Adieu BMC Superstroke!

Heute Abend war es nun soweit, nach fast 3.5 Jahren hat mein BMC Superstroke nun das Zeitliche gesegnet. Das Nomad wird das BMC ersetzen und gewisse Teile wandern nun auch an der Nomad und so habe ich das BMC heute Abend zerlegt und nun liegt es in Einzelteilen in einer Kiste neben mir. Ich muss zugeben, etwas wehmütig war ich schon, schliesslich hat mich das Bike lange Zeit begleit und mir sehr oft ein Lachen ins Gesicht gezeichnet.
Am 05.07.07 hat alles begonnen und inzwischen haben sich viele Dinge verändert, aber nun ist es Zeit für eine Wachtablösung.

Nach 445 Touren, 14451.24 KM und 269538.9 Hm darf das BMC nun in den wohlverdienten Ruhestand treten. Vielen Dank für alles!


TestRide Lenzerheide: Bericht

Gestern habe iuch ja bereits kurz etwas darüber geschrieben und hier möchte ich noch etwas ausführlicher darauf eingehen. Dieses Wochenende fand in der Lenzerheide der TestRide statt. Dieser Event wurde von Ride organisiert und bot jedem Biker die Möglichkeit gratis Bikes zu testen. Die Lenzerheide ist natürlich auch ein idealer Ort um Bikes zu testen und der Gelände lag zudem gleich unterhalb der Rothornbahn.
Da die Wettervorhersage für das Wochenende noch gut war, packten Stee und ich die Gelegenheit beim Schopf, reservierten ein Doppelzimmer im Dieschen und packten unsere Bikes und die ganze Ausrüstung gestern ins Auto.

In diesen zwei Tagen habe ich insgesamt fünf Bikes im Enduro-Bereich getestet. Klar kann man nach einer Stunde (inkl. Bahnfahrt nach oben) keinen genauen Review schreiben, aber einige Worte möchte ich noch zu den Bikes verlieren. Was man natürlich auch beachten muss, dass das Fahrwerk natürlich nicht genau auf das Körpergewicht eingestellt wurde. Der Luftdruck wurde jeweils schon angepasst und der Sag wurde überprüft, aber um das Fahrwerk wirklich richtig einzustellen, benötigt man halt etwas mehr als 2 Minuten.

BMC Supertrail

Das BMC bin ich als erstes gefahren. Ausgerüstet ist es mit einer FOX 36 Talas an der Front und eine FOX RP 3 Dämpfer. Verbaut war eine SLX-Schaltung, welcher mich nicht so ganz überzeugen wollte. Die Talas finde ich allerdings die beste Gabel mit 160 mm die momentan auf der Markt verfügbar ist. Mit einer kleinen Umdrehung, kann man die Gabel von 160 auf 130 oder 100 mm absenken. Und die Arbeitet natürlich Tadellos. Der Rahmen war mir etwas gross, obwohl ich das Superstroke auch als L fahr und mir das super passt. Bergab hat allerdings das extreme schlagen der Kette genervt. Aber mit einer Kettenführung wäre das wohl noch etwas besser.


Santa Cruz Blur LT

Als nächstes gings an den Santa Cruz Stand, wo ich mir das Blur LT schnappen konnte. Hinten 140 mm, vorne allerdings mit einer Rock Shox Lyrik 2-Step mit 160 mm ausgerüstet. Die Absenkung der Gabel funktioniert ähnlich wie bei der Talas. Ein Rädchen drehen, etwas Gewicht auf die Gabel geben und sie senkt sich automatisch ab. Allerdings nur auf 115 mm. Hinten war ein DHX-Air verbaut, welcher super mit dem Hinterbau zusammenarbeitete. Bergab standen die 140 mm den 160 vom Supertrail in nichts nach. Bergab machte das Bike jede Menge Spass und es war sehr wendig, was wohl auch daran lag, dass der Rahmen ein M war. Bergauf kam ich mir darauf vor wie auf einem Kinderbike und bin mit dem Knie am Lenker angestanden.


