Linux Eyecandy

Während sich die Mac-Jünger über das neue OS X hermachen, erfreue ich mich immer mehr dem kostenlosen Linux. Nun habe ich zwei Programme installiert, die ich hier kurz erwähnen werde. Vielleicht werde ich noch mehr darüber schreiben, aber dazu möchte ich die Programme erst etwas testen.

Zum einen habe ich Avant Window Navigator (AWN) installiert. AWN ist ein Dock ähnliches Panel, mit welchem man Applikationen starten und die offenen Fenster verwalten kann. Sieht hübsch aus und ist nach einiger Eingewöhnung auch sehr praktisch. AWN ist eigentlich dazu gedacht, dass die anderen Panels nicht mehr gebracht werden, in der Praxis klappt das aber nicht. Ich möchte den Arbeitsflächenumschalter und die Menus im oberen Panel nicht mehr missen.
Und so sieht das aus:
http://images.t-error.ch/blog/527/awn.jpg


Das andere Programm, das ich installiert habe heisst Screenlets und ist eine alternative zu gDesklets. Damit lassen sich sogenannte Screenlets (Widgets/Gadgets) auf den Bildschirm installieren. Einige Screenlets werden schon mitgeliefert, andere kann man von Gnome-Look herunterladen. Ich habe mir eine Sidebar eingerichtet, mit einer Auflösung von 1600x1200 ist da ja auch genügend Platz vorhanden.
http://images.t-error.ch/blog/527/screenlets.jpg


Zusammen mit Compiz Fusion kann sich das schon sehen lassen. Nun möchte ich aber noch einige Screenshots zeigen.

Mein Desktop mit geöffnetem Firefox. Linux die Sidebar von Screenlets und unten der AWN,
http://images.t-error.ch/blog/527/desktop.jpg


Die Expose-Funktion von Compiz.
http://images.t-error.ch/blog/527/expose.jpg


Windowswitcher im Coverflowmodus.
http://images.t-error.ch/blog/527/coverflow.jpg


Die Scale-Funktion von Compiz, äusserst praktisch, wenn mehrere Fenster offen sind.
http://images.t-error.ch/blog/527/scale.jpg

Mailaccounts in Thunderbird neu ordnen

Manche haben sich wahrscheinlich schon daran gestört, dass man die Mailkonten im Thunderbird nicht sortieren kann. Der neuste Account ist einfach zu unterst, fertig. Es gibt im Thunderbird keine Möglichkeit um die Konten anders zu ordnen.

Mit einem Workaround ist dies allerdings möglich. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Bei einer editiert man die prefs.js Datei und bei der anderen Installiert man das about:config Addon und ändert die Sortierung so. Schlussendlich kommt beides auf dasselbe raus.

Nun aber zur ersten Version. Das editieren der prefs.js Datei. Als erste muss man Thunderbird schliessen, da Thunderbird sonst die Änderungen in der Datei einfach überschreibt. Nun öffnet man die prefs.js Datei. Unter Linux ist die im Ordner ~/.thunderbird/konto/prefs.js wobei konto für eine willkürliche Buchstabenfolge steht, welche vom Thunderbird erstellt wird. In meinem Fall sieht es so aus: ~/.thunderbird/yyn5blov.default/prefs.js.
In der Datei wird man als erstes darauf hingewiesen, dass man diese Datei nicht editieren soll. Wir ignorieren das einfach.
/* Do not edit this file.
 *
 * If you make changes to this file while the application is running,
 * the changes will be overwritten when the application exits.
 *
 * To make a manual change to preferences, you can visit the URL about:config
 * For more information, see http://www.mozilla.org/unix/customizing.html#prefs
 */


Die Sortierung der Konten wird mit zwei Zeilen gesteuert. In meiner Datei sind es die Zeilen 39 + 40.
user_pref("mail.accountmanager.accounts", "account2,account3,account4,account5,account1");
user_pref("mail.accountmanager.defaultaccount", "account2");
Die obere Zeile (39) definiert die Sortierung der Konten (accounts) und die zweite definiert den Standardaccount. Dieser wird immer zuoberst angezeigt und überschreibt die Einstellungen der oberen Zeile. Es macht also Sinn den Standardaccount auf der ersten Zeile als erstes zu schreiben.

