VirtualBox: Virtuelles Windows unter Linux

Da ich jetzt ja auf Ubuntu umgestellt habe, aber doch nicht ganz auf Windows verzeichten kann, habe ich mir VirtualBox installiert. Die Installation war recht simel, auch wenn VirtualBox standardmässig nicht über Apt verfügbar war. Auf der Downloadseite gibt es die Deb Files zum herunterladen und auch die Daten die man benötigt um VirtualBox über Apt zu installieren. Der Vorteil davon ist sicher, dass man über Updates benachrichtigt wird.
Die Oberfläche sieht aufgeräumt auf. Auf der linken Seite hat man die bereits erstellten virtuellen Maschinen und auf rechten Seiten hat man Optionen zu der ausgewählten Maschine.
Das erstellen einer neuen Maschine ist auch selbsterkärend. Man kann fast jede Windows und Linux Version emulieren. Auch BSD, Solaris und OS/2 ist möglich. Wie es mit dem Mac OS aussieht weiss ich nicht, vieleicht läuft das unter Other.
http://images.t-error.ch/news/347/vbox_uebersicht.jpg


Die Installation verlief bei mir reibungslos. CD rein und gut ist.


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Damit die Hardware nun kmplett unterstützt wird, das heisst mit voller Auflösung, ruckelfreie Maus usw, muss man noch die Guest Additions installieren. Wenn man unter Devices auf Install Guest Additions klickt, wird eine neues Fenster geöffnet. Diese Programme kann man nun installieren und danach hat man die volle Hardwareunterstützung.


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Eigentlich läuft Windows so sehr gut, USB Sticks funktionieren standardmässig noch nicht, aber im Internet gibt es einige Howtos dazu. Das kriege ich auch noch hin.

Rad Challenge 07

http://images.t-error.ch/news/337/rad_challenge_banner.jpg

Beim jetzigen Wetter macht es mich nicht so an, auf das Bike zu steigen und damit eine Runde zu drehen. Ich denke vielen geht das genau so.
Wer aber trotz dem schlechten Wetter nicht auf das Bike verzichten will, sollte sich mal die Rad Challenge 07 ansehen. Die Rad Challenge hat nicht nur im Namen ähnlichkeiten mit der Ski Challenge. Auch die Rad Challenge wurde von Greentube entwickelt und kommt dementsprechend ähnlich daher. Die Steuerung erfolgt über die Pfeiltasten und ist sehr simpel, die Grafik ist nicht schlecht und auch die Bewegungen und Stürze sind sehr schön gemacht.
Wie auch bei der Ski Challenge gibt es ein Suchtpotenzial, nur gibt es (noch?) keine Möglichkeit, das eigene Bike oder die Ausrüstung zu verändern. Zudem gibt es auch nur schönes Wetter, was ja nicht gerade der Realität entspricht. Zudem ist momentan nur eine Strecke freigeschaltet, die zweite sollte dann aber noch folgen.
Die Rad Challenge ist in meiner Meinung ein gut gemachtes Spiel, mit welchem man solche regnerischen Tage gut überbrücken kann. Nur frage ich mich, warum so ein Spiel meinen Prozessor zu 100% auslastet.

Aufmerksam auf das Spiel bin ich über das Weblog von Markus Baumi. Er hat auch noch einen schönen Bericht darüber geschrieben.

Zum Schluss noch einige Screenshots.



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Drucker mit MRTG überwachen

Das Programm MRTG von Tobias Oetiker ist inzwischen ja schon sehr bekannt. Es eignet sich perfekt um Router per SNMP zu überwachen. Allerdings kann man damit auch Drucker, die SNMP unterstützen überwachen.
Im Geschäft habe ich nun einen Linux Server mit Ubuntu 6.06 und mit diesem möchte ich auch die Netzwerk-Auslastung unserer Drucker Monitoren. An diesem Beispiel zeige ich die Installation von MRTG und die Konfiguration für einen HP Laserjet 2500. Allerdings gibt es keinen (grossen) unterschied vom Laserjet 2500 zu anderen Druckern. Solange diese SNMP unterstützen.