Giant Reign

Weiter gings mit einem Giant Reign in L, während sich Stee gleich das Reign in M schnappte. Beide mit 150 mm Federweg. Vorne mit einer FOX Float, welche nicht absenkbar ist, während hinten wieder ein DHX-Air die Arbeit verrichtete. Hier war mir das L wieder etwas zu lang. Bergauf hat das zwar nicht wirklich gestört, aber bergab hätte es doch noch etwas kürzer sein dürften. Da habe ich mich auf dem M wohler gefühlt. Ein Nachteil an diesem Bike ist auch, dass man die Sattelstütze nicht ganz absenken kann. Wenn man gross ist und kurze Rahmen bevorzugt, kommt man so schnell an die grenzen.


Santa Cruz Nomad

Für dem Sonntag morgen konnte ich mir dann meinen Favorit sichern. Ein Santa Cruz Nomad in L. Optisch für mich ein Traum, auch wenn mir das Weiss nicht gefällt. Das Nomad hat 160 mm Federweg, vorne mit einer Lyrik 2-Step und hinten mit einem Fox DHX-Air. So habe ich das Nomad gleich mal auf das Rothorn gegondelt und bin damit runtergefahren. Anfangs habe ich mich noch etwas über die zu harte Gabel geärgert, aber nachdem ich die High-Speed Druckstufe etwas weicher eingestellt hatte war es ein Traum. Die 160 mm bügelten viel weg und die Grösse hat mit einem 50 mm Vorbau sehr gut gepasst. Ein Nomad in M konnte ich leider nicht fahren.
Das wäre in (sehr) ferner Zukunft wohl ein würdiger Nachfolger für mein Superstroke. Je nach Aufbau kann man damit ein gutes Enduro mit ca 14 Kg aufbauen. Also gut 2.5 Kg leichter als mein Superstroke.


Bionicon Supershuttle

Zum Schluss habe ich noch ein Bionicon Supershuttle in L mit 150 mm Federweg getestet. Bionicon ist ja vor allem für die extreme Flexibilität bekannt.So musste ich das Bike auch noch etwas bergauf fahren. Einfach den orangen Knopf drücken und das Gewicht nach vorne verlagern oder etwas bremsen. Nun senkt sich die Gabel vorne ab (ist ja nichts neues) und dazu erhöht sich das Heck. Dadurch kommt das Tretlager nicht so nahe an den Boden und man steht nicht so schnell mit der Kurbel an und natürlich kann man mit dieser Geometrie überall hochfahren, solange die Beine und die Reifen mitmachen. Ein steigendes Vorderrad gibt es kaum. Dafür habe ich ein starkes Wippen im Wiegetritt festgestellt, was wohl am Eingelenker-Hinterbau liegt. Bergab machte das Bike auch viel Spass, wobei ich mich dort etwas darüber ärgerte, dass die Bremse so eingestellt war, dass man mit zwei Fingern bremsen musste. Zwar ein kleines Detail, aber auf einem Trail mit vielen Bremswellen und Steinen etwas mühsam.


BMC Superstroke

Das Superstroke habe ich natürlich nicht getestet sondern von zuhause mitgenommen und damit bin ich auch einige male runtergefahren. Und da ich schon so im Review schreiben bin, hier auch ein kleiner Vergleich mit den gute 3 Jahre neueren Bikes. Hierzu muss ich natürlich sagen, dass das Bike inzwischen sehr gut auf meine Bedürfnisse angepasst ist. (Fahrwerk, Lenker, Vorbau usw.) von dem her wohl kein so fairer Vergleich.
Das Bike schlägt sich bergab sehr gut. Das Fahrwerk schluckt die meisten Schläge und obwohl es ein L ist, ist es immer noch sehr wenig. Wendiger als die meisten L die ich gefahren bin. Mit meinem Bike hatte ich wohl am meisten Spass, aber wie gesagt: Mit einem Nomad oder Reign oder, oder.. das auf meine Bedürfnisse angepasst wäre, hätte ich wohl noch etwas mehr Spass. Wegen dem geringeren Gewicht dann wohl auch bergauf.
Das einzige was mich heute wieder genervt hatte, war die Gabel. Trotz einigen groben Schlägen und harten Landungen habe ich die letzten 2 cm nicht ausgenutzt. Was bringt mir eine Gabel mit 150 mm, wenn ich nur 130 nutzen kann? Früher oder später muss da eine neue rein. Will mir jemand eine Talas schenken?