Für welches Konto der Account1 oder 2,3,4... steht findet man heraus, wenn man in der Datei etwas weiter nach unten scrollt. Dort werden alle Accounts genau definiert. Inklusive dem Namen.
user_pref("mail.server.server1.name", "Lokale Ordner");


Nachdem man die Datei wieder gespeichert hat, kann man Thunderbird wieder starten und die Accounts sind wie angegeben sortiert.

Wie gesagt gibt es auch eine andere Möglichkeit. Dazu installiert man das about:config Addon für Thunderbird und startet es über Extras -> about:config. Wenn man nun im Filter mail.accountmanager. eingibt werden einem die relevanten Einträge gleich angezeigt. Man kann nun die Reihenfolge der Accounts ändern und zum Schluss noch Thunderbird neustarten. Auch so hat man die Sortierung geändert.

ZKB Onlinebank Java unter Linux

Als Kunde der ZKB und Informatiker bin ich ein Nutzer der Java Onlinebank. Damit kann ich meine Bankgeschäfte schön Online abwickeln, ohne einen Browser benutzen zu müssen. Vor allem aus Sicherheitsgründen ist das ein meinen Augen ein grosser Vorteil.

Vor einiger Zeit bin ich ja von Windows auf Linux umgestiegen, habe die Onlinebank aber weiter unter Windows genutzt. Allerdings halt im virtuellen Windows unter VirtualBox. Da Java ja eigentlich bedeutet, dass die Software auf allen Betriebssystemen laufen kann, wollte ich die Onlinebank mal unter Linux installieren. Es gibt sogar eine Linux Version zum Download. Mit 25.7 MB zwar mehr als viermal grösser als die Mac Version, aber was solls.

Also habe ich mir die Datei heruntergeladen. setup_bin_htm.File.bin ist zwar ein spezieller Dateiname, aber das muss ja nichts bedeutet. Wie es in der Installationsanleitung steht habe ich die Rechte der Datei geändert und wollte die Installation danach auch starten.
david@pluto:~/downloads$ chmod 755 setup_bin_htm.File.bin
david@pluto:~/downloads$ ./setup_bin_htm.File.bin

Doch was müssen meine Augen da sehen? Eine Fehlermeldung reiht sich an die andere:
./setup_bin_htm.File.bin: line 1: !DOCTYPE: No such file or directory
./setup_bin_htm.File.bin: line 2: syntax error near unexpected token `('
'/setup_bin_htm.File.bin: line 2: `<!-- saved from url=(0041)http://www.zkb.ch/onba/download/setup.bin -->

Dass keine Datei mit dem Nahmen !DOCTYPE existiert ist mir auch klar, der Installationsdatei scheinbar aber nicht. Ein Blick in die .bin Datei zeigt das Problem auch recht schnell auf:
david@pluto:~/downloads$ less setup_bin_htm.File.bin
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
<!-- saved from url=(0041)http://www.zkb.ch/onba/download/setup.bin -->
<HTML><HEAD>
<META http-equiv=Content-Type content="text/html; charset=windows-1252">
<META content="MSHTML 6.00.2900.2976" name=GENERATOR></HEAD>
<BODY><PRE>#!/bin/sh

Die Damen und Herren bei der ZKB haben die .bin Datei wohl in irgendein HTML Template gepackt und dass man die Datei dann nicht ausführen kann ist dann auch nicht weiter verwunderlich. Wenn ich die Datei zum Bsp. mit dem VI bearbeite, also den HTML Code lösche wird die Datei völlig unbrauchbar, die ZKB muss also ran.

Der ZKB habe ich über das Kontaktformular eine genaue Fehlerbeschreibung geschickt, bisher allerdings noch keine Antwort erhalten. Nicht mal eine Eingangsbestätigung oder etwas in der Art. Schade eigentlich. Nicht, dass ich auf die Linuxversion angewiesen wäre, aber wenn sie sich schon die Mühe machen und eine Linux Version Programmieren, dann dürfte sie doch auch funktionieren.

KML Datei in GoogleMaps darstellen

Soeben bei this gesehen. Bisher hatte ich all meine Biketouren als KML Datei auf dem Server abgelegt. Um diese anzusehen braucht man allerdings Google Earth.