Installation

Mit apt-get habe ich MRTG nicht gefunden. Also habe ich das DEB File heruntergeladen und installiert.
dpkg --install mrtg_2.12.2-1_i386.deb

Mit dem folgenden Befehl habe ich noch die zusätzlich benötigte Software installiert
apt-get -f install

Nun sollte MRTG Installiert sein.

Konfiguration

MRTG wird nicht über eine zentrale Konfigurationsdatei verwaltet. Man kann pro Gerät eine eigene Datei erstellen und diese dann als Parameter angeben. Die Konfigurationsdateien kann man mit dem Befehl cfgmaker erstellen. Als Parameter gibt man die IP Adresse des Gerätes an. Natürlich kann man noch zusätzliche Parameter angeben, aber die Standardvorgaben sind eigentlich ganz gut.
cfgmaker *.*.*.230 > /root/scripts/mrtg/lj2500.jpg

Ich lege die Konfigurationsdatei im Ordner /root/scripts/mrtg/. Dort kann ich auch noch andere Konfigurationsdateien ablegen. Die soeben erstelle Konfigurationsdatei sieht nun so aus. (Die auskommentierten Dateien habe ich entfernt)
cat /root/scripts/mrtg/lj2500.cfg
#  for Debian
WorkDir: /var/www/mrtg
EnableIPv6: no

Target[*.*.*.230_1]: 1:public@*.*.*.230:
SetEnv[*.*.*.230_1]: MRTG_INT_IP="*.*.*.230" MRTG_INT_DESCR=""
MaxBytes[*.*.*.230_1]: 1250000
Title[*.*.*.230_1]: Traffic Analysis for 1 -- NPI821398
PageTop[*.*.*.230_1]: <h1>Traffic Analysis for 1 -- NPI821398</h1>
                <div id="sysdetails">
                        <table>
                                <tr>
                                        <td>System:</td>
                                        <td>NPI821398 in </td>
                                </tr>
                                <tr>
                                        <td>Maintainer:</td>
                                        <td></td>
                                </tr>
                                <tr>
                                        <td>Description:</td>
                                        <td>  </td>
                                </tr>
                                <tr>
                                        <td>ifType:</td>
                                        <td>ethernetCsmacd (6)</td>
                                </tr>
                                <tr>
                                        <td>ifName:</td>
                                        <td></td>
                                </tr>
                                <tr>
                                        <td>Max Speed:</td>
                                        <td>1250.0 kBytes/s</td>
                                </tr>

                                <tr>
                                        <td>Ip:</td>
                                        <td>*.*.*.230 ()</td>
                                </tr>

                        </table>
                </div>

Damit die neuen Daten auf der rechten Seite der Grafik angezeigt werden füge ich die folgende Zeile oben in die Konfigurationsdatei ein.
Options[_]: growright

Da ich schlussendlich mehrere Drucker überwachen will, erstelle ich ein kleines Script, dass den MRTG aufruft. Dort kann ich dann auch noch zusätzliche Zeilen einfügen
cat /root/scripts/mrtg/update.sh
#!/bin/bash
env LANG=C mrtg /root/scripts/mrtg/lj2500.cfg -logging /var/log/mrtg/lj2500.log

Damit man das Script nun auch ausführen kann, muss man die Benutzerrechte noch ändern.
chmod 755 /root/scripts/mrtg/update.sh


Nun ja. Dann wollen wir mal sehen, ob alles funktioniert.
/root/scripts/mrtg/update.sh

Bei den ersten beiden Malen kam bei mir eine Fehlermeldung. Beim dritten mal war aber alles OK.

Jetzt das Script noch in den Cron installieren. Es reicht, wenn das Script alle 10 Minuten ausgeführt wird.
# MRTG
*/10 * * * *    root    /root/scripts/mrtg/update.sh

Jetzt sind die Dateien im Ordner /var/www/mrtg/ gespeichert. Da auf meinem Server noch ein Webserver läuft, kann man die Dateien über den Browser ansehen. Das sollte etwa so aussehen:
http://images.t-error.ch/news/321/mrtg.png

Auf der MRTG Homepage steht auch, dass man die Daten vom MRTG als RRD speichern kann. Also sollte eine Auswertung mit dem RRDTool möglich sein. Mal sehen wie das funktioniert.



