen.


Lustigerweise kam diese Fehlermeldung nur bei einer Datei, bei anderen Funktionierte es ohne Probleme. Wenn die Datei umbenannt wurde klappt es auch wieder. Das Problem scheint die Berechtigung im temporären Zielordner zu sein, aber wer weiss schon welcher das ist.

Die Lösung zum Problem ist in der Windows Registry zu finden. Dort muss man unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Outlook\Security den Schlüssel OutlookSecureTempFolder löschen und schon funktioniert es wieder. Wichtig ist, dass man die Registry als normaler Benutzer startet.

Google Chrome

http://images.t-error.ch/blog/794/chrome.jpg

Googles neuster Wurf macht einen guten ersten Eindruck. Er läuft schnell und bisher ohne grosse Macken. Der RAM-Verbrach liegt schon etwas unter dem vom Firefox, wobei natürlich noch keine Plugins installiert sind.
Aus den Socken hat es ich bisher noch nicht gehauen, aber bisher sieht es sehr interessant aus, mal sehen, wie es weiter geht und wann die Linux Variante des Browsers folgt.

Netzwerkgeschwindigkeit mit NetIO messen

Wenn man in einem Netzwerk performace Probleme hat, ist es oft interessant zu wissen, ob diese Probleme an der Soft-, oder an der Hardware im Netzwerk liegt. Mit dem Opensource Programm NetIO kann man den Durchsatz von einem Netzwerk messen. NetIO ist für Linux, Windows, OS2 und Solaris verfügbar und besteht aus einer einzigen ausführbaren Datei. Die aktuelle Version ist 1.26.

Wird netio ohne Parameter ausgeführt, wir eine Hilfe mit allen möglichen Parametern angezeigt. Die Bedienung ist recht simpel.

Bevor man mit einer Messung beginnnen kann, muss man auf einem Computer den Server starten. Dies macht man mit dem Parameter -s. Optional kann man das Protokoll angeben, zur Auswahl stehen TCP, UPD und NetBIOS. Einen reinen TCP-Server startet man wie folgt. Standardmässig wird der Port 18767 verwendet.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.

Nun kann man von einem anderen Computer die Messung starten.
./netio -t serv01

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP connection established.
Packet size  1k bytes:  10087 KByte/s Tx,  8841 KByte/s Rx.
Packet size  2k bytes:  10547 KByte/s Tx,  9822 KByte/s Rx.
Packet size  4k bytes:   9514 KByte/s Tx,  10129 KByte/s Rx.
Packet size  8k bytes:  10444 KByte/s Tx,  10481 KByte/s Rx.
Packet size 16k bytes:  10922 KByte/s Tx,  10897 KByte/s Rx.
Packet size 32k bytes:  10218 KByte/s Tx,  10211 KByte/s Rx.
Done.

Auch auf dem Server wird der Status der Messung angezeigt.
netio -s -t

NETIO - Network Throughput Benchmark, Version 1.26
(C) 1997-2005 Kai Uwe Rommel

TCP server listening.
TCP connection established ...
Receiving from client, packet size  1k ...
Sending to client, packet size  1k ...
Receiving from client, packet size  2k ...
Sending to client, packet size  2k ...
Receiving from client, packet size  4k ...
Sending to client, packet size  4k ...
Receiving from client, packet size  8k ...
Sending to client, packet size  8k ...
Receiving from client, packet size 16k ...
Sending to client, packet size 16k ...
Receiving from client, packet size 32k ...
Sending to client, packet size 32k ...
Done.
TCP server listening.


Zu beachten ist, dass die Resultate in KByte/s und nicht MBit/s angegeben werden. Man muss also noch mal 8 und 1024 rechnen. So kommt man auf den oben angezeigten Daten auf eine Geschwindigkeit von ungefähr 85 MBit/s.

Firefox 3 Download Day

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Seit heute kann man den neuen Mozilla Firefox 3. Mozilla möchte dabei einen neuen Rekord aufstellen. Also mitmachen und die neue Version herunterladen.