Nicht ganz, denn auch über Google Maps kann man die KML Dateien ansehen. Im zusammenhang mit meinen von GPSVisualizer erstellten Touren funktioniert das mehr schlecht als recht. aber wenn man die Tour direkt aus dem SportTracks als KML exportiert, funktioniert das wunderbar. Und da man Google Maps neuerdings auch auf der eigenen Seite anzeigen lassen kann, ist das kein Problem.



Das erstellen einer solchen Karte ist sehr einfach. Zuerst muss man eine KML Datei erstellen, wie gesagt kann man die einfach aus SportTracks exportieren. Die Datei muss man nun ins Internet laden. Als nächstes ruft man Google Maps auf und gibt in der Adresse einfach die Adresse der KML Datei an. Und schon wird die Tour in GoogleMaps angezeigt. Mit einem Klick auf "URL zu dieser Seite" erhält man noch den HTML Code um die Karte auf der eigenen Homepage einzubinden. Da muss ich wohl noch eine Ergänzung in meiner Tourenverwaltung vornehmen.

Thunderbird: Adressbuch synchronisieren

Wer Mozilla Thunderbird auf mehreren Computer benutzt, wird das Problem wohl kennen. Man hat das Adressbuch auf dem einen Computer und auf dem anderen irgendeine andere Version davon. Oft mit falschen oder unvollständigen Kontakten. Dank IMAP hat man das Problem wenigstens mit den Mails nicht. Aber welche Lösung gibt es für das Adressenproblem? LDAP kommt wohl selten in Frage. Hier hilft das Plugin Adressbooks Synchronizer. Dieses Plugin synchronisiert die Adressbücher auf mehreren PCs. Genau gesagt, speichert es die Adressbücher irgendwo ab (IMAP, WebDev, FTP...) und wenn Thunderbird geöffnet wird, werden die Adressbücher heruntergeladen. Wenn man Thunderbird schliesst wird das aktuelle Adressbuch gespeichert. Wie schon gesagt, kann man die Adressbücher auf eine FTP, oder WebDAV Server speichern, auch eine lokale Adresse (Netzwerk Share) ist möglich. Ich bevorzuge allerdings die IMAP Lösung. Man erstellt einen neuen Ordner das Plugin legt die Adressbücher darin ab. So ist man nur von einem Server abhängig.
Ich setze das Plugin nun schon seit geraumer Zeit ein und bin damit sehr zufrieden. Wenn man von den Fenstern beim öffnen und schliessen von Thunderbird absieht, bemerkt man nicht, dass da ein Plugin am Werk ist. Man hat aber immer die aktuellste Version der Adressbücher zur Verfügung. Sehr empfehlenswert, wenn man Thunderbird an mehreren Computern nutzen will.
Und so sieht die Konfiguration aus:
http://images.t-error.ch/news/431/einstellungen.png
PS: Das Plugin funktioniert natürlich auch unter Linux.

Bilder mit ImageMagick unter Linux verkleinern

Letzthin habe ich einen Beitrag über ein PHP Script geschrieben, welches automatisch Bilder verkleinert. Dank eine Hinweis von Boje bin ich dann zu diesem Artikel über Script-Fu gekommen. Eigentlich geht es dort darum, wie man Bilder automatisch im Gimp verkleinert, allerdings hat es oben ein kurzes Shellscript, welches zeigt wie man ein Bild mit dem Befehl convert verkleinert. Und das ist einiges simpler als meine PHP-Lösung. Das Script erfüllt allerdings nicht ganz meine Anforderdungen, also habe ich es noch etwas angepasst. convert ist ein Bestandteil von ImageMagick also muss man das zuerst installieren, falls das nicht nicht geschehen ist.
sudo apt-get install imagemagick

Das Script ist dann relativ schnell gemacht und es ist doch einiges simpler und kürzer als die PHP Version. Und sie funktioniert genauso gut.
#!/bin/bash

# Alle .jpg Dateien auslesen
for file in *.jpg
do
    # Thumbnail erstellen
    convert ${file} -resize x150 `basename $file .jpg`_thumb.jpg