Alles in allem war das Wochenende aber genial. Wir konnten neue Bikes testen, viel fahren und hatten jede menge Spass. Die Trails waren meist leicht feucht und sehr griffig. Das Wetter hat auch mitgemacht und die wenigen Regenschauer habend das ganze noch etwas spannender gemacht.
Leider sind wir nicht ganz schadlos durchgekommen. Einen Platten hatten wir zwar nicht, aber bei Stees Bike hatte das Schaltwerk mal einen ungewollten Kontakt mit den Speichen. Das Fazit: geschrottetes Schaltwerg und ein verbogenes Schaltauge. Der Velomech im Dorf konnte das ganze wenigstens grob Reparieren.
Zudem haben wir dort Oliver und sein Kollege Jens getroffen die dort mit gemieteten Downhill Bikes unterwegs waren und für eine gemeinsame Abfahrt hat es sogar noch gereicht. Jetzt warte ich noch auf einige Bilder aus dem Geschicklichkeits-Parcours und die kommen dann auch noch hier rein.

Die Sache mit dem Tubelesskit

Heute nach der Biketour wollte ich nun endlich mal das DT Swiss Tubelesskit bei meinem Bike montieren. Das Wetter soll die nächste Woche ja nicht so toll sein, so könnte ich auch mal auf das BMC verzichten. Also erstmal Reifen, Schlauch und Felgenband runter und die Felge gut putzen und trocknen. Danach bin ich wie in der Anleitung beschrieben vorgegangen, Klebeband rein, Felgenband mit Ventil rein und immer schön sehen, dass das Ding mittig ist. Schlussendlich den Reifen drauf und "nur" noch aufpumpen. Und genau hier liegt das Problem, mit der Handpumpe kommt man ja sowieso nirgendwo hin, also ab zur nächsten Tankstelle und dort mit dem Kompressor aufpumpen. Denkste, das bringt auch nichts, der Reifen will einfach nicht in die Flanken gedrückt werden.


Nun meine Fragen an die Profis (falls hier welche mitlesen). Kennt da jemand einen Trick um den Reifen schön in der Felge sitzt? Einen grösseren Kompressor oder gleich einen Zauberstab?

Superstroke im Tracktest bei Bike TV

Im MTB-News Forum habe ich einen Link zu einem Testbericht über das BMC Superstroke gefunden. Der Test von Bike TV ist zwar schon etwas älter und das Bike ist nicht genau so ausgerüstet wie meins, ich finde den Beitrag aber dennoch spannend.

Der Beitrag beginnt bei Minute 12:57.

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Danke an Kossi für den Link.

Goodbye Wheeler Raceline

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Nachdem ich mein neues Bike nun schon mehr als einen Monat besitze, habe ich nun mein altes Wheeler verkauft. Ganz so leicht ist es mir nicht gefallen, denn ich habe schon viele Kilometer mit diesem Bike gemacht und es war auch immer ein treuer Begleiter. Das BMC Superstroke ist aber definitiv ein würdiger Nachfolger.
Ganz werde ich es zum Glück nicht aus den Augen verlieren, denn ein Mitarbeiter ist der Abnehmer und er kommt auch ab und zu mit dem Bike zur Arbeit.
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Kyburg und Schauenberg

