Mal wieder Zeit für einen Blogeintrag. Ich sitze momentan an meinem Notebook in der Guisan-Kaserne in Bern und höre wie so alle in diesem Raum Nils. Nun mal ein bericht über die vergangenen
spannenden Tage.

Diese Woche mussten wir bereits am Montag morgen um 7:30 eingerückt sein. Da ich aber keine Lust hatte, so früh aufzustehen, bin ich schon am Sonntag Abend gegangen. Im Zug habe ich dann auch schon einige Kameraden getroffen. Der Zug kam um 23:20 in Münchenbuchsee an. Wir schlichen dann noch etwas durch das Dorf und suchten ein offenes Restaurant oder eine Bar. Aber da war nichts zu machen. Nur der Selecta-Automat hatte noch offen. Da ein Kollege seine neue neu erworbene Canon EOS 400D dabei hatte, versuchten wir noch einige Nachtfotos zu machen. Nun ja. Es ist nicht wirklich was dabei rausgekommen.
Etwas später gings dann zurück zur Unterkunft. Wir schlafen nun in einer kleinen ZSA beim Kindergarten. Platz haben wir, allerdings keine Dusche. Na ja.
Am nächsten Morgen mussten wir so um 6:15 aufstehen. Um 7:00 war AV bei der grossen ZSA. Wir haben gut 15 Minuten bis wir dort sind. Zu Fuss, versteht sich. Immerhin liegt der Bäcker auf dem Weg. Nach dem AV gings dann mal nach Bern. Nachdem unser Zugführer einen Duro mit Fahrer organisiert hatte.
Am Montagg sind dann auch die Stabsoffizieren eingerück, die am FIS arbeiten werden, das heisst, das ganze System sollte laufen. Sollte.
Wir versuchten zuerst mal den HP Laserjet 2100 eine statische IP-Adresse zu vergeben. Zuerst hatten wir das Problem, dass auf den Computern Java nicht installiert war, aber die Drucker haben nur ein Webinterface, das mit Java-Appletts läuft. Auf meinem Notebook konnte ich Java aber installieren, die IP-Adresse konnte ich auch eingeben, allerdings fehlte ein Button um die Einstellungen zu speichern. Wir entschieden uns dann um, sammelten alle MAC-Adressen ein, machten einträge beim DHCP und starteten die Drucker neu. Problem gelöst. Um 12 Uhr gabs dann auch mal so was ähnliches wie Essen. Jonny mit Reis. Lecker.
Am Nachmittag gabs dann noch einige kleine Dinge zu erledigen, wie Surfen, XGL auf dem Notebook komplett installieren, VirtualBox ausprobieren usw. Auch nach dem Abendessen (Risotto mit Fleisch) sah es nicht anders aus. Um 22:00 standen dann zwei Duros vor der Kaserne, die uns nach einigem Warten zurück nach Münchenbuchsee brachten. Dort erhofften wir auf jemand zu treffen, der uns zeigte, wo wir Duschen können. Leider war dies nicht der Fall. Es sei anscheinend vergessen worden. Toll, dann duschen wir halt nicht. Bevor uns allerdings schlafen legenten gings noch zur nächsten Bar für ein Feierabendbier.

Heute morgen musste wir auch wieder um 6:15 raus. Am morgen wieder derselbe Ablauf wie gestern. Beim AV waren wir dann allerdings viel mehr Leute, da die Soldaten, die am Montag eingerückt sind, diesmal auch dabei waren. Mit dem Duro gings dann wieder nach Bern, so wir eigentlich nichts zu tun haben. Ich bin hier verantwortlich für das FGG7. Das heisst, wenn die Fragen haben, rufen die der Helpdesk an und wenn die nicht weiter wissen, dann kommen die zu uns. Man kann sich ja vorstellen wieviel los ist. Ohne mein Notebook wäre ich verloren. Immerhin haben wir Internet, auch wenn es immer wieder unterbrüche gibt. Aber ja, besser als gar nichts.