    # Die grosse Datei verkleinern
    convert ${file} -resize x600 ${file}
done

Userdirs mit Apache unter Ubuntu

Unter Linux ist es mit dem Apache Webserver möglich jedem Benutzer auf dem Server/Computer einen Platz zu bieten, welche aus dem Internet erreichbar ist. Sofern man aus dem Internet auf den Server zugreifen kann. Der Ordner /home/david/public_html/ wäre dann über die Url http://server/~david/ erreichbar. Natürlich kann man mit einem DNS Server und den richtigen Einstellungen beim Webserver diesen Ordner auch direkt unter einer Domain erreichbar machen.
Dafür, dass man den Ordner public_html über den Webserver erreichen kann, sorgt der Mod Userdir. Standardmässig ist dieser Unter Ubuntu Feisty Fawn zwar dabei aber nicht eingerichtet. Ich finde diese Modul sehr praktisch, also habe ich es noch "installiert".
Dazu öffnet man am besten ein Terminal und wechselt mit dem Befehl su den Benutzer. Nach der Eingabe des Passwortes ist man Root. Die Konfigurationsdateien des Apache Webservers sind im Ordner /etc/apache2 abgelegt. Dort gibt es auch zwei Ordner. Zum einen den Ordner mods-available und den Ordner mods-enabled. Im ersten befinden sich die Module, die verfügbar sind und im zweiten sind die Module, die am laufen sind. Damit die Module nicht doppelt gespeichert werden sind im zweiten Ordern nur symbolische Links zu den Modulen im Ordner mods-available. Im Ordner mit den verfügbaren Modulen finden wir nun auch das Modul Userdir.
root@pluto:/etc/apache2# ls -la mods-available/userdir*
-rw-r--r-- 1 root root 293 2007-01-15 19:10 mods-available/userdir.conf
-rw-r--r-- 1 root root  66 2007-01-15 19:10 mods-available/userdir.load
Zum einen haben wir hier die Konfigurationsdatei userdir.conf und die Moduldatei userdir.load. Jetzt müssen wir je eine symbolische Verknüpfung zu jeder Datei machen. Dazu wechseln wir am besten in den Ordner mods-enabled und erstellen die Verknüpfungen mit dem Befehl ln
root@pluto:/etc/apache2# cd mods-enabled/
root@pluto:/etc/apache2/mods-enabled# ln -s ../mods-available/userdir.conf 
root@pluto:/etc/apache2/mods-enabled# ln -s ../mods-available/userdir.load

Bevor das Modul nun auch geladen wird, muss man den Webserver noch neustarten
/etc/init.d/apache2 restart

Nun sind die Dateien im Ordner /home/david/public_html/ auch über http://localhost/~david/ erreichbar. Sofern man es natürlich vom Webserver aus probiert.

Google Calendar mit Lightning synchronisieren

Der Kalender von Google ist schon sehr praktisch, muss ich zugeben. Man kann von jedem Computer mit einem Internetanschluss auf ihn zugreifen und auch die Umsetzung gefällt mir. Es ist sehr intuitiv zu bedienen. Allerdings habe ich eine Desktop Software noch etwas lieber als ein Kalender im Browser, ich bevorzuge das Lightning Plugin für den Firefox. Nun gibt es eine Möglichkeit einen oder mehrere Google Kalender in den Lightning zu integrieren. Für das Outlook soll es sowas auch schon geben aber bei einigen scheint es zu funktionieren, bei anderen allerdings nicht. Das Plugin für Lightning funktioniert bei mir ohne Probleme und das auch beidseitig und unter Linux.
Alles was man dazu benötigt ist das Addon Provider for Google Calendar. Entweder im Sunbird oder im Thunderbird installiert. Um nun den Google Kalender im Lightning anzuzeigen, muss man einen neuen Kalender erstellen. Beim Ort des Kalenders gibt man logischerweise Netzwerk an.
http://images.t-error.ch/news/379/lightning_new.png

Wenn das Addon installiert ist, hat man hier die Möglichkeit Google Calendar als Format zu wählen.
http://images.t-error.ch/news/379/lightning_network.png

Nun wird man aufgefordert eine Adresse einzugeben. Diese findet man im Google Kalender unter Kalender verwalten. Jetzt kann man auswählen, welchen Kalender man im Lightning haben will, es muss nicht zwingend der Private sein. Durch einen Klick auf den Namen des Kalenders öffnet sich eine neue Seite. Wir brauchen nun das XML Format also klicken wir auf das XML Zeichen hinter Kalenderadresse und kopieren die nun angezeigte Adresse in das Eingabefeld vom Lightning (siehe oben).
http://images.t-error.ch/news/379/google_xml.png

Nun wird man noch aufgefordert den Benutzernamen und das Passwort einzugeben. Der Benutzernamen ist derselbe wie bei GMail, also die GMail Adresse ohne Hostname.
Schlussendlich kann man dem Kalender noch einen hübschen Namen geben und eine Farbe auswählen.
http://images.t-error.ch/news/379/lightning_name.png

Nun sollte der Kalender auch im Lightning angezeigt werden. Änderungen im Lightning werden im Google Kalender sofort angezeigt, umgekehrt bedarf es einer Aktualisierung.