Heute morgen konnte ich meine Bikes wieder aus der Reparatur abholen. Endlich. Am Dienstag und Mittwoch habe ich mein Superstroke schon recht vermisst. Nun ist aber wieder alles in Ordnung. Beim BMC gab es nichts grosses zu tun. Ich hatte vorhin kleinere Probleme beim Schalten, aber das ist jetzt wieder in Ordnung. Beim Wheeler gab es anscheinend mehr Arbeit. Der Bremshebel und die Bremsbeläge vorne mussten ausgetauscht und die Bremsen vorne und hinten entlüftet werden. Nun funktioniert aber alles wieder wie es sollte. Das bedeutet auch, dass ich das Bike nun verkaufen kann. Ein Arbeitskollege hat schon Interesse bekundet. Sehr schön, denn so verliere ich das treue Wheeler nicht ganz aus den Augen.
Da ich mein Bike jetzt ja wieder habe, musste ich natürlich auch gleich eine Ausfahrt machen. Ich hatte keine Route vorgesehen und bin so einfach mal drauflos gefahren. Zuerst an Wülflingen vorbei alles der Töss entlang. Vorbei am Schwimmbad Töss und weiter bis zur Kyburgbrücke. Dort bog ich nach links ab und quälte mich die Kyburg hoch. Es war nicht sehr heiss, aber ich kam dennoch schön ins Schwitzen. Zudem fühlten sich meine Beine etwas schlapp an, allerdings ging das später vorbei. Von der Kyburg fuhr ich weiter nach Brünggen und fand dort einen netten Weg der mich allerdings auf die Hauptstrasse führte. Diese überquerte ich und schon ging es wieder nach oben. Zuerst auf einer Kiesstrasse, später auf einer Aphaltstrasse. Als ich auf der Höhe angekommen war entschied ich mich einem auf einem Kiesweg wieder runter zu fahren. Nur machte dieser Kiesweg eine Kurve und so kam ich wieder auf die Asphaltstrasse zurück. Nur etwas weiter unten. Nun ja, da etwas weiter unten eine andere Kiesstrasse wegführe folgte ich dieser und kam so nach Rikon. Dort überquerte ich die Töss und schaute mir die Wanderwegweiser mal etwas an. Einer war mit Schauenberg angeschrieben, also entschied ich mich spontan auf den Schauenberg zu fahren. Ich folgte als dem Pfad Gottes Wanderweg und kam so erstmal nach Unter Langenhart und später nach Langenhard. Und dann ging es los. Der Wanderweg führte mich einen schmalen, verwurzelten und zeitweise schlammigen weg hoch. Manchmal fahrbar, oft wurde ich aber auch zum Stossen gezwungen. So ging als relativ lange weiter. Manchmal war der Weg nicht so steil, aber die Wurzeln begleiteten mich den ganzen Weg. Zwischendurch überquerte ich auch mal wieder eine Strasse, oder durfte mein Bike eine Treppe hoch stossen, aber das meiste war fahrbar, wenn auch nicht allzu gut. Kurz vor der Ruine Schauenberg gings nochmals einen etwas bereiteren Weg hoch, allerdings war er so Wurzelbewachsen, dass man dort keine Chance hat, alles zu fahren. Also quälte ich mich zu Fuss den Rest rauf. Und dann sah ich die Ruine, endlich. Auf einer kleinen Erhöhung, als noch schnell einige Fotos machen und noch ab auf die Höhe. Dort hatte es auch schon andere Leute, Wanderer, sowie auch Biker. Auf dem Weg rauf, habe ich aber sehr wenige Wanderer gesehen, anscheinend sind die anderen einen anderen Weg gegangen, davon gibt es ja auch einige. Also oben erstmal entspannen, die herrliche Aussicht geniessen und natürlich auch einige Fotos machen.
Dann gings los, Federgabel auf 150 mm Einstellen, Pro Pedal System ausschalten und Sattel runter. Auf diesen verwurzelten Weg war ich froh um weine Federgabel und den Dämpfer, denn sie federten alles ohne Probleme weg. Leider gings es zwischendurch auch ab und zu wieder rauf und zwar entweder sehr steil, sehr schlammig, oder sehr wurzelig, oder natürlich alles zusammen. Kurz gesagt also unfahrbar, zumindest für mich. Allerdings waren das kurze Stücke und danach gings auch wieder richtig runter. Bei Ober Langenhard kam ich dann wieder aus dem Wald. Ich fuhr dann nicht denselben Weg wie auf dem hinweg, aber ich kaum dennoch nach Rikon. Da ich so langsam ein kleines Hüngerchen verspürte entschied ich mich für den Heimweg auf dem Veloweg. Als den Schnitt noch etwas nach oben drücken. Und so kam ich wieder an die Kyburgbrücke und fuhr denselben Weg zurück den ich schon gekommen bin.
Diese Tour hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Downhills vom Schauenberg waren sehr schön, allerdings muss ich wohl einen anderen Weg rauf finden, für das nächste mal.