Festplattentemperatur mit hddtemp auslesen

Heute bin ich per Zufall auf das Programm hddtemp gestossen. Damit ist es möglich die Temperatur einer Festplatte auszulesen, sofern diese einen Sensor hat. hddtemp kann bei auf der Ubuntu Homepage als deb File herunterladen und so recht einfach installieren.
Nach der Installation gibt das Programm schon die Temperatur aus:
root@serv02:~# hddtemp /dev/hdc
/dev/hdc: SAMSUNG SP2514N: 29°C
Bei einer älteren WD 80 GP Platte wurde kein Sensor erkannt. Gut möglich aber, dass die HD auch keinen Sensor besitzt.
Ein einfaches Tool, das seinen Zweck aber gut erfüllt. Nun habe ich schon wieder zwei Werte mehr mit denen ich mein RRDTool füttern kann.

lm-sensors unter Ubuntu 6.06 installieren

Heute habe ich versucht lm-sensors zu installieren. Damit kann man man die Spannung, die Umdrehungen der Lüfter sowie die Temeratur im Computer messen.
Die Installation vom lm-sensors ist unter Ubuntu dank Apt sehr einfach.
apt-get install lm-sensors

Wenn man dann aber das Programm ausführen will geht nichts.
root@serv02:~# sensors
No sensors found!

Man muss die Sensoren also zuerst noch suchen. Dafür gibt es das Programm sensors-detect. Nur hat das bei mir auch nicht funktioniert:
root@serv02:~# sensors-detect
No i2c device files found. Use prog/mkdev/mkdev.sh to create them.

Also heisst es die Datei mkdev.sh ausführen. Nur ist die Datei nirgens zu finden. Nun ja, nicht ganz nirgens. In den Sourcen ist die Datei enthalten. Also muss man die Sourcen herunterladen und entpacken. Und siehe da. Im Ordner prog/mkdev/ ist die Datei enthalten. Wenn man diese nun ausführt werden einige Dateien im Order /dev erstellt.

Nun kann man auch das Programm sensors-detect ausführen. Diese Programm sucht nun nach Sensoren und schreibt die zu ladenden Kernelmodule in die Datei /etc/modules

Nun muss man noch den Computer neustarten, damit die Kernelmodule geladen werden.

Nach dem neustart kann man das Programm sensors ausführen. Die Ausgabe kann so aussehen:
root@serv02:~# sensors
w83697hf-isa-0290
Adapter: ISA adapter
VCore:     +1.46 V  (min =  +1.71 V, max =  +1.89 V)       ALARM
+3.3V:     +3.26 V  (min =  +3.14 V, max =  +3.47 V)
+5V:       +5.00 V  (min =  +4.76 V, max =  +5.24 V)
+12V:     +11.86 V  (min = +10.82 V, max = +13.19 V)
-12V:     -11.46 V  (min = -13.18 V, max = -10.80 V)
-5V:       -5.00 V  (min =  -5.25 V, max =  -4.75 V)
V5SB:      +5.43 V  (min =  +4.76 V, max =  +5.24 V)       ALARM
VBat:      +1.86 V  (min =  +2.40 V, max =  +3.60 V)       ALARM
fan1:     4963 RPM  (min =  664 RPM, div = 8)                     (beep)
fan2:     1917 RPM  (min =    0 RPM, div = 8)
temp1:       +33°C  (high =  +127°C)                     sensor = thermistor           (beep)
temp2:     +23.0°C  (high =  +127°C, hyst =  +128°C)   sensor = diode           (beep)
alarms:   Chassis intrusion detection                      ALARM
beep_enable:
          Sound alarm enabled

mySQL Passwort ändern

Wie man einen mySQL Server unter Ubuntu Linux installiert habe ich ja schon beschrieben. Der erste Schritt, den man nach der Installation machen sollte ist das ändern des Passwortes. Denn sonst kann man ohne Passwort auf den mySQL Server zugreifen. Wenn auch nur vom localhost.
Mit den folgenden Befehlen kann man das root Passwort ändern.
mysql -u root -p
Enter password:
mysql> set password=password("neues passwort");
Wenn man sich nun wieder bei mySQL einloggt, muss man das neue Passwort eingeben.