HDR unter Linux: Installation von qtpfsgui

HDR Fotos sind in letzter Zeit ja vermehrt im kommen. Ich wollte da auch mal einen Test starten. Allerdings benötigt man dazu auch eine Software, die aus den verschiedenen Bildern ein Bild erstellt. Unter Windows ist das keine grosse Sache. Da gibts Adobe Photoshop, Photomatix und noch viele andere. Aber wie siehts da unter Linux aus. Für Gimp gibt es keine Extension um HDRs zu erstellen.
Eine Möglichkeit ist das Programm qtpfsgui. Für diejenigen die sich, wie ich, fragen wie man auf so einen komischen Namen kommt:
1. Qt: the program uses Qt4 (www.trolltech.com) to show its graphical widgets.
2. pfs: the main backend library and original sourcecode base.
3. gui: this stands simply for graphical user interface.

Wie nun erwähnt ist qtpfsgui nur ein Gui für die Bibliothek PFS.

Installation

qtpfsgui ist Standardmässig nicht über apt-get, bzw Synaptic erhältlich. Man muss noch die Url zu den Sourcen hinzufügen. Wie man das macht steht hier auf Französisch oder in diesem Beitrag auf Deutsch.
Als erstes muss man die folgenden Zeilen in die Datei /etc/apt/sources.list einfügen:
deb http://ubuntu.davromaniak.eu feisty-depomaniak all
deb-src http://ubuntu.davromaniak.eu feisty-depomaniak all

Nun noch den Key für diese Source hinzufügen:
wget http://ubuntu.davromaniak.eu/1D59E694.gpg -O- | apt-key add -

Bevor man nun qtpfsgui installieren kannmuss man noch die Sourcen neu laden, das macht man mit dem folgenden Befehl:
apt-get update

Jetzt ist qtpfsgui in Synaptic verfügbar. Natürlich kann man das Programm auch mit apt-get installieren:
apt-get install qtpfsgui

qtpfsgui ist jetzt installiert und im Menu unter Grafik verfügbar.
http://images.t-error.ch/news/373/qtpfsgui.jpg
Über die Bedienung und Funktion kann ich noch nicht allzuviel sagen, da ich noch keine gescheiten Bilder für ein HDR habe. Aber da komme ich sicher noch dazu.




c't Offline Update

Heise c't bietet auf der Homepage eine interessante Software an. Das c't Offline Update. Mit diesem kleinen Tool ist es möglich die Windows Updates für eine Version und Sprache herunter zu laden und auf CD zu brennen. Ideal, wenn man einen Computer ohne Internet Updaten muss, oder mehrere Computer, aber keinen WSUS hat.
Wenn man die Software startet, kann man zuerst auswählen für welche Windows Version und welche Sprache man die Updates herunterladen will. Windows Vista steht (noch?) nicht zur Verfügung.
http://images.t-error.ch/news/358/offlineupdate_generator.jpg

Nach dem Klick auf Start, lädt das Tool die benötigten Updates herunter und erstellt das ISO Dateien. Diese werden im Ordner iso/ abgelegt.
http://images.t-error.ch/news/358/offlineupdate_wget.jpg

Die erstellten ISO Dateien kann man nun auf eine CD brennen. Beim einlegen der CD öffnet sich dann ein klienes Fensterm welches fragt, welche Aktionen man durchführen will. Ich habe bisher noch keinen Versuch gewagt, aber ich denke nicht, dass es da Probleme geben wird.
http://images.t-error.ch/news/358/offlineupdate_installer.jpg

In meiner Meinung ein tolles Tool, vor allem wenn man öfters Windowscomputer aufsetzten muss. So kann man die Updatezeit doch drastisch senken. Die nervigen Updates bleiben leider.