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Die Daten der ganzen Tour:
  • Distanz: 56.26Km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.0Km/h
  • Zeit: 3:32:21
  • Höchstgeschwindigkeit: 50.5Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 151 bpm
  • Höhenmeter: 1039 M
  • Google-Earth Datei

Putzaktion

Nun habe ich mein Superstroke schon etwas länger als ein Monat. In dieser Zeit bin ich damit 973.47 KM und 17230 Hm gefahren. Höchste Zeit also mal wieder für eine Inspektion. Morgen kann ich mein Bike zum Velomeach bringen und dort wird es nochmals durchgecheckt. Gemäss dem Gutschein den ich erhalten habe wird folgendes gemacht:
Kontrolle, gründlich ölen, nachziehen aller Schrauben und Muttern, Luftdruck prüfen, Licht kontrollieren
Licht kontrollieren? Hmm ja
Nach den letzten beiden Touren sah mein Bike aber aus wie ein kleiner Dreckspatz. Also musste ich es mal wieder putzen. Mir ist mal wieder aufgefallen, dass es etwas aufwändiger ist einen Viergelenker zu putzen als einen simplen Eingelenker. Aber man kann ja nicht alles haben. Zudem sind mir auch schon eine Kratzer und Lackschäden aufgefallen. Verwundert hat es mich nicht, aber es tut halt trotzdem etwas weh.
Nun glänzt mein Bike aber wieder und es sieht fast aus wie neu.




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Neues Biketrikot

Gestern habe ich ja kurz erwähnt, dass ich noch beim Bikehändler meines Vertrauens war. Diesmal ging es allerdings nicht um das Bike, sondern um etwas neuen für mich. Und zwar gabs neue Kleider. Ich hatt schon lange vor neue, zusätzliche Bikehosen und auch ein neues Trikot zu kaufen. Da ich jetzt ja ein Bike von BMC habe, habe ich mich natürlich auch auf dieser Homepage umgesehen. Das Trikot und die Hose haben mir sehr gut gefallen. Nicht unbedingt weil BMC draufsteht, sonder hauptsächlich wegen den Farben. Ok, schwarz ist nicht die ideale Farbe an der prallen Sonne, aber mit dem Bike ist man ja oft im Wald unterwegs. Natürlich gibts auch noch Fotos von mir. In echt sieht das ganze natürlich noch besser aus.


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BMC Superstroke 01 Bericht

Wie schon erwähnt möchte ich hier in einem separaten Beitrag über das BMC Superstroke berichten. Ich möchte hier auf meine bisherigen Eindrücke auf meinen beiden Touren eingehen. Die technischen Daten werde ich hier nicht gross erwähnen. Diese werde ich dann auf der Bikeseite genauer ausführen, dann auch mit Bildern und allem was dazugehört.

Gesamteindruck


Optisch Gefällt mir das Bike sehr gut. Man sieht auf den ersten Blick, dass das Bike stabil gebaut ist und und auf Singletrails zuhause ist. Es ist mit üppigem Federweg ausgestattet, was aber nicht bedeutet, dass man damit nicht auch den Berg hochkurbeln kann. Aber dazu komme ich noch.
Das Superstroke ist wohl im Bereicht All Mountain / Enduro angesiedelt. Man kann damit sehr schnell herunterfahren, kommt aber auch überall rauf. Man ist also nicht auf eine Seilbahn angewiesen.