Upgrade auf Firefox 2.0

http://images.t-error.ch/news/297/firefox_logo.jpgNun habe ich zuhause auch mal auf den Firefox 2.0 umgestellt. Im Geschäft nutzte ich schon lange die neue Version, zuhause aber noch die alte 1.5er Version. Hauptsächlich wegen Addons die mit der neuen Version nicht funktionieren.
Nun habe ich aber doch die neuer Version installiert und kann nun einige Addons nicht mehr nutzen. Am meisten vermisse ich das Addon Session Saver .2, welches alle Tabs wieder öffnete, die man beim letztes mal offen hatte. Ich fand das sehr praktisch.
Einige Dinge musste ich aber trotzdem noch umstellen. Zum einen funktionierte die Accesskey nur noch mit Shift + Alt + key. Wie man das umstellt habe ich ja schon mal beschrieben.
Zudem will ich nicht bei jedem Tab einen "schliessen" Button. Einmal auf der Rechten Seite reicht aus. Dazu einfach in der about:config die Eigenschaft browser.tabs.closeButtons von 1 auf 3 umstellen.
Schlussendlich gibts noch einen Trick, wie man mehrere Startseiten definieren kann. Ich hab standardmässig immer meine Homepage und den Google Reader offen. Dazu muss man bei der Startseite nur folgendes eingeben:
blog.t-error.ch|google.com/reader/
Mehrere Startseiten werden einfach mit einem | getrennt und jede Seite wird dann in einem eigenen Tab geöffnet.

Mails in Thunderbird gruppieren

Markus Baumi hat letzthin über die Gruppiermöglichkeiten im Mozilla Thunderbird berichtet. Ich habe dann auch mal das Sortieren Nach Menu angesehen, ich habe das vorher noch nie gesehen/benötigt.
Im neuen Thunderbird 2.0 scheint nun auch das Gruppiert nach Thema richtig zu funktionieren. Auch wenn ein Re: oder AW: vor dem Betreff steht.
Eine andere möglichkeit zum Gruppieren ist das "Gruppiert nach Sortierung". Wenn man dazu auch noch nach dem Datum sortiert hat, ergibt das eine Gruppierung nach Datum. Es gibt also eine Gruppe Heute, Gestern, letzte Woche usw.
http://images.t-error.ch/news/281/thunderbird_sortieren.jpg

Thunderbird 2.0

Die neue Version des Mozilla Mailclients Mozilla steht nun zum Download bereit.
Einige neuerungen:
  • Überarbeitete Oberfläche
  • Tagging von Nachrichten
  • Unterstützung von GMail Accounts
  • Verbesserte Suche

Und natürlich noch viele andere Dinge.
Ich habe die neue Version schon mal installiert. Also Thunderbird 1.5 deinstalliert und die Version 2.0 installiert. Alle Konten, Extensions usw. wurden übernommen. Sogar die Extension Lightning funktioniert noch. Mal sehen, was die neuen Features wirklich bringen.

Accesskeys im Firefox 2.0

Dank dem Attribut accesskey kann man HTML Elemente wie Links, Inputfelder usw. ganz einfach über die Tastatur ansteueren. Mit dem Drücken von Alt und dem jeweiligen Buchstaben wird das Element aktiviert. Im Firefox 2.0 kommt werden diese Accesskeys aber vom Menu übersteuert. Mit Alt + H kommt man nicht zum Element mit dem Accesskey H, sondern zur Hilfe.
Nun kann man sich entweder umgewöhnen ohne Alt + Shift + H drücken oder die folgenden Einstellungen im Firefox vornehmen.
In der Adresszeile about:config eingeben.
ui.key.chromeAccess auf 5 und ui.key.contentAccess auf 4 ändern.
Nun kann man das Menu mit Alt + Shift + * ansteuern und die Element auf der Webseite mit Alt + *

Mission erfolgreich.