Bergauf

Regel 1: Gabel absenken.
Regel 2: ProPedal System einschalten
Regel 3: Sitzen bleiben
Wenn man diese drei Regeln beachtet, kommt man mit dem Superstroke praktischen jeden Berg rauf, solange man genug Kraft in den Beinen hat. Ich war selber erstaunt, wie gut man mit dem Bike klettern kann.
Die Gabel des Bikes lässt sich von 150 auf 130 Millimeter absenken was bergauf zu einer angenehmeren Sitzposition führt. Vor allem bei steilen Anstiegen ist das Vorderrad so auch nicht so schnell in der Luft. Die Gabel ist im abgesenkten Zustand auch einiges härter wodurch sie kaum noch Einfedert wenn man sitzt. Schön ist auch, dass sich die Gabel durch einen Hebel auf der oberen Seite der Gabel absenken lässt. Also Hebel umstellen, einmal einfedern und man hat nur noch 130 Milimeter Federweg. Dies ist schnell gemacht und so kann man es auch bei kurzen Anstiegen benutzen.
Der Fox Dämpfer verfügt über ein Plattformsystem, bei Fox ProPedal System genannt.. Das bedeutet, man kann mit einem Hebel den Losbrechmoment des Dämpfers einstellen. Zusammen mit dem VPS (Virtual Pivot System) des Rahmens wippt das Bike kaum. Solange man sitzen bleibt. Und das ist wohl der wichtigste Punkt. Wenn man auf diesem Bike aufsteht und meint, man kann im Wiegetritt irgendwo hochfahren, so hat man sich getäuscht. Die Kraft setzt man einfach in die Federung. Desshalb: Bergauf sitzten, bergab stehen.
Was ich bergauf und auch geradeaus doch bemerkt habe ist das Gewicht. Mit 14.7 Kg Kataloggewicht (ohne Pedale) gehört das Superstroke nicht zu den leichten Bikes. Da muss halt die nötige Power in den Beinen vorhanden sein.

Bergab

Die Paradedisziplin des Superstrokes. Mit 150 Millimetern Federweg hinten und vorne kann man es so richtig krachen lassen. Wo ich früher mit meinem Wheeler mit je 100 Milimetern Angst um mich und das Bike hatte, kann ich mit dem Superstroke jetzt runterfahren wie ein Wilder. Sicher, die Gabel und der Dämpfer des Wheelers sind nun gut 5 Jahre alt und sprechen dementsprechend auch nicht mehr so gut an, aber es sind trotzdem Welten. Auf Kiesstrassen die man schnell runterfahren kann merkt man ja keinen grossen Unterschied ob man 100 oder 150 Milimeter hat, da kommt es nur auf das Ansprechverhalten an. Und das ist sowohl bei der Gabel als auch beim Dämpfer sehr gut. Grosse und auch kleine Schläge werden sehr gut weggedämpft. Und wenn mal eine grosse Wurzel im Weg ist, oder es eine Treppe hat, ist das auch kein Problem. Einfach drüberfahren, die Gabel schluckt fast alles.
Leider bin ich dieses Wochenende noch nicht wirklich dazukommen gross Singletrails zu fahren, den dort würde sich das Superstroke sicher wohlfühlen. Der kurze Radstand macht das Bike sehr wendig, aber auch etwas nervös.

Fazit

Das Superstroke ist wirklich eine Spassmaschine. Bergab fühlt es sich sehr wohl, vor allem auf technisch anspruchsvollen und kurvigen Singletrails. Aber auch bergauf kann man mit dem Superstroke gut fahren, solange man sitzen bleibt. Der Wiegetritt wird hat bestraft.
Ich freue mich auf jeden Fall schon wieder auf die nächste Biketour mit dem BMC.

An der Biketrophy mit dem Superstroke

Wie schon mehrmals erwähnt war heute die Biketrophy. Steh und ich waren natürlich auch dabei. Wir haben uns erst um 11:00 bei Steh verabredet, da er noch Arbeiten musste. Der Fluch eines Bäckers :) Ich war natürlich mit dem Superstroke dort und war auf das Verhalten des Bikes gespannt wie ein Bogen. Hier möchte ich aber noch nicht allzuviel über die einzelheiten des Bikes schreiben. Dafür gibt es wahrscheinlich morgen noch einen separaten Beitrag. Wir konnten es nicht lassen und fuhren schonmal über den Irchel nach Flaach. Zuerst das Tobel rauf zur Hueb und dann via Irchelturm, Rütelbuck undHochwacht nach Flaach. Ich war erstaunt, wie gut man mit dem Superstroke klettern kann. Wenn die Gabel abgesenkt und das Plattformsystem eingeschaltet ist, liegt es wohl nicht am Bike, wenn man irgendwo nicht hochkommt, sondern an den Waden des Fahrers, aber dazu komme ich noch. Gut eine Stunde nach der Abfahrt waren wir in Flaach und machten uns dann auch gleich auf den Weg, den schliesslich waren wir verhältnismässig spät dran. Die Trophy führte uns zuerst via Gräslikon rauf auf den Irchel. Und zwar einen steilen Weg. Hier machten sich die zusätzlichen Kilos des Superstroke schon bemerkbar. Allgemein bemerkte ich, dass der Puls immer etwas höher war als beim Wheeler, auf vergleichbaren Strecken. Die liegt möglicherweise aber auch an den Reifen, den diejenigen am Wheeler hatten kaum noch Profil. Langsam aber stetig erreichten wir die Höhe aber auch und fuhren dann wieder zum Rütelbuck. Dort gab es dann eine Pause und eine Fotosession. (Ich will euch ja auch was zeigen können). Wieder erholt fuhren wir zum zweiten mal am Irchelturm vorbei und folgten dann der Strecke um den Irchel herum. Dort war es ein stetiges auf und ab und ich war froh, dass ich die Gabel mit einem Hebel verstellen konnte. Zwischendurch hatte es auch einen kleinen Posten mit isotonischen Getränken. Aber sowas kommt mir nicht in den Camelbak. Nach einigen Kilometern kamen wir dann zum Schützenhaus von Berg am Irchel und dort ging es dann ganz runter an den Rhein. Diesem folgten wir bis zuim Thurspitz und hatten dann keine andere Wahl als der Thur zu folgen. Bei der ersten Brücke wechselte die Strecke auf die andere Seite. Dort durften wir das schmale Weglein der Thur entlang düsen. Hier machte sich der Dämpfer positiv bemerkbar. Ich konnte eigentlich immer sitzen bleiben, wo ich mit dem Wheeler aufstehen musste. Bei der Thurbrücke bei Alten welchselten wir wieder auf die andere Thurseite, fuhren dann aber flussabwärts, bis wir auf die Strasse von Flaach nach Andelfingen kamen. Dieser folgten wir einige Meter richtung Andelfingen, bogen dann aber bald ab. Dann folgte ein böser Anstieg. Sehr steil, schmal und mit Kies. Keine Chance für mich. Ich spürte meine Beine und auch mit dem Wheeler wäre ich wohl nicht raufgefahren. Möglich ist es aber, anscheinend. Zum Abchluss gings dann immer etwas rauf und runter Richtung Flaach und nach einer schön schnellen Abfahrt durch die Weinberge waren wir auch am Ziel.
Die Bratwurst die es dort gab, hatten wir nun wirklich verdient. Der Velocomputer zeigte dort schon 58 Km an. Keine schlechte Leistung, aber wir mussten dann ja auch noch zurück. Nach einiger Zeit und einigen Diskussionen mit anderen Biker brachen wir dann auf. Zuerst gings das Eigental rauf, dann durch Buch am Irchel und schlussendlich noch die Kiesstrasse hoch zum Irchelturm, wo wir dann zum dritten mal waren. Zum Schluss fuhren wir dort runter, wo wir schon heraufgekommen sind. Durch die mittlere Hueb und dann das Tobel runter.
Zuhause gabs dann ein wohlverdientes Glace und eine kalte Dusche.

Schlussendlich habe ich noch die Daten vom Velocomputer ausgewertet. Das Höhenprofil sieht nicht schlecht aus. Es gab ja auch 1283 Hm.
http://images.t-error.ch/news/383/hoehenprofil.jpg

Als ich die Daten dann noch in meiner Tourenliste eingetragen habe, habe ich auch nicht schlecht gestaunt:
http://images.t-error.ch/news/383/2000.jpg
Ich habe heute meinen 2000sten Kilometer gemacht. Und das gleich mit einem neuen Bike. Herrlich.

Nun bin ich auch ziemlich "auf der Fresse". 70 Kilometer mit einem 15 Kilo schweren Halbpanzer sind doch noch anstrengend. Aber es hat wahnsinnig Spass gemacht und das ist ja das Wichtigste.

Nun noch einige Fotos:



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Die Daten der Tour:
  • Distanz: 71.07km
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.6Km/h
  • Zeit: 04:51:52
  • Höchstgeschwindigkeit: 56.3Km/h
  • Durchschnittlicher Puls: 154 bpm
  • Höhenmeter: 1283 M
  • Google-Earth Datei